Let's make work better.

Welches Unternehmen suchst du?
DATEV eG Logo

DATEV 
eG
Bewertung

meine hohen Erwartungen wurden getäuscht

1,9
Nicht empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei DATEV eG in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Kantine

Verbesserungsvorschläge

Mehrere Start-Ups gründen mit in sich geschlossenen Produkten. Für etwas mehr Innovation und Zukunft.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist sehr distanziert, es ist schwierig mit den Erfahrenen und alt eingesessenen Kollegen ein kollegiales Verhältnis aufzubauen. Unter den Studenten und den frischen Mitarbeitern ist die Atmosphäre schon angenehmer.
Ein anderer Kollege hat mich gefragt ob Karriere wirklich etwas für Frauen ist und ob ich nicht lieber eine Familien gründen möchte.

Image

Der Solgan:"Zukunft gestalten. gemeinsam. " weckt falsche Erwartungen. Für mich ist die Datev eine große Denkfabrik der Umstrukturierung, die sich kaum Fortbewegt. Vom Gemeinsamkeitsgefühl ganz zu schweigen.

Gehalt/Sozialleistungen

Bisher das einzige Argument was mich noch hält, bis ich etwas neues finde.

Kollegenzusammenhalt

Meine zwei Kollegen im Team haben selten gefragt ob ich mit ihnen Mittag essen möchte. Meistens bin ich mit anderen Studenten Essen gegangen. Generell habe ich mich nicht in den Teams aufgenommen Gefühlt.

Vorgesetztenverhalten

Meistens habe ich bis auf ein kurzes "Hallo" nichts von meinen Vorgesetzten mitbekommen, von Loben ganz zu schweigen. Kritik wurde nicht direkt an mich herangetragen sondern über Kollegen vermittelt.
Ein Kollege hat öfters morgens meine Hose bewertet ob sie meinen Hintern schmeichelt. Der selbe Kollege hat mich auch gefragt ob ich mit ihm auf die Toilette verschwinde. Mehrmals habe ich ihn darauf hingewiesen, es zu unterlassen. Stattdessen hat das ganze Team mit gemacht und meinte "mach keine me-too Debatte auf". Als ich es bei meinem Vorgesetzten angesprochen habe, gab es keinerlei Konsequenzen für das benehmen bei dem besagten Kollegen oder dem Team. Ich war froh als ich das Team wechseln konnte.

Arbeitsbedingungen

Der Computer ist beim Arbeiten mit Grafikprogrammen regelmäßig abgestürzt. Austausch von größeren Daten oder Daten aus dem Internet müssen mit umständlichen Work-arounds versendet werden. Web Anwendungen zu entwickeln auf einem Gerät ohne Web-Anbindung ist nicht effektiv. Ich habe mich daran gewöhnt und arbeitet dann eben im halben Tempo. Die Großraumbüros im IT Campus sind zu laut, will man konzentriert arbeiten, sollte man Meditationsmusik und Kopfhörer dabei haben. Sonst sind die Büros aber sehr schön und angenehm temperiert.

Kommunikation

Es finden regelmäßig Termine über aktuelle Ereignisse und Ergebnisse statt auch über das Intranet wird stets informiert. Ansonsten ist die Kommunikation schwierig, wenn Fragen anstehen sind die Kollegen in Meetings, Home Office oder Urlaub. Die Antworten müssen sich dann mühsam recherchiert werden, sollten sie nicht 100% den DATEV Standard entsprechen wird man damit konfrontiert warum man denn nicht gefragt habe

Gleichberechtigung

Als weibliche Mitarbeiterin erlebte ich ein Arbeitsumfeld, in dem grundlegende Standards professionellen Verhaltens regelmäßig ignoriert wurden. Wiederholt musste ich unangemessene Verhaltensweisen ertragen, die meine persönlichen Grenzen überschritten. Trotz mehrfacher Meldungen dieser Vorfälle an Vorgesetzte blieben Konsequenzen aus.

Besonders enttäuschend war:

Die Bagatellisierung von Grenzüberschreitungen
Das Fehlen klarer Eskalationswege
Die fehlende Unterstützung durch Führungskräfte
Die Situation führte dazu, dass ich mich als Mensch nicht mehr wertgeschätzt fühlte. Für Arbeitnehmerinnen, die ein respektvolles Arbeitsklima erwarten, kann ich diesen Arbeitgeber nicht empfehlen

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben kommen auf den Tisch und müssen erledigt werden, am besten nach Schema


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Stefan Scheller, Arbeitgeberkommunikation
Stefan SchellerArbeitgeberkommunikation

Liebe Kollegin,

vielen Dank, dass Du Dich an uns wendest mit Deinem Anliegen – denn als solches werte ich Deine Zeilen. Neben den vielen geschilderten Erfahrungen rund um die kollegiale Einbindung, Prozesse und IT-Tools, hat mich ein Absatz besonders getriggert: das Thema Kollegen- bzw. Führungsverhalten.

Zwar ist insbesondere Führungsverhalten sehr häufig Anlass für kununu-Bewertungen bei vielen Unternehmen, weil die Erwartungen von Führungskräften und Geführten oftmals auseinander gehen. In solchen Fällen ist es dann schwierig, in der subjektiven Gemengelage etwas Hilfreiches als Stellungnahme des Arbeitgebers zu formulieren.

ANDERS ist das in Deinem geschilderten Fall: Die Beschreibungen rund um die Bewertung von Kleidungsstücken und die unangebrachten Fragen in diesem Zusammenhang, sind in jedem Fall nicht annehmbar! Hier gibt es seitens unseres Unternehmens auch keinerlei Toleranzgrenze.

Ebenfalls definiert sind „klare Eskalationswege“ für derartige Grenzüberschreitungen. Über die interne URL go/keinegewalt gibt es eine Vielzahl von ganz konkreten Ansprechpersonen und Prozessen, bei denen solche Erfahrungen sofort Gehör finden – Reaktionen des Arbeitgebers inklusive.

Ich selbst würde auch in keinem Unternehmen arbeiten wollen, in dem ich mich für derartiges Fehlverhalten seitens meiner männlichen Kollegen oder auch von Führungskräften schämen muss. Insofern nicht nur der Hinweis, sondern sogar die Bitte, die Vorfälle konkret dort zur Kenntnis zu bringen. Interne Unterstützung findest Du in jedem Fall auch bei meinen HR-Kolleg:innen, dem Betriebsrat und vielen mehr.

Um die Aussage dieser Stellungnahme nicht zu verwässern, würde ich diesmal auf das Kommentieren weiterer genannter Punkte hier verzichten.

Bitte nimm die genannten Möglichkeiten wahr, damit DATEV der positive Arbeitgeber bleibt, den ich seit knapp 25 Jahren kenne. Danke.

Herzliche Grüße