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DB 
Systel 
GmbH
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Die interne IT hat nach Meinung des Konzerns jahrelange über „ihre“ Verhältnisse gelebt.

3,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DB Systel GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bisher viele spannende Themen, bisher Verantwortung für das eigene tun, bisher gut eigene Gestaltungsmöglichkeiten, bisher eine weitgehend agile Organisation, bisher hohe Eigenständigkeit der Teams und Einheiten, Arbeitsumgebung, flexible Arbeitszeitmodelle, 100% Homeoffice möglich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele der guten Dinge werden gerade neu „vereinbart“ ohne das wir als IT hier wahrnehmbar mitreden. Alles was keinen direkten Mehrwert nachweisbar erzeugt wird wohl dem Kostendruck geopfert. Die IT hat dabei aber wohl gerade keine Stimme.

Verbesserungsvorschläge

Wie kann man Junge und fähige Menschen motiviert halten, wo ist das Selbstbewustsein der letzten 3-5 Jahre geblieben

Arbeitsatmosphäre

Wird zunehmend schlechter, da nun schon seit Monaten Entlassungen im Raum stehen. Aktuell wird versucht mit Preissenkung und Arbeitkomprimierung, den meiner Meinung nach ungerechtfertigt Punkt des reinen Kostenfaktors im Konzern entgegenzuwirken, um Maßnahmen wie Entlassung, Aufspaltung etc. zu vermeiden.

Image

Über das Image der DB braucht man wohl nicht viel zu sagen. Das wir die IT nur noch bei Thema Kosteneinsparung eine Rolle spielen, nach 3-5 Jahren guter Entwicklung ist echt ein Trauerspiel. Sorry, aber wer den Glauben hat ausschließlich mit dezentralen Fürsten:innentümern im Konzern die Digitalisierung voranzutreiben der ist meiner Meinung nach auf dem Holzweg. Wer es nicht glaubt kann sich ja gern mal mit dem Thema der Datenfreigabe im Konzern befassen.

Work-Life-Balance

In den kleinen selbstbestimmten Teams hat man meist direkt ein gute Lösung gefunden, dies wird aber zunehmend von außen kontrolliert und erschwert, sodass es wohl zukünftig hier deutlich schlechter aussieht. Positiv ist - Aktuell gilt halt für viele noch ein Tarifvertrag mit Wahlmodell (läuft 2027 aus).

Karriere/Weiterbildung

Hier sieht es gerade allgemein wohl eher mau aus. Wobei mit zunehmenden Druck und dem frühzeitigen Ausscheiden älterer Kollegen werden sich wohl Lücken auftun. Ob man dann bereit ist unter dem neuen Führungsstil (Kostendruck, Personalreduktion, Rückfall in Dienstleister Model) eine Karriere zu machen, muss aber jeder selbst entscheiden.

Gehalt/Benefits

Wir zahlen sicherlich nicht die höchsten Gehälter, aber so der ein oder andere Benefit gleicht das zumindest teilweise aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Kollege:innen setzen sich hier ein und sind Fans der Bahn und nachhaltiger Mobilität und beschäftigen sich auch teilweise Privat damit. Weit über das berufliche IT Fachwissen hinaus und sehen sich nicht nur als Dienstleister.

Kollegenzusammenhalt

Auf Arbeitsebene wird dieser zunehmend schwieriger. Leider ist auch die mühsam geschaffene Augenhöhe mit Kollegin:en im Konzern ganz klar auf dem Rückmarsch, man redet dort zunehmend von Aufspaltung der IT, was aktuell wohl erstmal nur ein Gerücht ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Naja, viele könnten jetzt mit Abfindung früher in Rente. Mache haben auch schon darauf gewartet, sein es ihnen gegönnt. Generell sind aber ältere Kollegen gut integriert.

Vorgesetztenverhalten

Das ist natürlich total subjektiv, in meinem Bereich unter dem aktuellen Rahmenbedigungen aber sicherlich „Gut“. Zumindest erfahre ich hier in sehr vieles direkt und die wenigsten „Gerüchte“ treffen einen unvorbereitet.

Arbeitsbedingungen

Wir sind kein Startup! dennoch gibt es Kaffeeecken, Kicker, Teamspaces, Fahrradboxen, Sporträume, Kantine, Großraum aber auch Einzelzimmer. Man kann sich also ganz gut ein Umfeld schaffen das man benötigt.

Kommunikation

Seitens der Geschäftsführung und der direkten Führungsebene ist man bemüht, man merkt aber deutlich das die IT aktuell wenig selbst beeinflussen oder entscheiden kann. „Das können wir aktuell nicht sagen“ ist wohl ein häufiger Satz aktuell.

Gleichberechtigung

Ich nehme hier kaum Probleme war, auch wenn die ein oder andere Führungsposition wohl hauptsächlich wegen des Geschlechts vergeben wurde, aber in einer Männerdomäne, sollte man das vielleicht auch einfach tun.

Interessante Aufgaben

Das aktuell wohl beste hier sind die vielfältigen und interessanten Aufgaben, man hat aus der IT heraus immer wieder die Chance für die Kollegen im Konzern oder besser noch direkt für die Reisenden Dinge besser zu machen, mehr Informationen anzubieten, Prozesse transparenter und digitaler zu gestalten. Da wir als IT kaum den direkten Nutzen erzeugen, sind wir meist abhängig von unsere Partnern im Konzern, die alle gerade ihre eigenen Probleme haben. So werden wohl viele wertvolle Lösungen die nach Jahren des klein, klein der Geschäftsbereiche zentral Daten bereitstellen, Prozesse Digitalisieren und Anwendungen übergreifend zur Verfügung stellen dem Kostendruck und der lokalen Optimierung zum Opfer fallen. Wer investiert schon sein kostbares Budget mit in zentrale Lösungen und gibt es damit selbst aus der Hand.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.