Leider deutlich hinter den Erwartungen zurück – vor allem als moderner IT‑Dienstleister im öffentlichen Umfeld.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fast alles
Verbesserungsvorschläge
Entscheidungswege verkürzen und transparenter machen
Führungskräfte besser ausbilden und stärker in Verantwortung nehmen
Bürokratie reduzieren und moderne Arbeitsweisen zulassen
Klare Karrierepfade und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen
Marktgerechtere Vergütung für IT-Fachkräfte prüfen
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist oft angespannt und geprägt von Frustration. Viele Mitarbeitende wirken demotiviert, weil sich Dinge nur sehr langsam bewegen und wenig Wertschätzung spürbar ist.
Kommunikation
Kommunikation ist eines der größten Probleme. Informationen kommen spät oder gar nicht an, Entscheidungen werden top-down getroffen und selten nachvollziehbar erklärt. Feedback von Mitarbeitenden scheint kaum berücksichtigt zu werden.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb einzelner Teams teilweise gut, insgesamt aber stark abhängig vom Bereich. Silodenken ist spürbar, bereichsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert nur eingeschränkt.
Work-Life-Balance
Formal gibt es Regelungen (z. B. Gleitzeit), aber die tatsächliche Umsetzung hängt stark von der Führungskraft ab. In manchen Bereichen hohe Arbeitslast bei gleichzeitig wenig Flexibilität.
Vorgesetztenverhalten
Führung wirkt häufig überfordert oder zu stark verwaltungsgetrieben. Es fehlt an klarer Vision, Mut zu Entscheidungen und echter Mitarbeiterführung. Entwicklungsgespräche sind oft oberflächlich.
Interessante Aufgaben
Viele Projekte sind langfristig und bürokratisch geprägt. Innovative Themen werden zwar kommuniziert, in der Praxis dominiert jedoch Routinearbeit und Verwaltung.
Gleichberechtigung
Formal gut geregelt, wie im öffentlichen Dienst üblich. In der Praxis aber wenig aktive Förderung oder echte Kultur dahinter spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr stark auf Seniorität ausgerichtet. Das kann Stabilität bringen, führt aber auch zu wenig Dynamik und Veränderungsbereitschaft.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung teilweise veraltet. Prozesse sind oft kompliziert und unnötig bürokratisch, was die tägliche Arbeit erschwert.
Gehalt/Benefits
Typisch öffentlicher Bereich: stabil, aber wenig leistungsorientiert. Für IT-Fachkräfte im Vergleich zum Markt eher unattraktiv. Gute Benefits können die Gehaltsstruktur nur bedingt ausgleichen.
Image
Nach außen moderner dargestellt als intern gelebt. Die Realität hat mit dem Marketingauftritt nur teilweise etwas zu tun. Die Kunden sind extrem unzufrieden. Zu Recht!
Karriere/Weiterbildung
Karrierepfade sind unklar oder kaum vorhanden. Weiterbildung wird zwar angeboten, aber oft ohne klare Strategie oder echten Nutzen für die persönliche Entwicklung.


