Meine Ausbildung bei dataTec: 3 Jahre Rückblick
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Ausbilder. Bester Mann!
Meine Abteilungsleiterin, so eine nette und (für mich) gute Führungskraft bräuchte jedes Unternehmen. Selbst gestresst hatte Sie immer ein offenes Ohr für mich und hat mich immer mental unterstützt, vielen Dank.
Meine Kollegen und das Team in dem ich war.
Die Kantine war sehr schön.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Wie mit gewissen Situationen oder auch Personen umgegangen wird
- keine Vorteile als Azubi
- Die vorhandenen Bildschirme waren im Arbeitsalltag oft zeitaufwendig in der Nutzung
- Kontroll-Gänge der Chefs
Verbesserungsvorschläge
Als ich noch bei dataTec war, hatten wir Auszubildenden keinerlei Vorteile – wirklich keine.
Es gab zwar zeitweise eine Edenred-Karte, diese wurde jedoch aus Kostengründen wieder gestrichen.
Mögliche Verbesserungen für Auszubildende wären zum Beispiel:
Fahrkostenzuschüsse
Übernahme von Parktickets für die Berufsschule
Einführung von Homeoffice für Auszubildende, die damit arbeiten müssen (z. B. in den Ferien)
Essenszuschüsse für die Kantine, da es günstiger war, extern einkaufen zu gehen
Prämien bei einer guten Abschlussprüfung
Urlaubs- oder Weihnachtsgeld für Auszubildende (auch zusätzlich)
Zuschüsse für Lernmaterialien, Bücher oder einen Laptop
Kostenlose Arbeitskleidung (hier möchte ich mich ausdrücklich bei meiner Chefin bedanken, die das für mich ein paar mal übernommen hat <3)
Die Ausbilder
Ich hatte einen tollen Ausbilder. Man merkt das dieser sehr viel Erfahrung hat und mit sehr viel Herz seinen Job nachgeht. Bei so einer Person kann man nur etwas lernen :)
Spaßfaktor
Es bleibt ein Bürojob und ist nicht wirklich etwas Aktives – das Team macht dabei den Unterschied. Ich hatte ein tolles Team, geschäftlich gesehen das beste, das ich je hatte.
Persönliche Gespräche fanden nur vereinzelt statt, der Fokus lag fast immer auf der Arbeit. Ich habe mich häufig unwohl gefühlt, selbst kurze Gesprächsthemen anzusprechen, die nichts mit dem Geschäft zu tun hatten, da ich nicht den Eindruck erwecken wollte, ich würde nicht arbeiten wollen. Dadurch war es für mich teilweise etwas schwierig.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es gab viel zu tun, und ich durfte auch Aufgaben übernehmen. Ich stand dabei immer in Absprache mit meinem Ausbilder, um – falls einmal weniger zu tun war – neue Aufgaben zu besprechen und mir diese erklären zu lassen.
Respekt
Kann hier nichts bemängeln. Ich habe mich mit meinem Kollegen immer verstanden.
Karrierechancen
Für mich persönlich gab es tatsächlich keine Perspektive. Mein Team war vollständig besetzt, sodass in dieser Position kein Platz für mich war. Zwar wurde versucht, mich nach meiner Ausbildung im Unternehmen zu halten – was ich sehr zu schätzen weiß –, jedoch wurde mir keine Möglichkeit angeboten, mit der ich zufrieden gewesen wäre.
Arbeitsatmosphäre
An sich ist es ruhig, wenn man ein Büro mit Tür hat. Da unser Büro jedoch offen zum Flur war, war es häufig sehr laut. Um mich konzentrieren zu können, hatte ich daher öfter Kopfhörer auf. Ohne diese war konzentriertes Arbeiten definitiv nicht möglich.
Ausbildungsvergütung
Joa. Es gab im meinen Jahrgang die haben weniger verdient und andere die haben wesentlich mehr verdient. Somit die Mitte für mich.
Arbeitszeiten
Ab 07:15 durfte man anfangen. Pause sollte man zwischen 12 und 13 Uhr machen. Länger als 18 Uhr ist außerhalb der Arbeitszeiten. Manchmal schwierig alles einzuhalten wenn man:
- früher anfangen möchte
- länger bleiben möchte
- ein Deployment ansteht was erst Abends gestartet werden kann (meist ca. 18-19 Uhr)
