Impulsivität als Führungsstil
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gab mal kostenloses Eis.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles außer das kostenlose Eis.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte sollten dringend an emotionaler Stabilität, Konfliktfähigkeit und professioneller Kommunikation arbeiten. Sachliche Kritik darf nicht zu impulsiven oder überemotionalen Reaktionen führen. Führung braucht Klarheit, Gelassenheit und Dialog – nicht Reizbarkeit.
Arbeitsatmosphäre
Kühl, distanziert und überwiegend passiv-aggressiv. Kommunikation aus dem Homeoffice funktionierte gut - vor allem, um Gespräche zu vermeiden. Sachlich, solange alles passt; emotional, sobald es unbequem wird. Eine besondere Art von „Wohlfühlatmosphäre“.
Image
Peinlich. Vallah.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance praktisch nicht vorhanden. Projektwechsel und Arbeitszeitänderungen erfolgten kurzfristig und ohne Absprache.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Kollegenzusammenhalt praktisch nicht existent. Kaum Kontakt zu Teamkollegen, keine echte Zusammenarbeit, kein Raum für Austausch. Führung zeigte Präsenz vor allem bei Kritik. Leistung zählte – menschliche Verbindung offenbar nicht.
Vorgesetztenverhalten
Herablassender Führungsstil, wenig Raum für Austausch. Mitarbeitende wurden oft nicht ausreden gelassen. Reaktionen auf Kritik oder normale menschliche Emotionen fielen teils impulsiv und wenig verständnisvoll aus. Themen wurden nicht direkt geklärt, sondern über längere Zeit gesammelt und später als angeblich „offenes Feedback“ präsentiert. Argumentationen wirkten dabei teils nachträglich zusammengestellt. Transparenz wurde kommuniziert – aber kaum gelebt.
Arbeitsbedingungen
Sehr belastende Arbeitsbedingungen. Selbst Toilettenzeiten wurden getrackt und abgezogen. Zusätzlich entstand ein permanentes Gefühl der Überwachung durch Bildschirmkontrollen und fehlende Transparenz. Vertrauen war nicht Teil der Unternehmenskultur.
Kommunikation
Dialog fand selten statt, Reaktionen bei Widerspruch dafür umso impulsiver. Kommunikation funktionierte – nur nicht auf Augenhöhe.
Gehalt/Benefits
Lachhaft.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung nicht gegeben. Unterschiedliche Maßstäbe bei gleichen Fehlern, klare Favoritenrolle erkennbar. Sensible Themen wie Diskriminierung wurden nicht offen angesprochen, sondern eher ausgeblendet.
Interessante Aufgaben
Keine interessanten Aufgaben. Täglich dieselben monotonen Tätigkeiten. Erwartet wurde reines Funktionieren.