Bisher viele spannende Themen, bisher Verantwortung für das eigene tun, bisher gut eigene Gestaltungsmöglichkeiten, bisher eine weitgehend agile Organisation, bisher hohe Eigenständigkeit der Teams und Einheiten, Arbeitsumgebung, flexible Arbeitszeitmodelle, 100% Homeoffice möglich
Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Es ist sicherlich ein guter Arbeitgeber, wenn man keine Gedanken an die Zukunft hat und nur seine Aufgaben erledigen oder auch gar nicht erledigen möchte, solange man pünktlich sein Gehalt bekommt.
Das Unternehmen bietet eine sehr hohe Arbeitsplatzsicherheit. Wer einen stabilen und verlässlichen Arbeitgeber sucht, bei dem man sich um den Job keine Sorgen machen muss, ist hier grundsätzlich richtig.
Aktuell ist da nicht viel, außer vielleicht, dass sie sich derzeit noch nicht trauen, an unseren zugesicherten festen Benefits zu sägen. Noch nicht. Aber das wird kommen, da bin ich mir sicher.
Seit 2025 hat sich die Kultur deutlich verschlechtert. Agilität wurde weitgehend abgeschafft, Entscheidungen werden wieder zentral und hierarchisch getroffen. Meetings dienen oft nur noch der Selbstdarstellung von Führungskräften, nicht der Zusammenarbeit. Der mPM‑Prozess wirkt wie ein reines Klassifizierungsinstrument, häufig ohne Bezug zur tatsächlichen Leistung. Kritisches Feedback führt eher zu Nachteilen als zu Verbesserungen, was die psychologische Sicherheit massiv reduziert. Informelle Netzwerke innerhalb der Führungsebene beeinflussen Entscheidungen spürbar und untergraben Vertrauen in faire Prozesse. Mitarbeitende, die für agile Werte oder moderne ...
Konzernführung, die in das Unternehmen regiert. Die CIO-Organisation des Konzerns hat aus meiner Sicht bis März letzten Jahres seinen Job nicht gemacht und meint jetzt nur, um seine Posten zu retten, die Kehrtwende einleiten zu müssen, statt an eigentlichen Problemen anzusetzen. Die gibt es: Überbordende, redundante und nicht transparente Governance- und Securityvorgaben, Doppelstrukturen, Mehrere Anwendungen, die das selbe machen, mangelhafte Kostensteuerung und keine Durchsetzung von Vorgaben des Konzerns.
Derzeit ist einfach alles Unklar, was die Zukunft des Unternehmens betrifft. Viele befürchten eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bei Verlagerung einzelner Bereiche in andere Konzernteile bzw. Fokussierung auf Kern-IT. Sicher ist wohl, dass dieses Unternehmen nächstes Jahr nicht so dastehen wird, wie es hier bewertet wurde. Die vielen Unsicherheiten müssen endlich ausgeräumt werden, bevor die fähigen Kolleg*innen abwandern.
Anfangen zu planen, langfristiger denken und Mitarbeiter mitnehmen: Nach Verkündigung der neuen Ziele der DB, Ableiten der Strategie für die DB und der IT Strategie, bevor man anschließend Maßnahmen zur Erreichung der IT Strategie definiert. Transparente Kommunikation. Etablierung Change Management & Feedbackmechanismen. Das sofortige Springen von Zielen zu Maßnahmen wirkt leider nicht besonders professionell und überzeugend. Optimierung von Geschäft mittels Digitalisierung anstatt der einseitigen Fokussierung auf Kosteneinsparungen- Es wird aktuell leider viel Kollateralschaden angerichtet, für den man sehr viele Jahre ...
Strukturen konsequent verschlanken und Doppelrollen abbauen. Umsetzungsteams mehr Entscheidungsspielraum geben und operative Exzellenz priorisieren. Erfolg an funktionierender Software, stabilen Systemen und zufriedenen Kunden messen – nicht an Präsentationen, Meeting-Formaten oder Kennzahlen ohne echten Mehrwert. Führungskräfte stärker an Teamleistung messen statt an interner Sichtbarkeit. Leistung transparent bewerten und Engagement fördern statt Mehrarbeit einseitig zu verteilen.
Die Übertreibungen bei der Einführung der agilen Teams (der sogenannten Transformation) sollten zurückgeschnitten werden. Und die Geschäftsführung muss aufhören, zu versuchen, Betriebsänderungen ohne Mitbestimmung durchzuziehen. Auch wenn die Änderungen notwendig sind. Home Office wird praktiziert, aber nicht so genannt, weil das Arbeitgeberpflichten nach sich ziehen würde. Z. B. bei der Ausstattung im Home Office. Davor drückt sich die Firma, und das finde ich nicht korrekt.
Ohne hier konkret ins Detail gehen zu wollen, muss man der GF definitiv anrechnen, dass die aktuelle Kommunikation schlicht nicht gut ist. Es werden leider nicht selten Aussagen getroffen, auf die man sich nicht verlassen kann und Entscheidungen werden nicht erklärt. Ebenso sind Aussagen aus der GF am Ende in der täglichen Arbeit dann doch wieder anders zu interpretieren, als es ursprünglich gesagt wurde.
Der am besten bewertete Faktor von DB Systel ist Work-Life-Balance mit 4,4 Punkten (basierend auf 256 Bewertungen).
Hier ist Feierabend = Feierabend. Am Wochenende wird grundsätzlich nicht gearbeitet (es sei denn es ist vertraglich anders vereinbart, Rufbereitschaft o.ä). Urlaub nehmen ist kein Problem, auch kurzfristig möglich. Teilzeit ist möglich, wer will bekommt auch mehr Urlaubstage (natürlich bei weniger Gehalt). Arbeit aus dem Ausland ist nur für wenige Wochen im Jahr und nur innerhalb der EU möglich. Ausnahmen beispielsweise bei Familie im nicht-EU-Ausland sind nicht vorgesehen. Wir könnten praktisch unsere Arbeit von überall erledigen aber die rechtlichen Möglichkeiten ...
Wenn man nicht unbedingt ein Top-Performer ist, der gern arbeitet und etwas erreichen möchte, wird man sich hier wohlfühlen. Wer nicht möchte, muss sich nicht überanstrengen. Wir haben Vertrauensarbeitszeit und können unsere Arbeitsstunden flexibel einteilen. Die Kolleg:innen im Team haben in der Regel nichts dagegen, auch wenn es für die verbleibenden Mitarbeitenden durchaus herausfordernd wird, wenn mehr als die Hälfte des Teams in derselben Woche Urlaub hat.
Zu den vielen Positiven Aspekten (Urlaub wird i.d.R. schnell und unkompliziert genehmigt, Arbeitszeiten sind in den meisten Bereichen flexibel innerhalb des Terifvertrags durch die Mitarbeitenden zu gestalten, usw.) gesellen sich jetzt leider auch negative Punkte, wie Unsicherheit um den eigenen Arbeitsplatz, was Stress auslösen kann.
Die bisherigen Regeln und Optionen (Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, Lebensarbeitszeitkonto) bestehen weiterhin - zumindest auf dem Papier. Einige Kollegen arbeiten quasi heimlich, teils an den Wochenenden, um den hohen Anforderungen noch gerecht werden zu können, andere erleben eine eher ausgeglichene Arbeitssituation.
Was Mitarbeitende noch über Work-Life-Balance sagen?
Am schlechtesten bewertet: Image
3,4
Der am schlechtesten bewertete Faktor von DB Systel ist Image mit 3,4 Punkten (basierend auf 220 Bewertungen).
Über das Image der DB braucht man wohl nicht viel zu sagen. Das wir die IT nur noch bei Thema Kosteneinsparung eine Rolle spielen, nach 3-5 Jahren guter Entwicklung ist echt ein Trauerspiel. Sorry, aber wer den Glauben hat ausschließlich mit dezentralen Fürsten:innentümern im Konzern die Digitalisierung voranzutreiben der ist meiner Meinung nach auf dem Holzweg. Wer es nicht glaubt kann sich ja gern mal mit dem Thema der Datenfreigabe im Konzern befassen.
Das Image ist innerhalb des Konzerns nicht gut. Kein Wunder. Viele Kollegen leben IT wie eine Behörde. Und ja wir machen hier KRITIS Anwendungen diese müssen reguliert sein. Aber trotzdem brauchen wir Geschwindigkeit, Führung, PROFESSIONALITÄT und VERBINDLICHKEIT ggü. der DB! Dies wird hoffentlich mit der Umstrukturierung integriert.
Das Image leidet stark unter komplexen, gewachsenen Strukturen und einer hohen internen Kostenwahrnehmung. Über Jahre entstandene organisatorische Schwerfälligkeit rächt sich nun sichtbar. Die Firma wirkt zunehmend wie ein Sündenbock für konzerninterne Fehlentwicklungen.
Das Image hat sich in den letzten Monaten radikal verschlechtert. Von dem einst innovativen Ansatz, der agilen und selbstorganisierten Arbeitsweise bleibt nicht mehr viel übrig. Ist wohl aber gewollt um möglichst schnell möglichst viele Mitarbeitende loszuwerden.
Ich bekomme den inneren Buschfunk nur zum Teil mit, aber meine Ansichten werden von vielen Kollegen geteilt: das Unternehmen wird gerade in Stücke gehackt und nachhaltig zerstört. Inwiefern sich das noch mit dem Außenbild deckt, kann ich schwer einschätzen.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,8 Punkten bewertet (basierend auf 243 Bewertungen).
Die Geschäftsführung sagt, dass genügend Budget für Weiterbildungen zur Verfügung steht. In der Praxis wird das äußerst unterschiedlich gehandhabt. Immer wieder höre ich von Kollegen, dass ihre Anträge abgelehnt wurden. Mir persönlich fehlt vor allem eine Entwicklungsperspektive, obwohl ich jedes Jahr sehr positives Feedback zu meiner Leistung erhalte.
Es gibt keine Laufbahnplanungen, Karriereentwicklungen, systematische Weiterentwicklung. Schulungen konnte man bis vor 1 Jahr ohne Probleme besuchen. Aufgrund der Kosteneinsparungsmaßnahmen so gut wie keine Trainings mehr, keine Konferenzen, keine Communities, Stillstand bzw. Rückentwicklung von Qualifikationen und Austausch unter Kollegen.
Karrieremöglichkeiten gibt es praktisch keine. Es gibt kaum Bewegung, und für Männer bestehen faktisch keine Chancen. Leistung wird nicht belohnt: Wer bei der Systel weniger arbeitet, hat keine Konsequenzen zu fürchten – wer viel leistet, ebenfalls nicht. Antrieb und Motivation werden hier langsam, aber sicher ausgelöscht.
Katastrophales Vorgesetztenverhalten und aktuell leider nicht möglich/ realisierbar. Es gibt wenige Menschen die sich kümmern und Menschen enabeln (können). Wer Karriere machen will ist hier leider fehl am Platz. Interne Weiterbildungen sind da und oft auch gut, haben aber keine Relevanz im Arbeitsmarkt.
Auf Grund des Sparzwanges aktuell gar nicht. Weder externe Schulungen noch Aufstiegsmöglichkeiten zur nächst höheren TG. Interne Schulungen sind übe ein internes Bildungsportal jederzeit möglich aber halt auch nur intern etwas wert, also für zukünftige Jobs wertlos.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
DB Systel wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet DB Systel besser ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 70% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen DB Systel als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 1146 Bewertungen schätzen 73% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 541 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei DB Systel als eher modern.