Seit 2025 deutlicher Kulturbruch – Agilität abgeschafft, Kontrolle ausgebaut
Gut am Arbeitgeber finde ich
Noch kommt das Gehalt pünktlich am Ende des Monats
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit 2025 hat sich die Kultur deutlich verschlechtert. Agilität wurde weitgehend abgeschafft, Entscheidungen werden wieder zentral und hierarchisch getroffen. Meetings dienen oft nur noch der Selbstdarstellung von Führungskräften, nicht der Zusammenarbeit. Der mPM‑Prozess wirkt wie ein reines Klassifizierungsinstrument, häufig ohne Bezug zur tatsächlichen Leistung.
Kritisches Feedback führt eher zu Nachteilen als zu Verbesserungen, was die psychologische Sicherheit massiv reduziert. Informelle Netzwerke innerhalb der Führungsebene beeinflussen Entscheidungen spürbar und untergraben Vertrauen in faire Prozesse. Mitarbeitende, die für agile Werte oder moderne Zusammenarbeit stehen, geraten zunehmend unter Druck.
Verbesserungsvorschläge
Rückkehr zu transparenter, partizipativer Entscheidungsfindung
Wiederherstellung psychologischer Sicherheit
Objektivere und nachvollziehbare Leistungsbewertung
Reduktion informeller Netzwerke in Führungsentscheidungen
Klare Trennung zwischen Entwicklungsgesprächen und Klassifizierungsprozessen
Wiederaufbau agiler Strukturen und Rollen
Arbeitsatmosphäre
Seit 2025 hat sich die Arbeitsatmosphäre deutlich verschlechtert. Psychologische Sicherheit ist kaum noch vorhanden, da konstruktives Feedback häufig zu negativen Konsequenzen führt. Viele Mitarbeitende vermeiden offene Kommunikation, weil Kritik nicht als Beitrag zur Verbesserung verstanden wird, sondern als persönlicher Angriff interpretiert wird.
Image
Das externe Image als modernes, agiles Unternehmen steht seit 2025 im deutlichen Gegensatz zur internen Realität. Viele Mitarbeitende erleben einen klaren Kulturbruch hin zu Kontrolle, zentralisierten Entscheidungen und hierarchischer Steuerung.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hängt stark vom jeweiligen Team ab. Durch die zunehmende Zentralisierung und den steigenden Druck auf individuelle Leistung entsteht jedoch ein Umfeld, in dem viele Mitarbeitende mehr Zeit in Absicherung als in produktive Arbeit investieren.
Karriere/Weiterbildung
Wer nicht zu EPO Lieblingen zählt, hat total gute Karrierechancen bei der ARGE
Gehalt/Benefits
Die Vergütung ist deutlich unter dem Markt. Insbesondere für Tarifgebundene Führungskräfte. Sozialleistungen entsprechen dem Konzernstandard. Die Bewertung der Leistung im mPM‑Prozess hat jedoch stärkeren Einfluss auf Entwicklungsmöglichkeiten als früher.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Offizielle Leitbilder betonen weiterhin moderne Zusammenarbeit und soziale Verantwortung. Die gelebte Praxis seit 2025 steht jedoch häufig im Widerspruch dazu, insbesondere im Umgang mit Mitarbeitenden und Feedbackkultur.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb der Teams ist weiterhin vorhanden, wird jedoch durch strukturelle Veränderungen belastet. Informelle Netzwerkstrukturen innerhalb der Führungsebene beeinflussen Entscheidungen spürbar. Mitarbeitende, die für agile Werte stehen, geraten dadurch häufiger in schwierige Positionen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen sind nur "TEUER" und "UNBEQUEM" , ihre Erfahrung und Netzwerke machen den Radfahrervorgesetztinnen Angst
Vorgesetztenverhalten
Seit 2025 ist eine deutliche Rückkehr zu hierarchischer Führung erkennbar. Führungskräfte agieren stärker kontrollierend, da operative Verantwortung wieder zentralisiert wurde. Personalgespräche („mPM“) werden überwiegend als Klassifizierungsinstrument wahrgenommen, häufig mit Bewertungen, die nicht der tatsächlichen Arbeitsleistung entsprechen. Entscheidungen werden teilweise ohne erkennbare Abstimmung mit relevanten Gremien getroffen.
Arbeitsbedingungen
Die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind weiterhin solide. Allerdings werden agile Arbeitsformen und selbstorganisierte Strukturen seit 2025 systematisch zurückgebaut, was die Effizienz und Flexibilität der Teams beeinträchtigt.
Kommunikation
Meetings dienen zunehmend weniger der Zusammenarbeit oder Entscheidungsfindung. Stattdessen wirken viele Formate wie Präsentationsflächen für Führungskräfte. Transparente Kommunikation hat abgenommen, und Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung der Teams getroffen. Rückmeldungen verlaufen oft einseitig – von oben nach unten.
Gleichberechtigung
Es entsteht der Eindruck, dass bestimmte interne Netzwerke innerhalb der Führungsebene erheblichen Einfluss auf Personal- und Organisationsentscheidungen haben. Dies führt zu einer spürbaren Ungleichbehandlung und untergräbt das Vertrauen in faire Prozesse.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben bleiben grundsätzlich interessant, allerdings wird die Gestaltungsmöglichkeit durch die zunehmende Top‑down‑Steuerung eingeschränkt. Agil arbeitende Mitarbeitende haben weniger Einfluss auf Prioritäten und Prozesse als früher.