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Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist angespannt und fahrig. Die fehlenden, strategischen Richtungsweisungen der Geschäftsleitung machen die Gesamtsituation nicht erträglicher und führen zu einer Demotivation der Belegschaft. Zudem sorgt die Personalknappheit für erhebliche Arbeitsbelastung die abteilungsübergreifend zu Stress und Sorgen führt.
Work-Life-Balance
Sehr hohe Arbeitsbelastung mit vielen Überstunden. Durch das arbeitgeberfreundliche Modell der freiwilligen Zeiterfassung ist der Arbeitnehmer gefragt, die angefallen Überstunden selbst auszugleichen. In der Regel werden die Anträge auf Ausgleich jedoch auf Grund der Arbeitsbelastung der Abteilung nicht genehmigt.
Karriere/Weiterbildung
Eine Karriere ist innerhalb des Unternehmens nicht möglich, da es kaum mittlere Führungspositionen aufgrund der Personalknappheit gibt. Unregelmäßig werden diese Positionen dann mit ehemaligen Mitarbeitern besetzt, die extern Erfahrungen gemacht haben. Internes Potenzial wird nicht entwickelt und es gibt derzeit nur wenige, die im Unternehmen aufgestiegen ist.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt variiert auch innerhalb der Abteilungen sehr stark und ist nicht leistungs- oder imagegerecht. Gehaltserhöhungen sind ein scheues Reh: Der Wind muss stimmen, die Witterung, die Sterne und der Mond.
Vorgesetztenverhalten
Durch die schweizerischen Eigner wird hoher Druck auf die wenigen mittleren Führungskräfte gegeben, die diesen weitergeben. Der Umgang ist überheblich, häufig vermessen und undifferenziert. Die Vorgesetzten treffen oft ohne relevantes Wissen Entscheidungen, die strategisch falsch sind. Sie sind in ihrem Auftreten jedoch beratungsresistent und zu stolz, um vernünftige Einwände anzunehmen.
Arbeitsbedingungen
Die Büros wurden vor Jahrzehnten eingerichtet und das Mobiliar ist seitdem fast unverändert. Die Atmosphäre ist sehr angespannt, die Büros sind laut und häufig zu klein. Mittlerweile werden vereinzelt Hubtische in Büros aufgestellt. Es gibt jedoch auch ein kostenloses Mittagessen und Heiß- und Kaltgetränke.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist erstaunlich schlecht für die Unternehmensgröße und Mitarbeiteranzahl. Es gibt vielfältige Möglichkeiten und Programme für die interne Kommunikation. Von relevanten Personalentscheidungen erfährt man durch den guten Flurfunk bereits vorab. Die deftige interne Sprache, die zunehmend die Unternehmenskultur verdrängt und zu einer Nicht-Kommunikation führt, wird innerhalb der Personalabteilung in Personalunion vorgelebt.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben gibt es viele- theoretisch. Leider lassen die fehlende Struktur und die allgemeine Arbeitsbelastung es nicht zu, neue Methoden anzuwenden, wichtige Projekte sinnvoll zu starten oder weitere interessante Aufgaben zu bearbeiten.

