Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

DDG 
Deutsches 
Dienstleistungszentrum 
für 
das 
Gesundheitswesen 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zwischen verstaubten Strukturen, Diskriminierungserfahrungen und falschem Umgang mit Mitarbeitenden

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei DDG Deutsches Dienstleistungszentrum für das Gesundheitswesen GmbH in Essen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Unsachliches und mitunter respektloses Verhalten einzelner Führungskräfte gegenüber Mitarbeitenden, insbesondere in Krisen- oder Konfliktsituationen.
• Mangel an transparenten Karrieremöglichkeiten und an echter Bereitschaft zur Weiterentwicklung von Mitarbeitenden.
• Fehlende strukturierte interne Kommunikation und professionelle Bearbeitung von Beschwerden, insbesondere im Zusammenhang mit Diskriminierung und Gleichstellung.
• Technische Arbeitsbedingungen und Datenschutzvorgaben ließen oft zu wünschen übrig.
• Gleichberechtigung und Diversity wurden nicht als Unternehmensziel erkennbar verfolgt.

Verbesserungsvorschläge

• Strukturelle Verbesserung der internen Kommunikation, mit klaren Zuständigkeiten und verbindlichen Rückmeldungen an Mitarbeitende.
• Professioneller und respektvoller Umgang in Personalgesprächen, insbesondere bei herausfordernden Situationen.
• Einführung moderner Kommunikationstools und transparenter Entscheidungswege, um Innovation zu fördern.
• Bessere Unterstützung und proaktive Bearbeitung bei Gleichbehandlungs- und Diskriminierungsfällen.
• Klare Definition von Aufgabenbereichen und Bereitstellung strukturierter Einarbeitungspläne sowie Förderung individueller Entwicklungsziele.

Arbeitsatmosphäre

Im Verlauf meiner Anstellung war die Arbeitsatmosphäre immer wieder durch erhebliche Spannungen und Unsicherheiten geprägt, insbesondere aufgrund mangelnder strukturierter Einarbeitung, fehlender klarer Kommunikation durch die Führungsebene sowie wiederholt vorgefallenen zwischenmenschlichen Konflikten im Team. Die Stimmung im Kolleg:innenkreis schwankte zwischen Misstrauen, Verunsicherung und einzelnen Versuchen, Unterstützung zu leisten.

Image

Das Image wurde im Unternehmen selbst als ausbaufähig eingeschätzt. Kommunikationsmaßnahmen zur Außendarstellung wurden nicht als relevant angesehen, der Fokus lag allein auf einem langjährigen Großkunden, ohne erkennbare Weiterentwicklung der Außenwirkung.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich wäre die Gestaltung der Arbeitszeit flexibel möglich gewesen, da Homeoffice für bestimmte Tätigkeiten laut Betriebsvereinbarung vorgesehen ist. Tatsächlich war die Umsetzung jedoch oft von kurzfristigen Anforderungen und fehlender Planbarkeit erschwert, z.B. wurden Präsenztermine kurzfristig angeordnet. Die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse (wie etwa Betreuungspflichten) war umstritten und wurde teilweise als Problem dargestellt.

Karriere/Weiterbildung

Persönliche Weiterentwicklung wurde zwar punktuell thematisiert, jedoch hinderte der fehlende Umsetzungswille in der Führungsebene sowie die mangelnde Umsetzung von Einarbeitungsplänen und Konzepten eine tatsächliche Entwicklung.

Kollegenzusammenhalt

Es gab engagierte Kolleg:innen, die sich solidarisch gezeigt haben. Andererseits fielen vereinzelt Mitarbeitende durch fehlende Integration ins Team und ein hohes Maß an Unsicherheit oder Verwirrung auf, was zu weiteren Störungen im Arbeitsklima beitrug. Der offene Austausch im Team wurde mehrfach durch persönliche Konflikte und Gesprächsbedarf mit dem Betriebsrat ersetzt. Zudem fiel besonders auf, dass es viel Neid gab. Besonders adipöse Frauen waren neidisch auf normal schlanke Frauen.

Vorgesetztenverhalten

Führungsverhalten war teils von mangelnder Empathie, wenig konstruktiver Kommunikation und Unsachlichkeit geprägt. Kritik wurde nicht immer sachlich geäußert, und Konflikte wurden vereinzelt durch beleidigende oder abwertende Bemerkungen verschärft. Entscheidungsprozesse wirkten intransparent, und Nachfragen wurden mitunter als unkollegial oder unangemessen bewertet.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsprozesse und die technische Ausstattung waren nicht auf dem neuesten Stand. Für dienstliche Aufgaben wurde erwartet, die Privatelefonie-App auf eigenen Geräten zu nutzen, was zu Datenschutzbedenken führte. Die Ausstattung mit moderner Kollaborationssoftware war deutlich unterdurchschnittlich, viele Prozesse wirkten veraltet oder wenig innovativ.

Kommunikation

Die interne Kommunikation verlief oft unstrukturiert und war durch unklare Zuständigkeiten und fehlende Transparenz geprägt. Verbindliche Aussagen zu in Aussicht gestellten Aufgaben oder Entwicklungen blieben aus, Rückmeldungen auf Anfragen erfolgten häufig verzögert oder gar nicht. Kommunikationsdefizite betrafen sowohl die Unternehmensführung als auch verschiedene Abteilungen.

Gleichberechtigung

Im Rahmen verschiedener Gespräche wurde deutlich, dass Gleichberechtigung im Unternehmen nicht in allen Bereichen als selbstverständlicher Wert gelebt wird. Es gab Aussagen, die Frauen als Mitarbeitende in ihrer Position eher wegen besonderer Kompetenzen denn aufgrund struktureller Förderung sahen, und Aussagen gegen eine Frauenquote wurden artikuliert. Einige Mitarbeiterinnen haben unabhängig voneinander problematisches Verhalten ihrer Vorgesetzten thematisieren müssen

Interessante Aufgaben

Die Zuweisung von Aufgaben erfolgte unregelmäßig, und Entwicklungsperspektiven, etwa im Bereich Kommunikation oder Marketing, wurden offiziell angeboten, jedoch nicht umgesetzt. Neue, eigenverantwortliche Aufgabenbereiche wurden zwar in Aussicht gestellt, blieben jedoch entweder unkonkret oder wurden letztlich nicht realisiert.

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.