Geistige Abwesenheit statt Ausbildung - KI wird hier zum besseren Ausbilder
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die anderen IT-Azubis, 30 Tage Urlaub, den Foodji-Automaten und Feierabend.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Strukturierung und Lerninhalte der Ausbildung. Teile der ausbildenden Belegschaft.
Verbesserungsvorschläge
Das aller, aller Wichtigste ist, dass die Ausbildung aus meiner Sicht umstrukturiert werden müsste. Derzeit ist sie leider einfach stinklangweilig aufgebaut, und wer ernsthaft etwas lernen möchte, ist von Tag eins an auf sich allein gestellt. Die KI wird da zum besten Freund. Eine Einarbeitung der Azubis ins Tagesgeschäft war für mich ebenfalls nicht erkennbar.
Arbeitsatmosphäre
Zum Glück gibt es noch andere Azubis, unter denen der Zusammenhalt als Leidensgenossen groß ist. Dafür vergebe ich zwei Sterne. Alles andere passt aus meiner Sicht leider gar nicht. Sowohl das menschliche Umfeld als auch das infrastrukturelle Umfeld (Unternehmensgebäude, Arbeitsausstattung, Software).
Karrierechancen
Die Karrierechancen sind nach der Ausbildung ganz okay aber auch nicht überragend. Wer sich nach der Ausbildung weiterbildet, kann auch Verantwortung für ein Entwicklerteam übernehmen.
Arbeitszeiten
Am liebsten würde man um 6 oder 5 Uhr morgens beginnen (kein Scherz), da aber manche Azubis mit den Öffis anreisen und nicht so früh anwesend sein konnten, startet der Tag etwas später, was für die IT-Welt trotzdem noch sehr früh ist.
Ausbildungsvergütung
Die ist okay, aber auch nicht mega gut.
Die Ausbilder
Ein Teil der Ausbilder wirkte völlig weggetreten und geistig abwesend. Ganz so als würden sie während der Arbeitszeit schlafen. Ausbildungsrelevante Fragen habe ich mir lieber von der KI beantworten lassen, weil die Wissensvermittlung der Ausbilder bodenlos war.
Spaßfaktor
In den Büros herrschte oft eine fast schon beklemmende Stille. Gefühlt fanden Unterhaltungen zwischen den Kollegen nur extrem selten statt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Übungsaufgaben waren eine Zumutung: absolut generisch, praxisfern und unterfordernd. Es war wie eine nicht enden wollende Zeitschleife: Ähnliche Logiken wurden lediglich in wechselnden Programmiersprachen repliziert. Langeweile pur.
Variation
Wie schon geschrieben, empfand ich die Aufgaben in den ersten beiden Lehrjahren als super monoton.
Respekt
Hier kann ich nur aus meinen Erfahrungen berichten. Der Umgangston war normal, man wurde nie angeschrien oder sowas. Freundlich war er trotzdem nicht. Im Gegenteil: Ich fühlte mich regelmäßig unaufrichtig behandelt und hatte das permanente Gefühl, dass mir in Gesprächen nicht die Wahrheit gesagt wurden.