Wenn Fürsorgepflicht zur Nebensache wird!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Spannende fachliche Aufgaben, viele engagierte Kolleginnen und Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht werden Führungskräfte teilweise stärker geschützt als betroffene Mitarbeitende. Ich hatte den Eindruck, dass die Erfahrungen mehrerer Beschäftigter trotz konkreter Schilderungen und einer Gefährdungsanzeige nicht das notwendige Gewicht bei späteren Personalentscheidungen hatten. Das hat mein Vertrauen in die Fürsorgepflicht des Unternehmens deutlich beeinträchtigt.
Verbesserungsvorschläge
Ich wünsche mir einen transparenteren und konsequenteren Umgang mit Beschwerden über Führungsverhalten. Wenn mehrere Mitarbeitende unabhängig voneinander gravierende Belastungen schildern und diese sogar in einer Gefährdungsanzeige dokumentiert werden, sollte nachvollziehbar sein, welche Konsequenzen daraus gezogen werden. Führung bedeutet nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch Verantwortung für die psychische Sicherheit der Mitarbeitenden. Personalentscheidungen sollten diesem Aspekt stärker Rechnung tragen
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Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als wertschätzender Arbeitgeber. Meine persönliche Erfahrung war jedoch, dass Mitarbeitende in schwierigen Führungssituationen nicht immer das Gefühl haben, ausreichend gehört und geschützt zu werden.
Vorgesetztenverhalten
Das ist für mich der größte Kritikpunkt. Nach meiner Wahrnehmung wurden die Auswirkungen einer schwer belastenden Führungssituation auf die betroffenen Mitarbeitenden nicht ausreichend berücksichtigt. Obwohl mehrere Mitarbeitende gemeinsam den Betriebsrat eingeschaltet und eine Gefährdungsanzeige eingereicht hatten, wurde die betreffende Person später erneut mit Führungsverantwortung betraut. Diese Entscheidung hat mein Vertrauen in die Führungskultur und die Fürsorgepflicht des Unternehmens nachhaltig erschüttert.


