Hohe Identifikation, aber interne Optimierungspotenziale
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dataport schafft es tatsächlich, dass ich morgens aufstehe und mich auf die Arbeit freue. Die Kolleginnen und Kollegen sind für mich persönlich ein wichtiger und fester Bestandteil meines Alltags, den ich nicht missen möchte.
Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich und bieten gleichzeitig viele Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Potenziale werden aus meiner Sicht gezielt erkannt, gefordert und gefördert.
Auch die Standorte, an denen ich bisher gearbeitet habe, sind gut angebunden und bieten insgesamt gute Rahmenbedingungen. Besonders positiv empfinde ich zudem die Work-Life-Balance, die aus meiner persönlichen Sicht sehr gut gegeben ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Interne Hindernisse und Entscheidungsprozesse sind aus meiner Sicht teilweise schwer nachvollziehbar. Das Unternehmen könnte meiner Meinung nach noch stärker darauf achten, vorhandene interne Ressourcen gezielt und effizient einzusetzen und deren tatsächlichen Bedarf besser einzuschätzen.
Ich sehe hier durchaus Einsparungs- und Optimierungspotenziale an verschiedenen Stellen, insbesondere bei bestehenden Strukturen und Prozessen.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht stellt sich das Unternehmen bei bestimmten Themen teilweise selbst ein Bein. Gerade bei Prozessen und internen Regulierungen gibt es Vorgaben, deren Sinnhaftigkeit oder Verhältnismäßigkeit für mich nicht immer nachvollziehbar ist – insbesondere dann, wenn gleichzeitig bestimmte Standards eingehalten werden müssen.
Teilweise entsteht dabei auch der Eindruck einer gewissen Doppelmoral im Umgang mit Software und deren Nutzung: Bestimmte Lösungen oder Vorgehensweisen werden kritisch gesehen oder untersagt, während vergleichbare Alternativen problemlos akzeptiert werden. Ich weiß, dass solche Entscheidungen häufig komplex sind und verschiedene Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen. Wenn sich entsprechende Entscheidungsprozesse jedoch über mehrere Jahre hinziehen – teilweise bis zu fünf Jahre –, wird es aus meiner Sicht zunehmend schwierig, diese Verzögerungen im Arbeitsalltag nachzuvollziehen und zu akzeptieren.
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt fühle ich mich im Unternehmen sehr wohl. Im Vergleich zu dem, was ich von Kollegen aus anderen Bereichen mitbekomme, kann ich insbesondere das Verhalten meiner direkten Vorgesetzten sehr positiv hervorheben.
Auf den darüberliegenden Führungsebenen gibt es aus meiner Sicht noch etwas Verbesserungspotenzial, insbesondere bei der Kommunikation. Auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit gestaltet sich im Arbeitsalltag teilweise etwas schwierig und könnte an einigen Stellen effizienter und reibungsloser ablaufen. Positiv hervorzuheben ist dabei jedoch, dass aktiv Termine und Austauschmöglichkeiten mit den betroffenen Parteien gesucht werden, um Themen gemeinsam zu besprechen und Lösungen zu finden.
Arbeitsbedingungen
Die generellen Arbeitsbedingungen empfinde ich als gut. Gleichzeitig bekomme ich teilweise mit, dass einzelne Kolleginnen und Kollegen sehr viele unterschiedliche Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernehmen und dadurch eine Art „Allrounder“-Rolle einnehmen. Teilweise entstehen daraus auch Doppelrollen oder zusätzliche Verantwortungsbereiche, weil für bestimmte Themen nicht immer die passenden personellen oder fachlichen Ressourcen vorhanden sind.
An diesen Stellen sehe ich ein gewisses Belastungs- und langfristig auch Burnout-Potenzial, insbesondere wenn solche Mehrfachbelastungen über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben. Es handelt sich dabei aber um Einzelfälle!
Gehalt/Benefits
Das Image des Unternehmens ist nach außen hin bekanntlich nicht das beste. Gleichzeitig bin ich in der glücklichen Lage, aus meiner direkten Erfahrung sagen zu können, dass unsere Kunden mit der geleisteten Arbeit und dem Produkt äußerst zufrieden sind. Die Zusammenarbeit mit den Kunden empfinde ich teilweise sogar als nahezu familiär.
Insgesamt würde ich das externe Image daher eher differenziert betrachten und aus meiner Sicht im soliden Mittelfeld einordnen.


