Viele positive Erfahrungen und ein gutes Miteinander
Verbesserungsvorschläge
Die Erstellung des Zwischenzeugnisses benötigte einige Zeit. Ein vereinfachter und digital unterstützter Ablauf (z. B. eine interne Antragsmöglichkeit) könnte die Bearbeitung künftig beschleunigen und die interne Prozesseffizienz erhöhen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als sehr gut erlebt. Auch in bereichsübergreifenden Projekten blieb der Umgang auf Augenhöhe, wertschätzend und respektvoll, und die Zusammenarbeit war von Verlässlichkeit geprägt. Eine kräftige Portion Humor gehörte auch dazuu ;)
Kollegenzusammenhalt
Den Kollegenzusammenhalt habe ich als sehr gut erlebt. Man unterstützt sich gegenseitig und übernimmt bei Bedarf Aufgaben füreinander.
Auch kurzfristige Situationen etwa wenn man wegen eines Kita-Anrufs spontan nach Hause musste oder einen Workshop verlassen musste, wurden im Kreise der Kolleg*innen verständnisvoll aufgefangen.
Work-Life-Balance
Vereinbarkeit von Familie & Beruf wird hier ganz groß geschrieben. Ich persönlich war sehr glücklich darüber
Urlaub konnte ich mir bei privaten oder familiären Verpflichtungen immer nehmen, gerade wenn die Kita nur Notbetreuung hatte etc. Oder etwas unvorhergesehenes dazwischen kam. Mobiles Arbeiten jederzeit & Deutschlandweit möglich, alles "Tutto Bene".
Vorgesetztenverhalten
Ich kann nur für mich sprechen. Meine Erfahrungen mit meinen Vorgesetzten waren ausnahmslos positiv.
Der Umgang war sehr entspannt und unkompliziert, man sieht sich regelmäßig zum Austausch und wie der Franke so schön sagt: „nichts gesagt ist gelobt genug“. Nein, im Ernst. Feedback (auch konstruktiv kritisches in beiden Richtungen) war jederzeit möglich, und etwaige Anliegen konnte man offen ansprechen.
Weiterbildungen wurden unterstützt und ließen sich in meinem Fall immer problemlos umsetzen. Wissen auf Vorrat ist an der Stelle aber nicht das Ziel, sondern passgenaue Skills dann aufzubauen wenn man diese auch braucht um Wert zu liefern für unsere Genoss*innen und Kund*innnen.
Als ich mich für einen externen Wechsel entschieden habe, wurde dies professionell aufgenommen. Gemeinsam haben wir eine pragmatische Lösung vereinbart, die eine geordnete Übergabe sicherstellte und einen früheren Austritt ermöglichte.
Interessante Aufgaben
Der Aufgabenbereich war abwechslungsreich und bot Raum, Verantwortung zu übernehmen und eigene Impulse einzubringen. Mit zunehmender Zeit wurde ich in weitere auch sensible Themenstränge eingebunden, was meine Arbeit zusätzlich interessant gemacht hat.
Gleichberechtigung
In meinem Umfeld habe ich Gleichberechtigung und einen respektvollen Umgang als selbstverständlich erlebt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung wurden gleichermaßen akzeptiert und wertschätzend behandelt. Insgesamt habe ich das Miteinander als offen und inklusiv wahrgenommen.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meiner persönlichen Wahrnehmung wird die Expertise langjähriger Kolleg*innen sehr geschätzt. Gleichzeitig geht das Unternehmen konsequent den technologischen Wandel, insbesondere in Richtung Cloud. Das bringt verständlicherweise auch Unsicherheiten mit sich, etwa bei Kolleg*innen mit klassischem Mainframe/Host Hintergrund.
Mein Eindruck war jedoch, dass niemand dabei allein gelassen wird und Unterstützung angeboten wird, um diesen Weg gemeinsam zu gehen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplatzausstattung war aus meiner Sicht sehr gut und modern. Die technischen Arbeitsmittel waren aktuell und zuverlässig nutzbar.
Es gab Rückzugsräume sowie Umkleiden mit Spinden und Duschmöglichkeiten, sodass aus meiner Perspektive wirklich alles vorhanden war.
Besonders hervorheben möchte ich außerdem die Kantine und die Verpflegung. Die Kolleg*innen dort haben hervorragende Arbeit geleistet, es gab eine große Auswahl an verschiedensten Gerichte, Salatbar etc.
Für mich persönlich waren die Barista-Bar mit Kaffee aus der
Siebträgermaschine zu fairen Preisen sowie Kaffeevollautomaten (auch mit Hafermilch) ein echter Pluspunkt.
Klassiker wie der Leberkäs am Donnerstag bleiben mir ebenfalls sehr positiv in Erinnerung, meiner Figur eher weniger ;)
Im Sommer wurde zusätzlich kostenloses Wasser bereitgestellt.
Dieses Angebot wurde dann später eingestellt, nachdem wiederholt Pfandflaschen mitgenommen wurden - solche Situationen gibt es leider überall. Einfach zum Fremdschämen.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Vergütung habe ich als sehr fair und zuverlässig empfunden. Neben dem Grundgehalt gab es zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine individuelle leistungsbezogene Sonderzahlung.
Auch die betriebliche Altersvorsorge und weitere Zusatzleistungen waren vorhanden. Besonders hervorzuheben ist aus meiner Sicht die hohe Arbeitsplatzsicherheit. Insgesamt habe ich das Gesamtpaket aus Gehalt und Sozialleistungen als äußerst attraktiv wahrgenommen.
Bei IT-Notfällen oder Einsätzen außerhalb der regulären Arbeitszeit (z. B. Rufbereitschaft) gibt es sehr gute (faire) Zulagen, die problemlos ausbezahlt werden.
Image
DATEV weiß sehr genau, wofür es steht, und tritt entsprechend selbstsicher auf.
Qualität und Verlässlichkeit stehen sichtbar im Vordergrund. Corporate Identity wird hier großgeschrieben. Gleichzeitig bemüht man sich um einen modernen und lockeren Auftritt, obwohl das Umfeld eher traditionell geprägt ist. Gerade dieser Kontrast prägt aus meiner Sicht das Image. einerseits sehr strukturiert und etabliert, andererseits mit dem klaren Wunsch, zeitgemäß und zugänglich zu wirken.
Man ist durchaus stolz auf das eigene Selbstbild, was auch vollkommen okay ist.
Karriere/Weiterbildung
Das Unternehmen bietet ernsthaften Raum für fachliche und persönliche Entwicklung. Weiterbildungsangebote können gut wahrgenommen werden, und Eigeninitiative wird positiv aufgenommen. Insgesamt habe ich die Karriere und Entwicklungsmöglichkeiten als unterstützend und wertschätzend empfunden.

