DB Führung ist von der Reorganisation der DB überfordert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die frühere Selbstorganisation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Abschaffung der Selbstorganisation, der Mangel an Planung und Strategieentwicklung, die nicht offene Kommunikation, auch über die Gremienkommunikation hinaus
Verbesserungsvorschläge
Anfangen zu planen, langfristiger denken und Mitarbeiter mitnehmen:
Nach Verkündigung der neuen Ziele der DB, Ableiten der Strategie für die DB und der IT Strategie, bevor man anschließend Maßnahmen zur Erreichung der IT Strategie definiert. Transparente Kommunikation. Etablierung Change Management & Feedbackmechanismen.
Das sofortige Springen von Zielen zu Maßnahmen wirkt leider nicht besonders professionell und überzeugend.
Optimierung von Geschäft mittels Digitalisierung anstatt der einseitigen Fokussierung auf Kosteneinsparungen-
Es wird aktuell leider viel Kollateralschaden angerichtet, für den man sehr viele Jahre später brauchen wird, das auf diese Weise verlorene Vertrauen der Mitarbeiter in die DB wieder aufzubauen. Ähnlich wie es lange dauern wird das Vertrauen der Kunden in die DB wieder aufzubauen.
Arbeitsatmosphäre
Aufgrund der geplanten Reduktion von ca. 25% der Belegschaft und dem damit einhergehenden Perspektivlosigkeit und sozialen Verhaltensweisen von Führung und Kollegen nach dem Motto "Rette sich wer kann" frostig und planlos.
Kommunikation
Es werden viele Belanglosigkeiten kommuniziert, die wirklich relevanten Themen werden nicht kommuniziert, man erfährt sie entweder gar nicht oder per Flurfunk oder Presse; insgesamt keine offene Kommunikation, weil jeder versucht sich selbst zu retten, es ist keine Strategie erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Gleichgültig, zurückhaltend, kühl
Work-Life-Balance
Der Druck auf die Teams wächst, mehr Arbeit in weniger Zeit, Überstunden, Wochenendarbeit, einige Kollegen ruhen sich aus, andere holen die Kohlen für sie mit aus dem Feuer, weil die Auslastung nicht pro Mitarbeiter, sondern pro Team betrachtet wird. Das Team ist verantwortlich dafür seine Kollegen zu motivieren entsprechend für Auslastung zu sorgen. Am Ende bekommt das ganze Team Probleme, egal ob man 12 Stunden pro Tag oder nur 2-3 Stunden pro Tag gearbeitet haben, wenn die Auslastung nicht stimmt.
Vorgesetztenverhalten
Gleichgültig, wirken überfordert, haben keine Strategie
Interessante Aufgaben
Leider zunehmend weniger, man muss sehen, dass man Auslastung hat, egal wie, Unterstützung gibt es nicht.
Gleichberechtigung
Die ist in der DB Systel vorhanden, im Konzern nicht immer
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird kein Unterschied zwischen alt und jung gemacht
Arbeitsbedingungen
Schlecht funktionierende Systeme und Werkzeuge, Überstunden, unstrukturiertes Arbeitsumfeld
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das passt aus meiner Sicht
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zu Bekannten aus anderen IT Unternehmen leicht unterdurchschnittlich
Image
Bis vor 1 Jahr gutes Image der DB Systel als moderner innovativer Dienstleister, das Image der DB insgesamt ist bekanntlich sehr schlecht
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine Laufbahnplanungen, Karriereentwicklungen, systematische Weiterentwicklung. Schulungen konnte man bis vor 1 Jahr ohne Probleme besuchen. Aufgrund der Kosteneinsparungsmaßnahmen so gut wie keine Trainings mehr, keine Konferenzen, keine Communities, Stillstand bzw. Rückentwicklung von Qualifikationen und Austausch unter Kollegen.