2 von 118 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Werkstudent:innen bei dealerdesk haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,5 von 5 Punkten bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Werkstudent:innen bei dealerdesk haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,5 von 5 Punkten bewertet.
Homeofficemöglichkeit, theoretisch die Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung.
Leistungsdruck, toxische Arbeitsatmosphäre, schlechte Erreichbarkeit und demotivierende Kommunikation der Vorgesetzten, Verweigerung von Arbeitszeiten.
Weniger Druck, bei den Autohäusern ein bisschen mehr für die eigenen Mitarbeiter einstehen ( = nicht die Fehler der Anrufer auf die Telefonisten abwälzen) und vor allen Dingen: Aufhören, Arbeitszeiten und somit Bezahlung zu verweigern.
Unglaublich toxisch. Es gibt ständig nur Druck, dass man die Quoten (25 Anfragen und 50 Gesprächsmin. pro Stunde, höchstens 60s Nachbearbeitungszeit pro Vorgang) unbedingt erfüllen soll – es gab dann Anrufe von Vorgesetzten, die sich über zu schlechte Quoten beschweren und einem dann Tipps geben, wie sie auf dem Papier besser aussehen können – anstatt sich die Standpauke zu sparen, weil es eh nur auf dem Papier schlecht wirkt. Vielleicht will man das für den Kunden, also die Autohäuser, beschönigen, damit man mit tollen Quoten angeben kann. Das ist auch ein Problem: Als Telefonist bedienst du im Endeffekt zweierlei Kunden, einmal die Autohäuser, und auf der anderen Seite die tatsächlichen Kunden ebendieser Autohäuser – beide sind natürlich unfehlbar. Wenn ein Autohaus sich also tagelang nicht bei einem Kunden meldet, beschweren die sich dann natürlich bei dir; wenn ein Kunde im falschen Autohaus anruft und du die Anfrage weitergibst, kriegst trotzdem du den Fehler im System markiert. Bei zu vielen Fehlern (z.B. 5 in 4 Wochen) gibt es dann einen wütenden Anruf von der Teamleitung auf dem Privathandy außerhalb der Arbeitszeit. Lob gibt es dagegen natürlich nie.
Image ist zumindest bei den Kunden der Autohäuser katastrophal. Uns wurde immer wieder als Tipp gesagt, dass wir im Gespräch möglichst lange so tun sollen, als ob wir selbst im Autohaus sitzen würden und nicht zu dieser externen Firma gehören, weil die Kunden sonst sehr verärgert wären. Mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen.
Das ist wohl der größte (wenn nicht einzige) Pluspunkt an der Stelle. Man kann von zuhause aus arbeiten und sich selbst einteilen, wann man arbeitet. Das läuft dann immer so ab, dass man Zeiträume angibt, wo man Zeit hat und dann entsprechend Schichten zugeteilt bekommt. In der Theorie zumindest, mehr dazu später.
Wirkliche Aufstiegschancen gibt es nicht. Wenn man es schafft, für einen Monat konstant eine bestimmte Menge ÜBER der Quote zu performen, wird man „befördert“ und bekommt einen Euro mehr pro Stude.
Bezahlung entspricht Mindestlohn, aber ist ja zu erwarten. Gehalt kommt immerhin pünktlich, ABER: Wenn du Pech hast, gibt es gar keins, weil du einfach keine Arbeit bekommst. Ich hatte ja schon erklärt, wie die Schichtplanung in der Theorie läuft. In der Praxis ist das Ganze sehr „bedarfsorientiert“, wie sie es selber so schön nennen. Wenn man also mal abends, wenn wenig Anrufe kommen, arbeiten will, sieht es schlecht aus. Wenn an einem Tag mal ungewöhnlich wenig los ist, wirst du gleich gefragt, ob du nicht spontan einfach doch nicht arbeiten willst. Seit dem Jahreswechsel nimmt es aber wirklich absurde Ausmaße an. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich seitdem aus der Probezeit bin und daher nicht mehr ganz so einfach kündigen kann oder ob zum neuen Jahr einfach so viele neue Leute angestellt wurden, für die nicht genügend Arbeit da ist, jedenfalls bekam ich selbst zu Stoßzeiten zuerst weniger und seit drei Wochen quasi gar keine Schicht mehr. Sprich: Auch kein Geld mehr. Auf Nachfrage heißt es immer nur, dass gerade „kein Bedarf“ ist. Nur um das klarzustellen, ich bin nicht auf Abruf eingestellt, es stehen 42 monatliche Arbeitsstunden im Vertrag. Sowas geht gar nicht.
Kann ich auch nicht beurteilen.
Man trifft die Kollegen nicht und kommuniziert i.d.R. auch nicht mit ihnen.
Kann ich nicht beurteilen.
Wie schon erwähnt, nicht geschimpft ist bei den Vorgesetzten gelobt genug. Der Umgangston mit den Angestellten ist immerhin respektvoll und mehr oder weniger freundlich. Auf Antworten von Vorgesetzten bei Fragen kann man, wie ebenfalls schon gesagt, schon mal eine Weile warten.
Wie gesagt von zuhause aus, also soweit okay. Um seine Geräte muss man sich allerdings selbst kümmern, von der Firma kriegt man keins. Wenn das Privatgerät dann mal kaputt ist, hat man Pech gehabt, dann gibt’s halt keine Schicht und auch kein Geld.
Kommunikation findet ausschließlich über die Plattform Slack statt. Es gibt dort eine Gruppe, wo man Fragen und Unklarheiten zu einzelnen Fällen reinschreiben kann, dort bekommt man einigermaßen schnell eine Antwort. Natürlich zu langsam, um die Quote aufrechtzuerhalten, daher empfiehlt es sich, nachdem man eine Frage gepostet hat den entsprechenden Fall in einen neuen Tab zu kopieren und gleich den nächsten zu bearbeiten, bis man eine Antwort bekommt. Wenn es um persönliche Fragen wie Urlaub, Schichtplanung etc. geht, wo man sich bei den Vorgesetzten direkt melden muss, kann eine Antwort dagegen schon mal eine ganze Weile dauern.
Männer, Frauen und alles dazwischen werden alle gleichermaßen gedrillt
Man macht immer das Gleiche. Man nimmt Anrufe aus ganz Deutschland (und öfters mal aus dem Ausland – zum Glück kann ich englisch, das war nämlich keine Einstellungsvoraussetzung) für alle möglichen Autohäuser an, schreibt auf was die Kunden wollen (Werkstatttermin, Kaufanfrage, Teilebestellung, „Wann ist mein Auto endlich fertig???“ etc.) und vertröstet sie dann, dass sie irgendwann jemand zurückrufen wird. Ticket fertig schreiben, Empfänger auswählen, Zack, nächster Anruf.
Faire Bezahlung bei Leistung. Vor allem pünktliche Bezahlung! Der Zyklus ist zum Ende des Monats, Gehalt teilweise schon Mitte des Monats auf dem Konto, habe ich noch NIE bei einem anderen Arbeitgeber erlebt.
Mehr Parkplätze zur Verfügung stellen! Schrecklich wenn man nicht gleich morgens um 7-8 beginnt, dann sucht „man“ 15-20 Minuten einen Parkplatz. 2 Strafzettel habe ich auch schon auf dem Aldi Parkplatz erhalten, das ist wirklich kacke.
Wunderschöner Bürokomplex über 2 Etagen.
Jeder möchte beim Chef ein gutes Bild aufzeigen, um das standing zu verbessern, werden Kollegen zu unrecht für Taten beschuldigt, schreckliche Erfahrung hier, vor allem mit den Damen.
Werden eher bevorzugt als benachteiligt, für mich in Ordnung.
Zum Arbeitgeber durchgehend positiv, die Kommunikation am Telefon mit den Autohauskunden ist teilweise schwierig.
Weiblich, männlich & auch divers in der Firma vertreten. Im oberen Bereich wurde auch eine WC Einheit für letzteres eingerichtet, kommentarlos.
Leider wurde ich nie auf die Pannen- und Unfalllogistik geschult und auch nicht auf weitere Systeme wie z.B. Mobilsurf daher eher monoton & 3 Sterne.