Anfangs war alles ganz nett aber der Schein verflog ganz, ganz schnell…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man theoretisch seinen Hund mitbringen kann, was aber schwer wird, wenn die Filialleitung jeden Tag ihre ganzen Hunde mitbringt und einen verbietet den eigenen Hund mitzubringen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das nicht auf Wünsche eingegangen wird und dass Verbesserungsvorschläge die Konsequenz haben, dass man nur noch mit dem hintern angeguckt wird. Das nicht richtig Kommuniziert wird und bei Fehlern z.B. nur eine Schnippische WhatsApp Nachricht in die Gruppe geschrieben wird. Außerdem darf man hier niemals krank werden.
Verbesserungsvorschläge
Freundlicherer Umgang mit den Mitarbeitern. Darauf achten dass die Filialleitung sich und ihre Lieblingskollegin beim Arbeitsplan und Urlaub nicht bevorzugt und auch in kleineren Filialen dafür sorgen, dass genügend Ware da ist.
Arbeitsatmosphäre
Es könnte definitiv besser sein. Es wird kaum gelobt und es wird regelrecht nach Fehlern (egal wie klein sie sind) gesucht. Es herrschte zuletzt viel Spannung im Team, weil viele unzufrieden waren.
Image
Viele Kollegen haben teilweise nicht so gut über die Firma geredet. Viele Kunden haben sich beschwert, weil keine Ware da war oder wegen der Parkplatzsituation.
Work-Life-Balance
Leider hatte ich immer nur Spätschichten. Auf Nachfrage meinerseits ob ich denn auch mal ein paar Frühschichten bekommen könne, hieß es immer nur nein, das geht nicht, es wurde auch immer sehr schnippisch geantwortet. Es wurden keine Lösungen gesucht, man wurde bei allem immer vor vollendete Tatsachen gestellt. Frei Wünsche wurden kaum eingehalten, weil immer die „Lieblings Kollegin“ der Filialleitung bei allem Vorrang bekommen hat. Privat konnte man so absolut nichts planen. Leider.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt eine online Akademie mit „Fortbildungen“ - die sollen aber am besten in der Freizeit gemacht werden.
Gehalt/Benefits
Ein paar Cent über dem Mindestlohn. Bravo.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde leider super viel Müll erzeugt. Vorallem die Mengen an Plastik haben mich extrem schockiert. Das einzig gute ist, dass wir Futter, das nicht verkaufstauglich war gespendet haben.
Kollegenzusammenhalt
War auch eher mehr Schein als sein.. oberflächlich kamen wir alle gut miteinander klar aber irgendwie hat dann doch hinterm Rücken jeder über jeden gelästert, leider auch die Filialleitung.
Umgang mit älteren Kollegen
Wir waren ein relativ junges Team, deshalb kann ich dazu nicht viel sagen.
Vorgesetztenverhalten
Man wurde immer vor vollendete Tatsachen gestellt. Auf Konflikte wurde entweder nur schnippisch oder gar nicht eingegangen. Ich habe mich oft unverstanden und hintergangen gefühlt. Über Probleme konnte man leider gar nicht sprechen.
Arbeitsbedingungen
Den Aufenthaltsraum fand ich nicht so gemütlich. Die Stühle haben gewackelt und die kleine Küche war sehr schmutzig, sodass ich dort nichts benutzt habe. Im Winter haben wir durch unseren Heizlüfter den wir da haben Kopfschmerzen bekommen sodass wir ihn ausgeschaltet lassen mussten. Das hatte die Konsequenz dass wir bei Eiseskälte im Laden frieren mussten.
Kommunikation
Die Kommunikation war sehr schlecht. Arbeitspläne kamen teilweise erst am Freitag Nachmittag für die nächste Woche.
Gleichberechtigung
Existiert eher weniger. Die Lieblingskollegin der Filialleitung wurde immer bevorzugt. Wenn wir Ware geräumt haben musste ich immer zwischen Ware und Kasse hin und her laufen obwohl man immer zu zweit dort angemeldet war. Wie gesagt, neue Mitarbeiter dürfen nur das machen worauf die anderen keinen Bock haben.
Interessante Aufgaben
Die meiste Zeit einfach nur rumstehen. Ab und zu mal putzen, Müll rausbringen, Pappe ziehen und Ware auffüllen. Mehr durfte ich nicht machen, ich durfte immer nur das machen worauf andere keinen Bock hatten.