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Dataport 
AöR
Bewertung

Der Schein trügt

1,7
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Dataport in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Vetternwirtschaft
Du bist, wen du kennst und nicht was du kannst oder weißt. Leistung ist irrelevant

- Führungskultur
Diskreditierung, Diskriminierung, Beleidigungen, Mobbing, etc. sind an der Tagesordnung und kein Versehen. Dieses Verhalten wird systematisch eingesetzt.

- Unzeitgemäße Bezahlung
Die Bezahlung aus dem Haustarifvertrag heraus, der frei einsehbar ist, entspricht nicht mehr den Anforderungen und korreliert nicht mit den Erwartungen an Leistung seitens der Dataport

- Erwartungshaltung an Mitarbeiter
Alle Mitarbeiter sind Tarifkräfte und somit an feste Vorgaben, Stunden und zu erbringende Leistungen gebunden. Wenn mehr verlangt wird, solltet Dataport mehr zahlen.

- Change Management
Durch die globale Pandemie hat Dataport Mitarbeiter an Bord bekommen, die sie unter normalen Umständen wohl nicht bekommen hätten. Das ist gut für Dataport, bedingt aber auch, dass Führungskräfte in der Lage sind, solche Mitarbeiter führen zu können. Mit der o.g. Führungskultur wird das aber nichts.

Verbesserungsvorschläge

Führung:
Was Dataport nicht braucht, sind von Profilneurose zerfressene Führungskräfte, die es auf Abteilungsleitungs- und Bereichsleitungsebene, gibt.

Es reicht nicht, Führungskräften zu sagen, wie man führen SOLLTE. Es muss auch kontrolliert werden. Theorie und Praxis laufen hier vollständig aus dem Ruder.

In der Wahrnehmung von Führungskräften sollte sich ein Verständnis durchsetzen, dass die "einfachen Mitarbeiter" das höchste Gut sind, welches Dataport hat und nicht ihre Führungskräfte.

Führsorgepflicht sollte keine leere Hülle sein, sondern zum Zweck einer modernen Führungskraft werden.

Gehaltsstruktur:
Um den Anforderungen an die Digitalisierung gerecht werden zu können, sollte die Gehaltsstruktur überarbeitet werden. Mit einem Tarifvertrag, der aus den 80er Jahren stammen könnte, sind die benötigten Ressourcen nicht zu bekommen

Arbeitsatmosphäre

Unter Mitarbeitern
Hier gibt es sehr oft eine Atmosphäre, die von Neid, Missgunst und Vorverurteilung geprägt ist. Viele sind bestrebt, sich ein "Kopfkönigreich" aufzubauen, um sich unentbehrlich zu machen.
Dass es anders geht, zeigen positive Erlebnisse, die ich innerhalb von Projektorganisationen machen könnte.

Kommunikation

Sehr schwierig.

Was für die Arbeitsatmosphäre gilt, findet auch hier Anwendung.
Wissen ist macht.
Informationen werden in unregelmäßigen Abständen in Zwangsveranstaltungen dargereicht, jedoch auf Fragen nur rudimentär oder gar nicht eingegangen.

Kollegenzusammenhalt

Unter Mitarbeitern gibt es einen gewissen Zusammenhalt innerhalb von Teams. Darüber hinaus, ist man bestrebt, andere Bereiche schlecht aussehen zu lassen.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance ist nicht vorhanden !
50+ Stunden werden von jedem erwartet und es gibt eine Grauzone, in der pro Tag auch mal 15 Stunden gearbeitet werden. Aber Dataport ist sehr gut im Wegschauen.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte sind oft darauf bedacht, Mitarbeiter klein zu halten. Diskreditierung, Einschüchterung, Beleidigungen, sowie aktives Mobbing, gehören zur Führungskräfte-Tool-Box bei Dataport.

Interessante Aufgaben

Absolut. Dataport arbeitet an der Digitalisierung von 4 Bundesländern. Es gibt interessante und herausfordernde Aufgaben in Hülle und Fülle

Gleichberechtigung

Es gibt keine Gleichberechtigung bei der Dataport. Frauen werden offen bevorzugt und selbst ungeeignet auf Positionen gesetzt, wo sie wirtschaftlichen und menschlichen Schaden an Kolleginnen und Kollegen anrichten

Umgang mit älteren Kollegen

Das Wissen älterer Kollegen ist stets willkommen. Doch nur solange, wie die eigene Unkenntnis offensichtlich wird.

Arbeitsbedingungen

Das Arbeiten ist sein vielen Monaten durch Homme Office geprägt. Da bleibt leider der soziale Kontakt zuweilen auf der Strecke

Gehalt/Sozialleistungen

Der aktuelle Haustarifvertrag ist eine Farce.

Ein Großteil des Neides und der allgegenwärtigen Missgunst kann auf die unzeitgemäße Bezahlung zurückgeführt werden

Image

Wer einmal im öffentlichen Dienst gearbeitet hat, kennt die Stigmatisierung, welche damit einhergeht

Karriere/Weiterbildung

Fand in meinem Fall nicht statt. Lehrgänge und Schulungsangeboten konnte ich nicht wahrnehmen oder wurden aktiv vom Abteilungsleitungen unterbunden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Isabella Woitschach, Referentin Personalmarketing
Isabella WoitschachReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
erst einmal möchten wir Ihnen für die offenen Worte danken.
Ihre gewählte Headline impliziert, dass Sie mit Ihrer Bewertung aufdecken, wie es tatsächlich bei Dataport abläuft. Leider müssen wir uns hiervon stark distanzieren, dennoch ist es Ihre ganz persönliche Einschätzung und genau diese wünschen wir uns hier natürlich.
Wir bedauern sehr, dass Sie Dataport so völlig schwarzsehen und nichts von dem, was all die anderen Kolleginnen und Kollegen spüren und weitergeben. Sie sollten sich mit der Frage auseinandersetzen: Wie Sie unter den von Ihnen geschilderten Arbeitsbedingungen überhaupt noch für Dataport und seine Kunden arbeiten können?
Wir hoffen sehr, dass Sie für sich eine Antwort auf diese Frage finden. Die Tür des Personalmanagements steht Ihnen für einen offenen Austausch und den Wunsch etwas zu verändern immer offen.
Bleiben Sie sich treu!
Herzliche Grüße