Im Großen und Ganzen zufrieden
Gut am Arbeitgeber finde ich
- sinnstiftende Tätigkeit
- 80% Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- individuelle Anforderungen finden nicht immer Berücksichtigung
- aktueller Trend zu Großraumbüros, diese sind für bestimmte Tätigkeiten nicht geeignet, insbesondere von viel telefoniert werden muss oder besonders konzentriert ohne Störungen gearbeitet werden muss
Verbesserungsvorschläge
- Das Thema "Ältere Mitarbeitende" nicht nur auf's Papier bringen, sondern mit kreativen Angeboten das Arbeiten ("Geld ist nicht alles") attraktiv gestalten
- ggf. weitere Steigerung der HomeOffice Zeiten
- Zusatzleistungen anderer AöRs anschauen und übernehmen
Arbeitsatmosphäre
Hier hängt wieder viel von den Vorgesetzten ab, grundsätzlich ist die Fehlerkultur ausbaufähig, genauso wie das Silodenken abgebaut werden sollte. Problematisch sind auch Regelungen, die den Einsatzwillen der Mitarbeitenden ausbremen und erschweren (z.B. Überstunden/Arbeitszeit wegen Bearbeitung einer Störung)
Kommunikation
Es gibt entsprechende Formate und es wird auch viel im Intranet veröffentlicht, aber einiges erfährt man nur indirekt. Beliebt sind auch Spaghetti-Mails, und große Verteiler und der Hinweis auf Nichtzuständigkeit.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der jeweiligen Gruppe und Abteilung habe ich immer einen guten Zusammenhalt erlebt. Vorstandsbereichsübergreifend besteht noch Potential
Work-Life-Balance
Wird groß geschrieben, wie sich das individuell ausprägen lässt, hängt natürlich auch an den Tätigkeiten und den damit verbundenen Anforderungen, das betrifft insbesondere Tätigkeiten im T (echnischen) Bereich mit Wartungsarbeiten am Wochenende, Rufbereitschaften etc. 80% HomeOffice sind ein gutes Angebot.
Vorgesetztenverhalten
Bisher hatte ich immer sehr gute Führungskräfte, teilweise kann man aber auch Pech haben. Ich habe den Eindruck, dass bei Auswahl und Fortbildung immer Neues probiert wird, nicht immer erfolgreich. Auch ein gutes Maß an "alten" Führungstugenden kann nicht schaden.
Interessante Aufgaben
Dataport bietet viele Aufgaben und auch die Möglichkeiten, sich entsprechend zu entwickeln und neu zu orientieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Steht zwar in den Zielen, es passiert aber nicht viel (bis auf FlexiRente, um länger zu arbeiten). Dataport bietet hier keine Benefits für Ältere, wie auch viele andere Arbeitgeber. Keine Entlastungen, auch ältere müssen beispielsweise Rufbereitschaften leisten. Das sonst so kreative Employer Branding lässt hier kreative Angebote für ältere Mitarbeitende, die aus dem "Porti"Alter heraus sind, vermissen
Arbeitsbedingungen
Sind soweit in Ordnung. Technische Ausstattung ist gut. Es ist zu berücksichtigen, dass man als Dienstleister für die Verwaltung auch die Einstellungen, die man dem Kunden verkauft, selbst lebt. Der aktuelle Trend zu Großraumbüros passt leider nicht für alle Aufgaben bei Dataport.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Zusatleistungen orientiert sich sehr stark am TVL des öffentlichen Dienstes. Die Einstufung der Entgeltgruppen ist durch enen Haustarifvertrag geregelt, das ist positiv. Andere ähnlich aufgestellte AöRs bieten im Vergleich zusätzliche Goodies. In der Wirtschaft verdienen bestimmte IT-Profile sehr viel besser.
Image
Das Image ist bei den Kunden durchwachsen, das ist aber auch bei anderen (IT-)Dienstleistern nicht anders.
Karriere/Weiterbildung
In der Regel werden den Mitarbeitenden gute Möglichkeiten zu Weiterbildung angeboten, Karrieren sowohl auf Fachebene als auch als Führungskraft stehen jedem offen.


