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Bewertungsdurchschnitte

  • 646 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (484)
    74.922600619195%
    Gut (92)
    14.241486068111%
    Befriedigend (53)
    8.2043343653251%
    Genügend (17)
    2.6315789473684%
    4,21
  • 123 Bewerber sagen

    Sehr gut (79)
    64.227642276423%
    Gut (10)
    8.130081300813%
    Befriedigend (17)
    13.821138211382%
    Genügend (17)
    13.821138211382%
    3,90
  • 21 Azubis sagen

    Sehr gut (19)
    90.47619047619%
    Gut (2)
    9.5238095238095%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,49

Firmenübersicht


Bei DATEV machen Sie das Beste aus Ihren Talenten. Denn bei einem der führenden Softwarehäuser für die Beraterbranche bieten sich vielfältige Aufgaben und spannende Herausforderungen. Die DATEV steht für qualitativ hochwertige Software und IT-Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmen. Über 40.000 Berater, mehr als 2 Millionen Unternehmen und 13 Millionen Arbeitnehmer vertrauen auf die PC-Lösungen, Web-Anwendungen und mobilen Apps der DATEV.

Neue Features!

Aus dem Gehalt wird allzu gern ein Geheimnis gemacht. Gemeinsam mit dir und Millionen anderen kununu Usern können wir für notwendige Gehaltstransparenz sorgen. So findest du den Arbeitgeber, der wirklich zu dir und deinen Vorstellungen passt.

Teile dein Gehalt

Kennzahlen

Umsatz

1.034 Mio. Euro (2018)

Mitarbeiter

7.606 (2018)

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Ein grünes Quadrat, das einem an Flughäfen und Bahnhöfen entgegenleuchtet und das auf fast jeder Lohnabrechnung zu finden ist. Wer DATEV allerdings näher kennt, weiß: Dieses Quadrat steht für qualitativ hochwertige Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmen.

DATEV - mehr als man denkt!

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https://www.youtube.com/watch?v=814tWrQI_AY

 



Perspektiven für die Zukunft

Freuen Sie sich auf sehr gute Arbeitsbedingungen in einem technologisch modernen Umfeld sowie flexible Arbeitszeiten.

Benefits

Flexible Arbeitszeiten
Flexible Arbeitszeit in der Zentrale von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Homeoffice
Abhängig von Aufgabe im Unternehmen.

Kantine
In vielen Standorten vorhanden.

Betr. Altersvorsorge
Nach Betriebszugehörigkeit.

Barrierefreiheit
Ja.

Gesundheitsmaßnahmen
Ja, unterschiedliche Angebote.

Betriebsarzt
Ja.

Coaching
Nach Bedarf.

Parkplatz
Ja.

gute Anbindung
Bei unterschiedlichen Standorten sehr gute Erreichbarkeit.

Mitarbeiterrabatte
Diverse Möglichkeiten.

Firmenwagen
Abhängig von Funktion.

Mitarbeiterhandys
Abhängig von Funktion.

Mitarbeiter Events
Diverse Events im Raum Nürnberg.

Sponsoring des weltgrößten Triathlon-Events Challenge Roth: https://www.datev-blog.de/2014/07/20/der-datev-challenge-roth-2014/ 

Standort


  • Virnsberger Strasse 63
    90431 Nürnberg
    Deutschland
Standorte Inland

Hauptsitz in Nürnberg, 26 Niederlassungen bundesweit

Standorte Ausland

Standorte in 6 europäischen Ländern

Für Bewerber

Videos

Wie macht DATEV Unternehmen erfolgreich?
DATEV als Arbeitgeber
DATEV Challenge Roth 2014 - Die DATEV-Staffeln am Wettkampftag
Wir gestalten die IT-Welt von morgen
Alla Moser
Carolin Reichel
Dr. Tobias Wagner
Die Zukunftsgestalter - Ausbildung bei DATEV eG

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

Ein Einsatz ist bei uns vor allem in den Bereichen Softwareentwicklung, Produktmanagement, Informatik, Service, Softwarelogistik, Vertrieb und Beratung möglich. Darüber hinaus suchen wir immer wieder neue Kolleginnen und Kollegen im Bereich Marketing, Personal, Controlling und weiteren klassischen Unternehmensbereichen.

Gesuchte Qualifikationen

Wir sind stets auf der Suche nach weitsichtigen Ideengebern, Menschen die über den Tellerrand schauen, sich für gute Ideen einsetzen, die High-Tech anwenden wollen, mit Weitblick handeln und Verantwortung übernehmen wollen sowie pragmatische Umsetzer sind.

Fachlich richten sich die Anforderungen nach der jeweils zu besetzenden Stelle. 

Gesuchte Studiengänge

Wir suchen vorwiegend Absolventen bzw. Young-Professionals der Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Informatik oder vergleichbarer Qualifikationen.

Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

Stellen Sie sich vor, Sie finden ein Unternehmen, in dem Sie Ihre Talente voll entfalten können. Einen Arbeitgeber, der Informatikern, Wirtschaftsinformatikern und Wirtschaftswissenschaftlern spannende Aufgaben bietet - in einem der größten Softwarehäuser Europas. Einen Marktführer, der Talente mit gezielten Förderprogrammen wachsen lässt. Und dem nachhaltiges Wirtschaften ebenso wichtig ist wie die Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Gesellschaft. Können Sie sich vorstellen, in einem solchen Umfeld zu arbeiten? Dann informieren Sie sich - über ein Unternehmen mit Zukunft. Willkommen bei DATEV!

Bei DATEV gestalten Sie die Zukunft für viele. Mit Menschen, die weit blicken und Sinnvolles umsetzen. Erfahren Sie mehr unter www.datev.de/karriere.

Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

Wir sind Zukunftsgestalter. Wir blicken weit und erkennen, was sinnvoll und machbar ist. Das verfolgen wir mit aller Kraft. Erfahren Sie mehr unter www.datev.de/karriere.

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Bewerbungen sind sowohl schriftlich als auch digital möglich. Bevorzugt werden direkte Bewerbungen in unserem Online-Bewerbersystem unter www.datev.de/stellenangebote.  

Bewerbungstipps

Erwartungen an Bewerber

Als innovatives Unternehmen suchen wir Menschen, die weit blicken, Sinnvolles kraftvoll umsetzen und die Zukunft der betriebswirtschaftlichen Finanzströme der Wirtschaft in einem der größten Softwarehäuser Europas gemeinsam gestalten. Eine gewisse IT-Affinität ist bei allen unseren Stellen wünschenswert.

Unser Rat an Bewerber

Wir bieten Ihnen vielfältige Möglichkeiten sich über unser Unternehmen zu informieren. Unter www.facebook.com/datevkarriere erfahren Sie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, was das Arbeiten bei DATEV besonders macht. Auf unserem Karriere-Blog unter www.datev-karriereblog.de erhalten Sie darüber hinaus authentische Einblicke in das Arbeiten bei DATEV.

Bevorzugte Bewerbungsform

Bewerbungen über das Bewerbermanagement System werden bevorzugt (www.datev.de/karriere).

Auswahlverfahren

Gestütztes Bewerbungsgespräch. Für bestimmte Positionen werden zudem Einstellungstests oder Assessment-Center durchgeführt.

DATEV eG Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

4,21 Mitarbeiter
3,90 Bewerber
4,49 Azubis
  • 22.Juli 2019 (Geändert am 26.Juli 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Man wird mit Angeboten gelockt und dann fallen gelassen.

Vorgesetztenverhalten

Sie lächeln einem ins Gesicht und hintenrum läuft alles anders.

Kollegenzusammenhalt

Auf die meisten Kollegen konnte man sich verlassen.

Interessante Aufgaben

Nur wenn man gut reden und sich Präsentieren kann bekommt man auch die Interessanten Aufgaben. Reine Arbeitsleistung zählt leider nicht.

Kommunikation

Keine ehrliche Kommunikation. Weder im Mitarbeitergespräch noch in Abteilungsrunden.

Karriere / Weiterbildung

Wie schon geschrieben, bei Weiterbildungen neben dem Angestelltenverhältnis werden nicht anerkannt oder honoriert.

Gehalt / Sozialleistungen

Sehr ungerechte Bezahlung. Es wird nicht nach Leistung, sondern nach Abschlüssen bezahlt. Abschlüsse die während der Anstellung gemacht werden, sind nach erfolgreichem Abschluss nicht relevant. Man wird nicht gleichgestellt mit Kollegen die diesen Abschluss von Anfang an haben. Sehr ungerecht!

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Dafür das man die Digitalisierung vorantreiben will, wird mit viel zu viel Papier gearbeitet.

Work-Life-Balance

Im IT Campus wurde schon einiges gemacht. Jedoch sind die Großraumbüros schädlich für die Arbeit und die Gesundheit.

Image

Es wird viel Geld ins Image investiert. Leider bringt dies auf Dauer nichts wenn die vorhandenen Mitarbeiter nichts davon haben.

Verbesserungsvorschläge

  • Kümmert Euch nicht nur um die Leute die sich ins Rampenlicht stellen und schöne Folien auflegen können, sondern um die Kollegen die die "richtige" Arbeit machen.

Pro

Leider nichts mehr. So ist es wenn es innerhalb von 5 Jahren vom Traum Arbeitgeber zum Albtraum Arbeitgeber wird.

Contra

1) Ehrliche Worte werden nicht gerne gesehen
2) Nur Kollegen die gut reden können kommen weiter
3) Man wird mit Versprechen geködert und dann abserviert

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    DATEV eG
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2018
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Bewerterin, lieber Bewerter, „Der äußere Schein trügt sehr“? Mal abgesehen davon, dass dieser „Schein“ vermutlich für jeden etwas komplett anderes ist, kann ich bei dieser Pauschalisierung nicht mitgehen. Aber wir reden hier ja auch von subjektiven Erfahrungen und Empfindungen. Insofern nehme ich zur Kenntnis, dass Sie seit einem Jahr kein gutes Bild mehr von ihrem Ex-Arbeitgeber haben. Das insofern schade, als dass Sie die aktuell im Gange befindlichen MASSIVEN (und das schreibe ich jetzt nicht weil ich Sie anschreien möchte in Großbuchstaben … sondern, weil ich hier nicht kursiv schreiben kann, den Begriff aber betonen möchte) Umwälzungen und geplanten Veränderungen nicht mitbekommen. OK, wir wissen natürlich auch noch nicht um den Erfolg dieses großen Changes. Aber alleine die Tatsache, DASS wir uns trauen, die gesamte Organisation derart auf den Prüfstand zu stellen, ist schon erwähnens- und beachtenswert. Dass Sie mit Ihren Vorgesetzten anscheinend nur negative Erfahrungen gemacht haben, tut mir leid – deutlich mehr zum Thema „Führung“ finden Sie übrigens in zahlreichen anderen Stellungnahmen von mir. Ich mag es mit meiner Antwort auf einen einzigen Satz von Ihnen ja auch nicht übertreiben am heutigen Freitag Spätabend. Gut reden und gut präsentieren können. In der Tat zwei wichtige Kompetenzen. Wobei ich diese eigentlich nicht zwangsläufig in einen Gegensatz setzen würde zu „reine Arbeitsleistung“. In diesem Zusammenhang wäre meine Rückfrage an Sie, was genau Sie unter „interessante Aufgaben“ verstehen. Meinen Sie „karriereförderliche Aufgaben“ oder „gechillt abzuwickelnde Aufgaben ohne großen Aufwand“ oder „Aufgaben mit hohem Spaßfaktor“ oder „richtig herausfordernde Themen, an denen man wachsen kann“? Ich frage das ganz bewusst, weil jeder nach etwas anderem strebt. Und ich behaupte auch einfach einmal, dass eine Führungskraft nicht immer genau weiß, welche Art von Tätigkeit welcher Mitarbeiter genau als besonders „interessant“ einstuft. Es sei denn, der Mitarbeiter hat sich entsprechen aktiv geäußert. By the way: Selbst meine Aufgaben (der ich oft um meine Tätigkeit „beneidet“ werde), sind nicht durchgängig immer alle interessant. Kununu gehört sicher zu meinen Highlight, die ich 24/7 gerne mache. Manch anderes finde ich auch nicht immer interessant. Das erwarte ich von (m)einem Job aber auch gar nicht. „Keine ehrliche Kommunikation“ – kann man so schreiben und meinen. Aber ich denke, dass ich das nicht weiter kommentieren muss. Kommen wir zu den Punkten Karriere/Weiterbildung und Gehalt/Sozialleistungen. Das ist schon deutlich spannender: Sie kritisieren, dass Weiterbildungen neben der Arbeit nicht anerkannt oder honoriert werden. Konkret meinen Sie damit, dass ein berufsbegleitender Abschluss nicht zwangsläufig zu einer (gehaltlichen) Anpassung führt. Wissen Sie was? Ich finde das erst einmal in Ordnung. Denn Papier ist geduldig, so lange das darin „Verbriefte“ nicht in den Arbeitsergebnissen wirksam bzw. sichtbar wird. Selbstverständlich kann ich nachvollziehen, dass Ihnen das dann ungerecht erscheint, wenn zu Beginn des Arbeitsverhältnisses eben jenes Papier über die generelle gehaltliche Einstufung entscheidet. Das ist in der Tat nicht sofort einleuchtend. Es hängt aber damit zusammen, wie Recruiting funktioniert. Abschlüsse indizieren (nicht beweisen!) in den Augen vieler Verantwortlicher eine hohe Leistung bzw. ein entsprechendes Output. Damit ist der Marktpreis für diese Kompetenz entsprechen höher als ohne Abschluss. Und damit ist auch die erzielbare Entlohnung entsprechend höher. Ob das wirklich gerecht ist? Vermutlich nicht. Aber ein Automatismus, nach dem im Nachhinein quasi Abschluss gegen Abschluss aufgerechnet wird, wäre es jedoch in meinen Augen ebensowenig. Ich mag Ihnen an dieser Stelle noch ein paar Zeilen schreiben zum Thema „gerecht“. Es gibt ja nicht nur formale Weiterbildungen oder berufsbegleitende Studien mit Abschlüssen, sondern eine Reihe informeller Weiterbildungen, Qualifikationen - oder nennen wir es mal schlicht: fachlichen Erfahrungen. So schreibe ich seit 2013 einen Personaler-Blog rein privat, der zwischenzeitlich bis zu 80.000 Menschen monatlich erreicht. Darin nehme ich aktuelle Themen aus den Bereichen Personalmarketing und Recruiting sehr kritisch unter die Lupe und mit meiner ganz persönlichen Meinung Stellung. Genau eben jene Themen helfen mir bei meiner täglichen Arbeit in der DATEV und umgekehrt bereichert mich mein Arbeitsalltag dort und inspiriert mich zu neuen Blog-Beiträgen. Und wissen Sie, welchen Einfluss dieser fortlaufende rund 8-stündige wöchentliche Einsatz in den letzten sechs Jahren auf mein Gehalt genommen hat? Gar keinen. Und finde ich das ungerecht? Nein. Denn damit konnte ich an meiner ganz persönlichen Kompetenz arbeiten. Das ist in gewisser Weise mein Invest in mich. Sorry, falls ich Sie jetzt gelangweilt habe. Aber mir liegt schon sehr daran, auch andere Sichtweisen aufzuzeigen. Insbesondere wenn ich ein sehr persönliches Beispiel dafür verwenden kann. Zurück zu Ihren Bewertungen: Zu viel Papier? Da gehe ich sogar mit. Wobei man sehen muss, dass sich insbesondere im Bereich Urlaub, Krankheit oder Reisekosten eine Menge getan hat in den letzten Jahren. Persönlich sehr schade finde ich es, dass wir noch nicht alle Kolleginnen und Kollegen für unsere elektronische Gehaltsabrechnung (Arbeitnehmer online) gewinnen konnten. Hier wäre noch ordentlich Potenzial … Zum Thema „Image und die Mitarbeiter“: Was genau sollen denn die Mitarbeiter Ihrer Meinung nach vom Image haben? Das was Sie hier als „Image“ beschreiben, meint möglicherweise Marketing und Werbung. Und ob sie es glauben oder nicht: Erfolgreiches Marketing und Werbung tragen (ebenso wie der Vertrieb) zu neuen Kunden bei. Die mit ihren Umsätzen dann für unsere Arbeitsplätze und unseren pünktlichen Gehaltseingang sorgen. Insofern würde ich durchaus einen starken Zusammenhang zwischen dem Image eines Unternehmens und dem Benefit der Mitarbeiter daraus sehen. Die Zuspitzung Ihres „Verbesserungsvorschlags“ auf ein „Wir gegen die“ finde ich hingegen völlig unangebracht. Wenngleich mir nicht ganz das Verständnis dafür fehlt. Doch Sie unterstellen damit gleichzeitig, dass diejenigen, die nicht im Rampenlicht stehen, quasi „die Guten“ sind und „die anderen sind die Blender“. Mitgehen könnte ich bei einer etwas abgemilderten Aussage in dem Sinne: Nicht nur das Neue und Laute ist immer das Richtige. Wir müssen es schaffen, die Leistungen der „alten Welt“ und der „neuen Arbeitswelt“ gleichermaßen wertzuschätzen und für ein sinnstiftendes Miteinander zu sorgen. Und ja, hier ist ebenfalls noch Potenzial zur Optimierung drin. Wenn sich Ihr Job zu einem Albtraum entwickelt hat, war Ihre Entscheidung vermutlich die absolut richtige. Interessieren würde mich jedoch, was Sie nach (mindestens acht, wenn nicht sogar noch mehr) Monaten dazu bewogen hat, diese Bewertung abzugeben. Zu Ihren Contra-Punkten: Mir gegenüber können Sie jederzeit ehrlich sein – und das waren Sie mit Ihren Worten hier vermutlich auch. Tatsächlich würde ich mir wünschen, dass wir auch intern offen für derart kritische Rückmeldungen sind und als Gesamtheit darauf (konstruktiv) reagieren. Es geht nur im Miteinander! Zum zweiten Punkt könnte ich jetzt leicht ironisch antworten: Aber auch nicht alle, die gut reden können, kommen „weiter“… Wobei „weiterkommen“ ebenfalls erstmal zu definieren wäre. Den dritten Punkt schreibe ich Ihren ganz persönlichen Erfahrungen bzw. den Wertungen aufgrund ihrer Erfahrungen zu. „Abserviert zu werden“ ist schon verdammt harter Tobak. Wenn Sie mögen, nehmen Sie doch (wie übrigens immer mehr Menschen, denen ich hier sehr ausführlich antworte) mit mir einfach nochmal persönlich Kontakt auf. Ich bin immer neugierig, was genau hinter solch drastischen Formulierungen steckt. In diesem Sinne (tatsächlich schon uhrzeitbedingt): Gute Nacht! Viel Erfolg bei Ihrer aktuellen Beschäftigung und vielleicht auf bald

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 28.Juni 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Jeder Mitarbeiter kann sich frei entfalten und das tun, worauf er Lust hat. Das sehe ich aber nur bedingt positiv, denn damit werden faule Mitarbeiter durchgeschleppt. Mein Eindruck war, dass 20% der Leute 80% der Arbeit erledigen.

Vorgesetztenverhalten

Ein Lob durch die Führungskraft ist selten. Getreu dem fränkischen Motto "Nichts gesagt ist Lob genug".

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist gut.

Interessante Aufgaben

Gefühlt ist es wichtiger, auf Veranstaltungen gesehen zu werden und zu "netzwerken", als sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und Leistung zu zeigen. Überhaupt ist der Leistungsgedanke sehr rudimentär ausgeprägt. Es gibt kaum Anreize. Wenn man gut ist, gibt es dafür keine Belohnung, denn die Bonuszahlungen werden per Gießkanne verteilt.

Kommunikation

Es herrscht ein Wildwuchs an Informationen - jeder darf intern seine Meinung in Blogs, Plakaten, Veranstaltungen usw. äußern, die wenig bis gar nicht kanalisiert werden. Stellenweise herrschte für mich der Eindruck eines Informationschaos, weil jeder sich darstellen will.

Karriere / Weiterbildung

Karrieretechnisch vergleiche ich DATEV bildlich mit einem Vogelnest. Der Jungvogel, der am lautesten schreit und am weitesten den Hals reckt, bekommt Nahrung von den Eltern. Übertragen auf die Karriere heißt das, wer dem Vorgesetzten am meisten gefällt, wird gefördert. Es geht hier oftmals nicht nach Leistung.

Weiterbildungen in Form von hausinternen Schulungen werden angeboten

Gehalt / Sozialleistungen

Es gibt einen Haustarifvertrag. Das Gehalt ist angemessen.

Arbeitsbedingungen

Klimatisierung, ThinClients, hochfahrbare Schreibtische, moderne Monitore, IP Telefonie. Die Büroausstattung ist gut.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist gut. Es gibt viele Freizeitlernangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es gibt eine elektronische Zeiterfassung, bei der man sich die Arbeitszeit frei einteilen kann.

Image

Angestaubtes Image mit wenig Innovationen.

Verbesserungsvorschläge

  • Kulturwandeln leben und nicht nur leere Phrasen dreschen.

Pro

Es herrscht ein warmes Klima des Miteinanders. Man könnte auch sagen, dass ein "Kuschelkurs" gefahren wird.

Contra

Das Bild nach außen wird penibel positiv dargestellt. Dies kann man gut an den Arbeitgeberkommentaren erkennen, die man hier bei Kununu lesen kann. Stellenweise wird dort durch den Arbeitgeber versucht, die höchstpersönlichen Eindrücke der (ehem.) Mitarbeiter kleinzureden oder als falsch darzustellen. Ein aufrichtiges "Ja, das stimmt. Wir sind uns der Schwäche bewusst und arbeiten dran." wäre oftmals ehrlicher und würde von Größe zeugen. Allein schon, dass seitens des Arbeitgebers nachgetreten wird, weil die Rechtschreibung des Bewertenden fehlerhaft ist, zeugt von einer Unprofessionalität sondergleichen. Da muss man doch drüber stehen, wenn man sonst valide Kommentare hätte (?).

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Bewerterin, lieber Bewerter, irgendwie bin ich tatsächlich ganz dankbar über Ihre durchaus sehr kritische Bewertung auch mit Blick auf meine eigene Rolle hier auf kununu. Denn das gibt mir die Möglichkeit, ein paar Sätze dazu zu schreiben, was ich hier tue und warum. Eines vorweg: Ich mag vieles sein, allerdings kein Propaganda Minister oder jemand, der versucht Eindrücke „kleinzureden“ oder gar „nachzutreten“. Was ich stattdessen tue: Ich nehme mir die Zeit, um Feedback von Menschen zu lesen, systematisch aufzuarbeiten und dazu sehr individuell Stellung zu nehmen. Dabei zeige ich die ganz oft vorhandene „andere Sichtweise“ auf ein Thema auf. Zumeist ist es meine ganz persönliche. Für diese nehme ich nicht in Anspruch, dass sie die einzig Wahre ist (genau darum geht es ja)! Es ist EINE Mögliche. Und die Leser mögen entscheiden, in wie weit sie einen Sachverhalt auf die eine oder andere Weise sehen und bewerten wollen. Nur der Vollständigkeit halber: Mein Kommentar zu den „Rechtschreibfehlern“ bezog sich weniger auf die Fehler an sich, sondern darauf, dass es mich in diesem einen speziellen Fall besonders irritiert, wenn jemand etwas derart Wichtiges sagt und vor allem öffentlich sagt, sich dann aber so auffällig wenig Mühe damit gibt. Mehr sollte meiner Aussage nicht zu entnehmen sein. (Rechtschreibfehler werden sich übrigens auch in meinen Texten zur Genüge finden. Zumal ich diese mit niemandem abstimme oder irgendetwas „probelesen“ lasse). Dass ich an der einen oder anderen Stelle auch problemlos zugeben kann, dass mal etwas nicht gut läuft/gelaufen ist oder ich schlicht für eine gemachte Erfahrung mal aufrichtig um Entschuldigung bitten kann, habe ich in zahlreichen Stellungnahmen bereits bewiesen. Da brauche ich mir vermutlich nichts vorwerfen lassen. Ihre Bewertung zeigt aber sogar mustergültig, wie aktuelle Entwicklungen komplett unterschiedlich gewertet werden können. So kritisieren Sie beispielsweise den „Trend“ deutlich stärker in interaktiven Formaten (z.B. BarCamp) oder ähnlich Themen zu bearbeiten, zu diskutieren und zu bearbeiten als dies bisher der Fall war. Sie stoßen sich daran, dass jeder auf einmal seine Meinung posten kann (oder darf) und nennen es „Informationschaos“. Ich (und dazu stehe ich tatsächlich in voller Überzeugung) deute dies anders: Die Zeiten, in denen es eine zentrale Kommunikation dergestalt gab, dass eine diese Stelle alle anderen über deren Aufgaben informiert und in dieser Hinsicht angewiesen hatte, sind vorbei. „Command und Control“ weicht stärker selbstorganisierten, ja in gewisser Weise demokratischeren, Arbeitsformen. Früher konnte eben nicht jeder zu allem Stellung nehmen oder sogar eine eigene Meinung haben. Heute schon. – Und das finde ich gut! Im Übrigen profitieren Sie genau von diesem Trend selbst auch: Sie können Ihren Unmut über Ihre Erlebnisse hier auf kununu kundtun und tausende Menschen damit erreichen. Das ist toll und sorgt im Übrigen für Meinungsvielfalt – in Ihrer Sprache nennen Sie das leider „Informationschaos“. Denn wie sollen sich kununu-Leser jetzt entscheiden, wenn es Bewertungen von hochgradig zufriedenen Menschen in der Belegschaft gibt und gleichzeitig solche von einigen Unzufriedenen? Merken Sie was …? Das führt mich gleich zum weiteren Punkt, dass Leistungsanreize nicht mehr vorhanden sind und es keine „Belohnungen“ mehr gibt. Darf ich ganz offen sein? OK, die Frage ist rhetorisch, weil Sie wissen, dass ich es jetzt eh sein werde: „Belohnt“ werden Tiere für Kunststücke. Im modernen Führungsverständnis werden Menschen wertgeschätzt. Sie erhalten aber keine Zuckerl mehr für besonders tolle EINZEL-Leistungen. Stattdessen ist Teamwork angesagt und gemeinsames Einstehen für den Erfolg. Daher gibt es seit einiger Zeit (außerhalb von Vertrieb und Co) keine monetären Einzelziele mehr. Ähnlich sehe ich das mit dem Lob. Wir können uns selbst dann auf die Schulter klopfen, wenn wir als Unternehmen für die Kunden und Partner echten Mehrwert gestiftet haben. Dann erhalten wir dort das „Lob“. Oder besser: Die Anerkennung für unsere Arbeit. Natürlich brauchen wir oft menschlich noch die Zuwendung von Führungskräften. Aber wie sie selbst schreiben: Fränkische „Traditionen“ werden nicht umsonst als solche bezeichnet. Dass 20% der Leute 80% der Arbeit machen, erinnert mich an das Pareto-Prinzip (80-20-Regel). Diese ist ja erstaunlich häufig gültig. Gleiches gilt übrigens auch für die Gaußsche Normalverteilung. Insofern kann ich Ihnen zumindest sagen, dass vermutlich in den meisten Unternehmen vergleichbare Verteilungen gelten dürften. Und es wird IMMER Menschen geben, die am unteren Ende der Leistungsskala abtauchen. Starke Unternehmen können es sich aber leisten, die Energien nicht nur hier zu verschwenden bzw. sich hieran abzuarbeiten, sondern sinnvoll im Sinne des Gesamtunternehmens auch mal „5-gerade-sein-zu-lassen“ (Stichwort auch hier: maximaler Kundennutzen). Von daher gehe ich davon aus, dass durch die von Ihnen und mir oben bereits beschriebenen massiven Veränderungen in der Arbeitshaltung und -kultur eine durchaus gesunde „Bereinigung“ stattfinden und die natürliche Fluktuation steigen wird. Einige Mitarbeiter werden sagen: „Das ist nicht mehr meine DATEV“. Und ich antworte: Stimmt. Wir werden schon bald nicht mehr das Unternehmen sein, das es mal gab. Die auf den Weg gebrachten Veränderungen sind in der Tat signifikant. Aber notwendig, um die Überlebensfähigkeit der Gesamtorganisation in volatilen Märkten in der Zukunft sicher zu stellen. Verzeihen Sie mir die etwas „Buzzword-hafte“ Formulierung eben. Aber ich komme gerade von einer großen internen Managementveranstaltung und bin daher gerade gut im Thema. Obwohl ich mir für die Uhrzeit (wir haben schon deutlich nach 20:00 Uhr und ich hatte einen langen Tag) auch andere Themen vorstellen könnte. Aber: Mir ist Ihr Feedback wichtig. Und daher haben Sie noch meine volle Aufmerksamkeit! Zum Thema „Wer am lautesten schreit, kriegt Aufmerksamkeit“. Da haben Sie Recht. So ist das. Bei Kindern übrigens auch. Kenne ich gut. Und es ist verdammt schwer, hier dagegen zu halten. Mir gefällt es in der Tat genauso wenig wie Ihnen, wenn der oder die eine oder andere durch reine „Aufmerksamkeitsheischerei“ einen Effekt erzielt. Aber da hilft nur: Miteinander reden. Sich beteiligen. Meinung einbringen. Und soooo leicht ist Karrieremachen, nur weil Vorgesetzte einen gut finden, auch wieder nicht. Unsere Auswahlverfahren zielen auf eine möglichst große Objektivierung ab. Dafür kaufen wir uns immer wieder die genau gegenläufige Kritik ein. Aber ich kann Ihnen sagen: Früher (ich bin bereits 19 Jahre begeisterter DATEVianer) liefen die Dinge durchaus schlechter … Abschließend stelle ich selbst mal die große Frage: Ist es richtig, was ich in meinen blumigen Worten oben verteidigt habe? Gehen wir als Organisation mit den geplanten massiven Veränderungen den richtigen Weg? Klare Antwort: Ich weiß es nicht. Mir fehlt die Glaskugel. Auch fehlen dem Markt Erfahrungswerte. Fakt ist nur, dass eine starke Veränderung nötig ist und wir herzlich einladen, diese aktiv mit uns zu gestalten. Also, wer ist stattdessen mit dabei? Herzliche Grüße und einen erholsamen Abend

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 13.März 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt.
Bzgl. Loben gilt der fränkische Leitsatz „nicht geschimpft ist genug gelobt“. Für aufstrebende Talente und motivierte Neuzugänge ist dies insbesondere schwer, man fühlt sich unbestätigt, die Unsicherheit wird einem nicht genommen und Wertschätzung sieht anders aus.
Selbst als Professional Entwickler würde ich mir Anerkennung wünschen, aber selbst auf Nachfrage ist es nicht möglich.
Förderung, Vertrauen und Fairness konnte ich wenig bis gar nicht erleben, ich bin allerdings auch nicht Chefs Liebling.
Am anstrengendsten ist das ewig Silodenken der einzelnen Bereiche. Der Slogan „Zukunft gestalten, gemeinsam“ grenzt dabei schon an Hohn, wenn wir uns immer nur auf unsere eigenen Bereiche konzentrieren und nicht zusammen arbeiten. Echt schade!

Tipp für Newbies: Untergrundbewegungen anschließen, inoffizielle Pfade verwenden und Netzwerk aufbauen, dann kann man es schaffen.

Vorgesetztenverhalten

Ein guter Mitarbeiter ist, wenn der Vorgesetzte keine Arbeit mit ihm hat. So ist zumindest mein Eindruck.
Echte Führung bzw. Führungskräfte habe ich bisher kaum kennengelernt. Hier sollte das Unternehmen wirklich mal ausmisten und mehr auf externe Talente setzen.
Gerade neue Einheiten, wie z. B. das XSC hätten hier wirklich Leuchttürme werden können, aber man setzt auf bewährtes und ändert somit - nichts.

Kollegenzusammenhalt

Kommt darauf an.
Auf der untersten Ebene kann man Glück haben ein tolles Team zu erwischen. Gerade in neu gebildeten Einheiten kann man hier echte Teams finden.
Man sollte sich aber vor karrieregeilen „Radfahrern“ in Acht nehmen, die einfach nur strampeln, ohne Rücksicht auf Verluste.

Durch die jahrelang gezüchtete “Kultur” ist Offenheit und Ehrlichkeit selten zu finden. Themen werden nicht direkt angesprochen und die Meinung über einen selbst erfährt man eher hinten rum. Das ist sehr schade, es frisst Zeit und Energie, unnötigerweise.

Gerüchteweise soll hier was getan werden.

Interessante Aufgaben

Je nach dem.
Es gibt wohl interessante Bereiche, wie z. B. das LAB, aber in den produktiven Einheiten nicht. Technologien sind in allen Bereichen (Service, DEV & OP) veraltet, Arbeitsplatzausstattungen absolut nicht mehr zeitgemäß und man hat kein Interesse sich zu verbessern.
Proforma gibt es Folien und Pseudoprojekte, die alles besser machen sollen, aber außer heißer Luft bzw. Power Point Folien ist als Mitarbeiter davon nicht viel zu spüren.

Kommunikation

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Außerdem: Wissen ist Macht.

Hier liegt ein großes Manko in der Firma. Trotz eigener Kommunkationsabteilung, mehreren Coachings durch externen Beratungsinstituten und mittlerweile sogar ein Change, Communication und Transition Coach erhält man als Mitarbeiter die Informationen meist zu spät oder viel zu oberflächlich.
Entscheidungen werden über die Köpfe hinweg getroffen, Mitarbeiter werden nicht einbezogen und ohne Schulterklappen (Hierarchieangehörigkeit) erhält man den hot shit eh nicht.

Das Management hat sich stets bemüht, aber hier steckt noch viel Potential.

Insbesondere bin ich gespannt was Herr S. antworten wird auf meine Bewertung. Im Alltag zumindest grüßt er nicht einmal und macht auch nicht den Eindruck, als ob er mit normalen Mitarbeitern (Fußvolk) überhaupt redet.

Gleichberechtigung

Als Frau ist man klar benachteiligt. Schließlich ist man meist zu emotional, zu anders, zu laut, zu anstrengend.
Befristungen aufgrund des Geschlechts gibt es oft, natürlich auch mit niedrigerem Gehalt.
Es lebe der jährliche Diversity Day!

Umgang mit älteren Kollegen

Chapeaux! Älteren Kollegen, aber nur mit ab 20jähriger Betriebszugehörigkeit, wird der rote Teppich ausgerollt.
Freut mich sehr für die Kollegen.

Karriere / Weiterbildung

Das Geheimnis von Karriere bleibt wohl eines.
Leistung ist es definitiv nicht.
Eher Vetternwirtschaft, Blender und Dampfplauderer setzen sich durch.

Gehalt / Sozialleistungen

Völlig intransparentes Gehaltssystem, das Frauen systematisch unterbezahlt.
Trotz sehr guten Beurteilungen durch die Führungskraft bekommt man keinerlei Gehaltsmaßnahmen, da angeblich kein Geld da ist.
Schade!
Sozialleistungen werden mit dem Gießkannenprinzip auf alle verteilt. Sehr schön, da man überhaupt etwas bekommt. Schade, weil Leistung nicht honoriert wird.

Arbeitsbedingungen

Ob extrem trockene Raumluft, dunkle Räume, hoher Lärmpegel oder einfach nur nicht genügend Platz. Arbeitsbedingungen sind okay, aber nicht motivierend.

Mittlerweile werden sogar die Arbeitsplätze für die Angestellten eingeschränkt. Durch das Einführen eines neuen Konzeptes, was im Markt allgemein schon als gescheitert gilt, hat man als Mitarbeiter nicht mal mehr einen ergonomischen Arbeitsplatz. Im Team arbeiten, zusammen sitzen? Fehlanzeige. Geld sparen ist wichtiger. Trotz jährlichem Umsatzwachstum. Hauptsache die Prämien für das Management passen.

Hardware ist leider äußerst langsam und buggy, aber was will man von einem Softwareunternehmen erwarten?

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Insofern es irgendwie als PR verwendet werden kann, ist DATEV hier sehr fleißig und arbeitet daran Vorbild zu sein. Echt gut!
Falls es für die Öffentlichkeitsarbeit nicht zu gebrauchen ist, nein Danke!

Work-Life-Balance

Da Leistung keinesfalls belohnt wird und der Betriebsrat einen so sehr schützt, das man teilweise unmündig gemacht wird, ist Work-Life-Balance wirklich kaum ein Problem.

Mitarbeiter mit Kindern werden klar bevorteilt.

Eher, dass echte harte Arbeit für viele Kollegen so ungewöhnt sind, dass es schwer ist etwas vorwärts zu bekommen.

Image

Unsere Marketing -und Personalabteilung sind sehr fleißig. Oft denke ich, bei der Firma auf unserem Internetauftritt würde ich auch gerne arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

  • Agile Transition mit den richtigen Leuten wirklich DURCHZIEHEN! Leistungen honorieren, Mitarbeiter fordern und fördern, mehr Selbstbestimmung. Verantwortung an diejenigen delegieren, die Kompetenz besitzen ==> Entwicklungsteams Das BlaBla von Managementveranstaltungen in die Tat umsetzen. Seit Jahren höre ich, es wird sich etwas ändern. WANN ist es soweit? Lange warten die Leistungsträger nicht mehr darauf

Pro

Ich finde gut, dass so vielen Leuten in Nürnberg ein Job angeboten wird.

Contra

Ich finde schlecht, dass wir mehr reden als wirklich tun.

Mein eigenes Engagement wurde meist im Keim erstickt und mit Repressalien bestraft. Schade!

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
5,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    DATEV eG
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, da denke ich mir ab und zu so beim Lesen von kununu: Na da hat sich aber jemand wirklich extrem viel Mühe gemacht. Und dann erhalte ich eine Info über IHRE Bewertung – definitiv das längste Feedback bisher. Damit haben Sie sich meinen allergrößten Respekt (ernst gemeint) verdient. Ihr Text liest sich, wie eine Zusammenfassung all der negativen Themen der letzten Jahre zusammen. Möglicherweise nehmen wir diesen Beitrag fortan als Referenz und ich verweise dann nur noch auf meine Antworten hier. Wobei viele Themen nicht neu sind und ich mir manchmal überlege, ob ich tatsächlich nochmals in dieser Ausführlichkeit dazu Stellung nehmen soll. Aber dann denke mir: Bei so viel Mühe, gebietet es der Respekt und natürlich auch mein Ehrgeiz, ausführlich zu antworten. Zur Situation konkret: Wir schreiben 21.15 Uhr. Ich bin eben in einem Messehotel in Stuttgart angekommen, um dort auf einer Messe morgen im Auftrag meines Lieblingsunternehmens, das Sie in Ihrer Bewertung auseinandernehmen, einen Vortrag zu halten. Mit dem Laptop auf den Beinen auf dem Bett sitzend, formuliere ich nunmehr diese Zeilen an Sie. Ihr Bewertungs-Titel erzeugt mächtige Bilder im Kopf. Allerdings keine wirklich guten. Aber das ist vermutlich beabsichtigt, wenngleich sehr dramatisch formuliert. Aber steigen wir mal ins Detail ein (ich habe heute Abend nichts mehr anderes vor). Arbeitsatmosphäre: Sie stören sich am zitierten „fränkischen Leitsatz“. Und dabei sind wir ja tatsächlich im Herzen von Mittelfranken. Komischerweise liest man das heute insgesamt recht viel in allerlei Management-Literatur (die ich gerne mit der Zahlen-Kombi 2.0, maximal) bezeichnen würde. „Chefs sollen ihre Mitarbeiter mehr loben“. Und dann denke ich nach, ob bei mir an meinem Schreibtisch der Betriebsschutz regelmäßig eingreifen muss, um die Heerscharen von Mich-Lobenden Menschen in Zaum zu halten. Eher nicht. Und ich frage mich zudem, ob ich deswegen unmotivierter bei der Arbeit bin. Seltsamerweise auch nicht. Das mag möglicherweise daran liegen, dass ich keinen gesteigerten Wert auf ein klassisches „Lob“ lege. Dieses wirkt seltsamerweise oft sogar herablassend oder dient eher dazu, den eigenen Status zu markieren. Was ich hingegen für enorm wichtig halte, ist Wertschätzung und Anerkennung. In diesem Sinne verstehe ich dann auch Ihre weiteren Hinweise. Aber welche Art der „Bestätigung“ und „Anerkennung“ wünschen Sie sich genau? Wie genau hat Ihre Chefin bzw. Ihr Chef auf Ihre „Nachfrage“ reagiert? Und was das Thema „Chef´s Liebling“ angeht … Da kann man sich auch leicht mal täuschen. Stichwort „Silodenken“. Ja. Korrekt. Ein RIESIGES Problem. Ab einer gewissen Größe entsteht allerdings bei fast jeder Organisation ein WIR und ein DIE. Einen Großteil davon haben sicherlich auch die individuellen Ziele (oder besser gesagt, die Bereichsziele) der letzten Jahre mit verfestigt. Zum Glück haben wir zumindest diese hinter uns gelassen. Obwohl ich hier auch schon kommentieren musste zu Vorwürfen, dass sich jetzt individuelle Leistung nicht mehr so lohne, wenn alle gleichermaßen am Unternehmenserfolg gemessen würden. Das Projekt „Fit für die Zukunft“ soll in Punkto Silodenken hier spürbar Abhilfe schaffen. Die ersten -letzte Woche (=Anfang April) veröffentlichten- Konzepte scheinen mir sehr hilfreich zu sein. Ich wünsche mir, dass wir als Unternehmen den Mut haben, tatsächlich tiefgreifend diese skizzierte Veränderung anzupacken. Trotz des von Ihnen bereits erspähten Eisbergs, haben wir aus meiner Sicht noch alle Chancen der Welt. Was die Untergrundbewegungen angeht: Ja, anschließen! Machen! Nicht jammern! Hier entsteht tatsächlich viel. Wobei der „Untergrund“ zwischenzeitlich sogar mehr als nur geduldet ist. Ich wiederhole mich hier gerne: Wir arbeiten alle nicht nur IM Unternehmen, sondern auch AM Unternehmen. Vorgesetztenverhalten: Ich war selbst fünf Jahre Teamleiter im Produktmanagement und spreche insofern aus eigener Erfahrung. Auch hier haben Sie erst einmal Recht. Wenn Mitarbeiter eigenorganisiert und unternehmerisch unterwegs sind, gefällt das einer Führungskraft. Würde es Ihnen im Übrigen auch. Allerdings möchten viele Mitarbeiter von ihren Führungskräften deutlich mehr Führung und Steuerung. Und oft auch mehr Anerkennung, als im Alltagsgeschäft manchmal möglich ist. Es gibt hier immer zwei Seiten. Schade, dass wir jetzt nicht telefonieren können, denn mich würde brennend interessieren, wie Sie „echte Führung“ definieren oder auch „echte Führungskräfte“. Möglicherweise finden wir ja zu einem späteren Zeitpunkt (unten mehr dazu) die Chance, für einen solchen Austausch. Ob „externe Talente“ so pauschal gesehen die zwangsläufig bessere Wahl sind, weiß ich nicht. De facto stellen meine Kolleginnen und Kollegen im Recruiting pro Jahr einige Hundertschaften an neuen Mitarbeitern aller Diversity-Dimensionen ein. Darunter viele Führungskräfte. Insofern dürften wir Ihrem Wunsch bereits durchaus nachkommen. Sie sprechen das XSC an. Für alle Nicht-DATEV-Menschen: Es geht um das sogenannte Cross-Solution-Center. Agile Softwareentwicklungsteams, an die Linienverantwortliche Aufgabenpakete DATEV-intern outsourcen können. Hier wird in der Tat ein neues Konzept gefahren. Das sich übrigens auch im Bereich Führung unterscheidet. Gerne verweise ich Sie hier an meinen Kollegen Christian Kaiser, der federführend „Change und Transition“ im XSC und darüber hinaus begleitet. Vielleicht lohnt sich sogar eine Teilnahme am sogenannten Forum XSC. Hier können übrigens auch interessierte externe IT-Experten teilnehmen! Wegen der live Einblicke in die interne DATEV Entwicklungswelt, könnte sich eine Teilnahme durchaus lohnen. In wie weit hier (ausschließlich) „Bewährtes“ zum Einsatz kommt, stelle ich gerne in Frage. Mein Eindruck ist ein anderer. Aber auch hier lohnt sich der Austausch mit den XSC-Kolleginnen und Kollegen bestimmt. Kollegenzusammenhalt Ob man tatsächlich „Glück“ braucht, um ein tolles Team zu „erwischen“, weiß ich nicht. Aus dieser Aussage entnehme ich eher umgekehrt, dass Sie davon ausgehen, „Pech“ gehabt zu haben. Für mich klingt das aber nach einer sehr passiven Haltung. Immerhin haben Sie sich doch entschieden, in dieses Team zu gehen, zu wechseln oder dort zu bleiben?! „Karrieregeile Radfahrer“, wie Sie schreiben, gibt es vermutlich überall. Allerdings, und das dürfen Sie mir glauben, ist gerade DATEV ein Ort, an dem dieses Verhalten tendenziell eher unterdurchschnittlich ausgeprägt ist. Oder wie soll ich sonst die häufig genannte Kritik in anderen Beiträgen deuten, dass schnelle und steile Karrieren eher nicht möglich sind? Ich kenne übrigens einige dieser Karrieren (nur Karrieren, nicht geil und nicht Radfahrer), die es tatsächlich verhältnismäßig schnell auf höhere Verantwortungsebenen geschafft haben. Aus meiner Sicht viele davon nicht unverdient (Achtung mehrfache Verneinung!). Die Ehrlichkeits- und Offenheitskultur ist tatsächlich die gewünschte Zielkultur. Möglicherweise hat Sie eine bereits gelebte Ausprägung dieser Kultur sogar auf Ihre Möglichkeiten hier auf kununu gebracht: Meine offensive Ansprache von auf dieser Plattform geschilderten Kritik im Social Intranet. Hier müssen wir sicherlich als Organisation noch viel lernen. Aber die bisherigen Erfolge sind bereits beachtlich. Immerhin kann ich auf 19 Jahre DATEV-Erfahrung im Außen- und Innendienst, als Führungskraft, Mitarbeiter und Fachberater zurückblicken. Die zurückgelegte Wegstrecke ist bereits enorm. Insofern: Lassen Sie sich nicht unterkriegen und sprechen Sie Ihre Themen weiterhin offen an! Das Unternehmen kann und wird damit umzugehen lernen. Interessante Aufgaben: Sie nennen das Lab. Das finde ich auch höchst spannend. Ich durfte zur Gründungszeit bereits 7 Wochen Vollzeit in einem der ersten Zukunftsprojekte in einem crossfunktionalen Team mitarbeiten. Eine tolle Erfahrung. Leider sind disruptive Ideen und Innovationen nicht immer leicht „anschlussfähig“ an die bestehende Welt. Beziehungsweise stellen sie diese ja oft gerade in Frage. Wobei es aus meiner Sicht in sehr vielen Bereichen extrem viele interessante und zukunftsgerichtete Themen gibt. Was die Arbeitsausstattung angeht: Was konkret fehlt Ihnen? Das bereichsweit angelegte Projekt „Future Workplace“ hat bereits intensiv eine Bestandsaufnahme vorgenommen und innovative Konzepte ausgeleuchtet. Möglicherweise geht es Ihnen einfach etwas zu langsam. Daher wäre gut zu wissen, was Sie konkret benötigen für Ihre tägliche Arbeit. Kommunikation: Dazu eine kurze Anekdote von der VOICES Conference für Mitarbeiterkommunikation, bei der ich letzte Woche mit einem Vortrag unterwegs war: Eine Verantwortliche für interne Kommunikation in einem Schweizer Unternehmen fragte mich, wie sie mit den ständigen Beschwerden über unzureichende Kommunikation umgehen solle. Sie sei komplett frustriert und wolle doch eigentlich nur alles perfekt machen. Meine Antwort: Kommunikation und Perfektion passen überhaupt nicht zusammen! Kommunikation ist nie perfekt. Vor allem nicht dauerhaft. Denn jeder einzelne Kommunikationspartner ist vor allem eines: Mensch. Und damit hochgradig individuell. Das was dem einen zu ausführlich ist, ist der anderen zu wenig. Die eine empfindet einen Text nur als „Marketing-Bla-Bla“, der andere hätte ihn gerne etwas freundlicher und emotionaler gehabt und weniger sachlich. Will heißen: Wer selbst perfekt kommuniziert, werfe den ersten Stein (wobei biblische Vergleiche eigentlich gar nicht mein Fall sind, aber egal). Ein wenig schmunzeln musste ich, dass ich das erste Mal in all den Jahren in einer Bewertung persönlich adressiert wurde. Da ich davon ausgehe, dass Sie mich mit „Herr S.“ meinen, erlaube ich mir hier auch offen und ehrlich zu antworten. Ja, es kann durchaus passieren, dass ich an Menschen vorbei gehe, ohne diese wahrzunehmen oder zu grüßen. Morgens vor dem zweiten Kaffee oder nachmittags ab 15:30 Uhr steigt die Wahrscheinlichkeit dafür sogar enorm. Auch möglich sind solche Situationen beim Mittagessen, wenn ich im Casino mit mehreren Hundert anderen Kolleginnen und Kollegen in einem Raum (zum Beispiel im IT-Campus) bin. Ich möchte nicht wissen, wen ich hier schon alles übersehen habe. Ein weiteres Manko, das mir in der Tat ein wenig zu schaffen macht, nicht nur in der DATEV: Oftmals kennen mich deutlich mehr Personen, als ich umgekehrt. Auch ist es mit fortschreitendem Kulturwandel vom „Sie“ zum „Du“ manchmal EXTREM schwierig für mich, zu erkennen, mit wem ich hier was „vereinbart“ habe. Meine offene Bitte: Sehen Sie es mir nach! Ich kann hierüber so einfach schreiben, weil ich weiß, dass ich vom Betriebsschützer, über die Shuttle-Fahrer bis hin zu den Menschen des Reinigungsdienstes grundsätzlich ALLE gleichermaßen grüße. Und was Sie mit „Fußvolk“ meinen: Für mich gibt es so etwas nicht! Und seien wir ehrlich: Ein Fachberater auf der Verantwortungsebene 5 ist jetzt nicht gerade der Highflyer, was das übliche Karrieredenken angeht. Seien Sie also versichert, dass ich mich als nicht mehr oder weniger fühle, als jeder andere Mensch bei uns im Unternehmen auch. Insofern mein Tipp: Raus aus der eigenen Hierarchie-Starre! Damit meine ich, dass mal ein kluger Mensch (könnte mein Vater gewesen sein): Auch die Socken vom höchsten Boss stinken nach einem langen Arbeitstag. Was zum drüber Nachdenken… Gleichberechtigung „Als Frau ist man klar benachteiligt“. Das schließen Sie woraus genau? Möglicherweise frage ich beim nächsten Termin unsere Personalvorständin oder unsere Finanzvorständin, warum genau die beiden benachteiligt werden. „Emotional“, „laut“, „anstrengend“. Hm, da fallen mir witzigerweise sogar deutlich mehr Männer ein. Nein. Lösen Sie sich von diesem rollenspezifischen Vorurteil, sonst glauben Sie am Ende noch selbst daran. Dass es rollenspezifische Diskriminierung im Einzelfall geben kann, streite ich nicht ab. Aber mit dieser Pauschalität, wehre ich mich doch etwas gegen diese Aussage. Umgang mit älteren Kollegen Ihren Worten an dieser Stelle entnehme ich eine deutliche Prise Ironie, wenn nicht sogar Sarkasmus. Zugegeben: Auch ich wünsche mir manchmal, dass „altgedient“ keine Auszeichnung für die Ewigkeit ist, sondern am realen Leistungsoutput (oder besser: Mehrwert fürs Unternehmen) gemessen wird. Trotzdem würde ich gerne auch eine Lanze für die langjährigen Kolleginnen und Kollegen brechen. Diese hatten es sicherlich nicht immer einfach. Und dass sie pauschal einen roten Teppich bekämen … nicht wirklich. Karriere / Weiterbildung Dass das Leben unserer Karriere-Systeme zu wenig leistungsorientiert (oder nochmals: mehrwertorientiert) passiert, ist durchaus kritikwürdig. Im markenorientierten Führungsverständnis haben wir schon 2012 den konkreten Auftrag an alle Führungskräfte gegeben, eine deutlichere Leistungsspreizung vorzunehmen. Sprich: Leistung zu entlohnen und auch Minderleistung deutlich anzusprechen und darauf zu reagieren. Ein Thema, das vielen Führungskräften in der Tat noch heute schwerfällt. Vermutlich liegt das auch daran, dass ein erfolgreiches und mitarbeiterorientiertes Unternehmen wie die DATEV, eben keine Krisenzeiten durchleben musste bisher. Und ich wünsche mir auch sehr, dass das nie passiert (Stichwort: Eisberg). Allerdings müssen wir an diesem Thema dranbleiben. Gehaltssystem OK, die Bezeichnung als intransparent kann ich nachvollziehen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Als Jurist fühle ich mich da auch gleich an die deutschen Gesetze erinnert, die mit tausenderlei Graduierung versuchen, größtmögliche Ausgewogenheit zu bieten. Leider um den Preis der allgemeinen Verständlichkeit. Wir nehmen den Auftrag zur Vereinfachung nochmal mit. Eine „systematische Unterbezahlung“ von Frauen nehmen Sie woher? Gerne schauen wir uns diese Zahlen gemeinsam mal näher an. Denn immerhin schwingt im Begriff „systematisch“ so etwas mit wie „absichtlich“. Und das ist erstmal ein unbewiesener Vorwurf. Das mit den fehlenden Gehaltsmaßnahmen trotz guter Beurteilung ist in der Tat ein recht rätselhaftes Thema. Aus meiner Sicht gibt es hier einen kleinen Konstruktionsfehler im System, der sich vor vielen Jahren eingeschlichen hat. Aber das würde an dieser Stelle die Aufnahmekapazität der Leser überfordern. Zudem ist es mittlerweile schon fast 23 Uhr. Arbeitsbedingungen Hier gibt es klare Regelungen, wie Arbeitsräume sein müssen. Sollte es konkrete Beanstandungen in diesem Sinne geben, bieten sich zahlreiche Wege in Richtung Facility-Management an. Die Kolleginnen und Kollegen haben sogar ihr eigenes Intranet-Portal. Dort sollte Ihnen also geholfen werden. Was die „gescheiterten Konzepte“ angeht. Sie spielen hier vermutlich auf offene Bürostrukturen an. Wie so oft, besteht eine Entwicklung aus den Schritten 1. These (Einzelbüros), 2. Antithese (Großraumbüros) und 3. Synthese (sog. Acitivity based Working). Aus meiner Sicht ist hier in relativ kurzer Zeit eine sehr vernünftige Sicht auf die Dinge entstanden. Wenngleich ALLE genannten Konzepte gleichermaßen angreifbar sind und ihre Schwächen haben. Das aber nur nebenbei. Das Thema „Hauptsache Prämien fürs Management“ ist mir jetzt tatsächlich ein wenig zu billig. Denn das impliziert, dass es für Mitarbeiter keine ordentlichen Boni gäbe. Hier darf ich kurz an die Ergebnisausschüttungen der letzten Jahre an die Mitarbeiter erinnern. Unerheblich ist definitiv anders. Mehr sage ich hierzu nicht. Was die Hardware angeht: Hier macht wohl jeder IT-Anwender so seine Erfahrungen. Oder haben Sie im privaten Umfeld Spaß bei der Anwendung von Microsoft Office Produkten? Ich nicht. Und bei anderer Software sieht es eben kaum anders aus. Umwelt / Sozialbewusstsein Mit diesen kryptischen Aussagen kann ich leider gerade etwas wenig anfangen. Was genau müssten wir denn aus Ihrer Sicht dringend noch optimieren? Wir haben ja einen eigenen Vollzeit-Umweltbeauftragten. Er ist sicherlich offen für jegliche konstruktiven Vorschläge. Work-Life-Balance Ihre Kritik am Betriebsrat müssten Sie vermutlich dort noch einmal explizit anbringen und konkretisieren, inwiefern hier Unmündigkeit entsteht. Auch bin ich mir nicht sicher, ob Sie Ihre Work-Life-Balance (übrigens ein sehr individuell gestaltbarer Bereich) nunmehr als gut oder schlecht einschätzen… Dass ich aufgrund meiner Kinder bevorteilt werde, ist mir noch nicht aufgefallen. Möglicherweise hat das mit den lästigen Schul- und Ferienzeiten zu tun, auf die Eltern mit ihrem Urlaub angewiesen sind. Aber auch hier sind faire und gerechte Lösungen aus meiner Sicht möglich. „Harte Arbeit“ ist vor allem eine Frage der subjektiven Einschätzung. Auch bedeutet „harte Arbeit“ nicht zwangsweise Mehrwert-stiftende Arbeit. Man muss auch das Richtige tun. Und wo „vorwärts“ ist, auch das mögen unterschiedliche Menschen durchaus unterschiedlich beurteilen. Kurz vor dem Eisberg (um noch einmal Ihr Titanic-Beispiel zu bemühen) wäre „vorwärts“ jetzt eher so semi … Verbesserungsvorschläge Eigentlich mein liebster Punkt beim Lesen von Bewertungen. Allerdings finde ich den Allgemeinplatz „agile Transition durchziehen“ dann doch etwas sehr platt. Verstehen Sie mich nicht falsch, aber agil um der Agilität willen, kann es auch nicht sein. „Fordern und Fördern“ steht bereits seit Jahren auf der Führungskräfte-Agenda. Und fällt sowohl Führungskräften als auch Mitarbeitern immer wieder im Einzelfall schwer. Bleibt ein To-Do. Das „BlaBla“ von Management-Veranstaltungen. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Recht gebe ich Ihnen trotzdem hinsichtlich Ihrer Forderung „MACHEN!“. Hier dürften wir tatsächlich etwas mehr aufs Gas drücken. Auch auf die Gefahr hin, dass sich dann viele Kollegen komplett abgehängt fühlen. „Repressalien“ ist ein schlimmes Wort. Was genau ist Ihnen denn passiert? Mein Tipp: Sie tun in der Tat gut daran, sich nicht unterkriegen zu lassen. Auch Ihre Mühe, hier ausführlich Ihre persönlichen Erfahrungen zu beschreiben, ist gut. Es sind doch dabei zahlreiche Botschaften rübergekommen. Ich biete Ihnen an dieser Stelle gerne zusätzlich ein persönliches Gespräch an. Möglicherweise tun dies meine in Ihrer Bewertung adressierten Kolleginnen und Kollegen ebenso. Aber ich habe erst einmal nur aus meiner eigenen Sicht geschrieben. Ist ja sonst auch gerade keiner da. Und mein Anspruch ist die extrem zeitnahe Beantwortung negativen Feedbacks. Dabei rechne ich eher in der Einheit Stunden als in Tagen. In Ihrem Fall habe ich heute Nachmittag erst die Info über die Bewertung erhalten. Warum diese nunmehr bereits auf März datiert, kann ich nicht sagen. Vielleicht haben Sie eine ältere Bewertung angepasst? Allerdings hoffe ich, Sie haben gemerkt, dass Sie und Ihr Feedback mir wichtig sind. Ansonsten wüsste ich nicht, was ich noch tun sollte. Ich sage jetzt erstmal „gute Nacht!“. Nein, nicht zu unseren Zukunftsaussichten, sondern zum Thema Arbeit. Und morgen freue ich mich wieder darauf, für DATEV tätig zu sein. Ob Sie das nachvollziehen können oder nicht… Herzliche Grüße

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation


Bewertungsdurchschnitte

  • 646 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (484)
    74.922600619195%
    Gut (92)
    14.241486068111%
    Befriedigend (53)
    8.2043343653251%
    Genügend (17)
    2.6315789473684%
    4,21
  • 123 Bewerber sagen

    Sehr gut (79)
    64.227642276423%
    Gut (10)
    8.130081300813%
    Befriedigend (17)
    13.821138211382%
    Genügend (17)
    13.821138211382%
    3,90
  • 21 Azubis sagen

    Sehr gut (19)
    90.47619047619%
    Gut (2)
    9.5238095238095%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,49

kununu Scores im Vergleich

DATEV eG
4,17
790 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (IT)
3,78
218.264 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,39
3.811.000 Bewertungen