30 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
30 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
30 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Welche Atmosphäre?
Sehr schlecht
/
Mies
Nicht vorhanden
Katastrophe
Gibt es nicht
Nein
Klare und ehrliche Kommunikation auf allen Ebenen.
Weitere Aufstiegsmöglichkeiten aufzeigen und vorstellen.
Die offene und wertschätzende Zusammenarbeit im Team.
Die Flexibilität, die auch Freelancern viel Freiraum gibt.
Spannende Projekte.
Die entspannte, aber professionelle Arbeitsatmosphäre.
Die Zusammenarbeit mit dem Team war von Anfang an angenehm. Ich habe mich schnell willkommen gefühlt, auch im Homeoffice funktioniert der Kontakt gut und unkompliziert.
Die Flexibilität war für mich ein großer Pluspunkt. Absprachen zu Arbeitszeiten und Homeoffice waren unkompliziert und haben mir viel Freiheit gegeben.
Ich konnte einiges Neues lernen und habe spannende Einblicke bekommen. Das Unternehmen bietet Raum, sich weiterzuentwickeln.
Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen war freundlich und respektvoll. Vor allem war das Feedback offen und auf Augenhöhe.
Die technische Ausstattung ist modern und zuverlässig. Auch im Homeoffice war ich gut eingebunden und konnte problemlos arbeiten.
Absprachen laufen klar und direkt. Ich wusste immer, woran ich bin, und konnte jederzeit nachfragen. Feedback kam schnell und war hilfreich für meine Arbeit.
Ich hatte nie das Gefühl, mich für mein Alter oder Geschlecht rechtfertigen zu müssen.
Die Projekte waren abwechslungsreich und spannend. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich Verantwortung übernehmen und eigene Ideen einbringen konnte.
Die Arbeitsatmosphäre war mal gut. Seitdem das Management vor einem reichlichen halben Jahr komplett ausgetauscht wurde und das IT-Team durch vermeintliche betriebsbedingte Kündigungen sowie Kündigungen durch Mitarbeitern faktisch zerstört wurde, herrscht Verunsicherung und Unzufriedenheit.
Die Firma als solche kennt kaum jemand.
Dauerhafter Druck, um von oben willkürlich festgelegte Fristen, welche vom Management nicht mit dem Team abgesprochen wurden, zu halten, ist deutlich spürbar. Dass Arbeit auch krank machen kann, haben einige Kollegen am eigenen Leib erfahren.
Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Weiterbildungen gibt es nicht bzw müssen im Tagesgeschäft oder in der Freizeit nebenbei eigenständig erfolgen.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war und ist gut. Durch die De-facto-Zerstörung der IT-Abteilung sind diejenigen Kollegen, die noch verblieben sind, noch enger zusammengerückt. Man redet offen und ehrlich miteinander und steht füreinander ein.
Die Mitarbeiter sind in erster Linie Ressourcen, ein Interesse am Menschen ist nicht wirklich vorhanden. Wertschätzung, Empathie, soziale Kompetenz oder Kritikfähigkeit sind Fehlanzeige. Es wird zwar immer davon gesprochen, dass Kritik offen angesprochen werden soll, sie wird aber nicht angenommen, sondern abgewiegelt. Für Probleme, die man anspricht soll man doch bitte selber gleich eine Lösung mitbringen. Das ist nicht mein Verständnis von Führung, ebenso wenig wie die Anwesenheit des Managements in Entwickler-Meetings, welche das mangelnde Vertrauen durch Micromanagement unterstreicht.
Die sehr zentrale Lage des Büros in der Dresdner Altstadt ist ein großer Pluspunkt. Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist ok.
Entscheidungen werden entweder verspätet oder gar nicht kommuniziert, Feedback gibt es faktisch nicht, ganz zu schweigen von Wertschätzung. Essentielle Informationen bekommt man meist nur über den Buschfunk mit. Ist man bei einem Meeting, in dem weitreichende Dinge dann doch mal kommuniziert werden, krankheits- oder urlaubsbedingt nicht anwesend, muss man sich darauf verlassen, dass einen Kollegen darüber informieren.
Termine oder Fristen erfährt man beiläufig in einem Meeting.
Das Gehalt liegt im oberen Durchschnitt, wenn man es mit der Dresdner IT-Landschaft vergleicht. Es gibt zahlreiche Insentives, wie Zuschuss zum Jobticket oder Jobrad, Kita-Zuschuss, Cooperate Benefits etc.
Innerhalb des Teams absolut gegeben. Beim Management bekommt man, auch bedingt durch den Umgang mit anderen Frauen im Unternehmen, sehr stark den Eindruck, dass da ein Ego-Problem vorliegen könnte.
DIe Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich, auch wenn bedingt durch den Weggang essentieller Mitarbeiter Aufgaben, welche nicht im Rahmen der Qualifikation des Mitarbeiters liegen, nun durch diesen übernommen werden müssen.
Spannende Aufgaben in einem jungen, dynamischen Team. Das Büro liegt zentral und bietet in allen Jahreszeiten ein angenehmes Klima, sowie tollen Ausblick über die Dresdner Altstadt. Kaffee, Tee und Kakao waren inklusive.
Das Welcome-Paket am ersten Arbeitstag umfasste einen Laptop, Headset, eine Tafel Schokolade, einen persönlichen Gruß, Anti-Stress-Ball, Schlüsselband und noch einiges mehr.
Es gab eine Mitarbeiter-Karte für die Altmarktgalerie (Vergünstigungen bei vielen Geschäften). Handgeschriebene Weihnachtskarten von der Geschäftsleitung, kreative Weihnachtsfeiern (2024 ein Team-Escape-Spiel im Dynamo Stadion, 2023 Büro-Golfen im ICC).
Bisher vielfältige Team-Events (Fahrradtour, Kanufahrt auf der Elbe, Wanderung in der Sächsischen Schweiz). Leider gibt es möglicherweise künftig keinen finanziellen Zuschuss vom Arbeitgeber mehr.
Die Mitarbeitenden (außer die Geschäftsführung) kommunizieren offen und ehrlich, sind hilfsbereit und helfen bei wichtigen Schritten wie Planung, Optimierung, Wartung und Präsentation von Ergebnissen.
Ganz schlechte Kommunikation zwischen wichtigen Entscheidungsträgern. Einen echten Businessplan habe ich nie ausfindig machen können - nur einen "Fahrplan 2030" ohne ein einziges konkretes Ziel, bzw. wie dieses real erreicht werden soll.
Für mich war keine Identifikation des Mutterkonzerns GEMA mit deecoob erkennbar. Dadurch ist mir bis heute nicht klar, ob die Firma wirklich gestärkt oder perspektivisch "abgeschrieben" werden sollte.
Führungskräfte mit Führungsqualitäten einsetzen. Nicht bei unbequemer, aber berechtigter Kritik sofort abwiegeln. Fähige Mitarbeiter halten und ihnen vertrauen, anstatt sie zu behindern aus Angst, das eigene Führungsversagen könnte sonst offensichtlich werden.
Keine grandiosen Zukunftspläne verkünden, die im völligen Widerspruch zur Realität stehen. Ehrlich zugeben, dass in den letzten Jahren Missmanagement betrieben wurde - und dass deswegen jetzt trotzdem nicht gezaubert werden kann.
...und vielleicht einfach mal den jahrelangen Mitarbeitenden vertrauen, anstatt sie betriebsbedingt zu kündigen oder desillusioniert zu verlieren.
2024 wurde die Unternehmensführung vom Mutterkonzern GEMA neu besetzt. Kurz darauf wurden Head of IT und Scrum Master entlassen, die Begründungen klangen vorgeschoben. Bis Ende März 2025 gab es eine große Kündigungswelle: Drei Mitarbeitenden der IT wurde betriebsbedingt gekündigt, drei Personen haben sich freiwillig entschlossen das Unternehmen zu verlassen, ein Teamleiter wurde de facto degradiert. Das IT-Team ist nun signifikant kleiner.
Die neue Chefetage hatte keinen fachlichen oder empathischen Bezug zum IT-Team. Die Arbeit wurde nicht verstanden. Definierte Unternehmensziele glichen fantastischen Träumen, deren Erreichung keiner realistischen Grundlage folgte. So wurde bei gerissenen Deadlines einfach der Release um X Wochen verschoben, ohne konstruktiv zu analysieren, wieso es nicht genug Fortschritte gab.
Die jahrelange vertrauensvolle Atmosphäre und Zusammenarbeit wurde durch Management-Entscheidungen nachhaltig zerstört. Die IT-Abteilung von deecoob ist nicht mehr, wie sie vor Oktober 2024 noch war (siehe ältere Unternehmensbewertungen).
deecoob ist eine Tochterfirma der GEMA und sämtliche relevanten Entscheidungen sowie finanzielle Mittel kommen vom Mutterkonzern. Die letzten Arbeitswochen fühlten sich an wie eine schleichende Übernahme der Firma durch die GEMA.
Die GEMA genießt keinen guten Ruf in der Öffentlichkeit. Ich hatte gehofft, durch meine Einblicke hinter die Kulissen ein besseres Bild gewinnen zu können - und wurde enttäuscht. Viele Buzzwords und Selbstglorifizierung. Es gibt moderne Ansätze, aber am Ende bleiben verkrustete alte Machtstrukturen und es zählen nur "Zahlen, Zahlen, Zahlen".
Ganz schwieriges Thema. Wer sich duckte, blieb unter dem Radar und konnte sich ein schönes Leben machen. Wer freiwillig Verantwortung übernahm, musste am Ende den Kopf hinhalten für etwas, bei dem von Anfang an quasi klar war, dass es so nicht klappen würde. Während ich klare Grenzen setzte, berichteten mir Kolleg:innen von langer Wochenend-Arbeit durch Druck von ganz oben, sowie von Termindruck - plus immer mehr Ad-Hoc-Meetings, die wertvolle Arbeitszeit kosteten.
Die beiden IT-Teamleiter taten ihr Bestes, Mitarbeitende zu fördern im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Einer ist ab April 2025 nicht mehr dabei, der andere wohl ab Juli 2025 nicht mehr. Scrum Masterin und Head of IT wurden 2024 gefeuert. Mehreren hervorragenden Mitarbeiter:innen wurde nacheinander verweigert, als Software Architekt bzw. Team Lead zu arbeiten.
Echte Aufstiegschancen gibt es kaum, zumal schon Gehaltserhöhungen ein heikles Thema sein dürften (siehe Punkt "Gehalt/Sozialleistungen").
Mein Gehalt lag etwas unter dem branchenüblichen Durchschnitt, es gab auf Antrag einen Zuschuss zum Jobticket. Ansonsten wurden mir keine Boni oder Sonderleistungen gewährt. Eine Gehaltserhöhung hatte ich nie und angesichts der wirtschaftlichen Lage der Firma vermute ich, dass eine solche auf unbestimmte Zeit aussichtslos ist.
Offiziell ist Umweltbewusstsein einer der "Werte" von deecoob. Inoffiziell blieben die Heizungen über Nacht an, ebenso die Monitore und vereinzelt auch mal die Kaffeemaschine. Wer letztere reinigen sollte, war stets ein Streitpunkt.
Sozialbewusstsein? Mitarbeitende waren eher menschliche Ressourcen als Individuen und wurden entsprechend austauschbar behandelt. Das erklärte wohl auch die hohe Mitarbeiterfluktuation.
Innerhalb des IT-Teams wurde respektvoll und hilfsbereit gearbeitet. Durch das von mir destruktiv empfundene Verhalten der Geschäftsführung kam es jedoch zuletzt verstärkt zu Rechtfertigungen für schlechte Arbeitsergebnisse. Durch die vielen Kündigungen wurde die Unsicherheit und Unzufriedenheit im Team immer größer. Viele sprachen unter der Hand davon, zumindest perspektivisch nach neuen Jobs Ausschau zu halten.
In Ordnung. Der Großteil der Belegschaft ist eher jung.
Absolut inakzeptabel für eine moderne Firma. Auch exzellent qualifizierte Mitarbeiter:innen, die zuvor in anspruchsvollen Bewerbungsverfahren überzeugt hatten, blieben nicht verschont, wenn persönliche Präferenzen bzw. Befindlichkeiten der Geschäftsführung ins Spiel kamen. Wie Letztgenannte trotz mangelhaften fachlichen Urteilsvermögens und großer Hilflosigkeit an die Unternehmensspitze kommen konnten, bleibt gewiss ihr Geheimnis. Wohlgemerkt als "Neueinsteiger", die zuvor meines Wissens noch nie wirtschaftliche Erfolge für deecoob erzielt hatten!
Die neue Geschäftsführung rechtfertigt sich häufig und wortreich für Entscheidungen, die von Mitarbeitenden kritisiert werden (siehe Punkt "Arbeitsbedingungen"). Es war für mich nicht das geringste Interesse an professioneller (Zusammen-)Arbeit seitens meiner Chefs erkennbar. So wurde in einem "Fahrplan 2030" zwar kein Wort zur Strategie erwähnt - dafür ein per KI generiertes Bild mit Pfeilen, Zahnrädern und bruchstückhaften Buchstaben gezeigt.
Sich als Chef nicht einmal die Mühe zu geben, in einem firmenweiten All-Hands-Meeting eine qualitätsgeprüfte Grafik zu präsentieren, empfinde ich als firmenschädigend (siehe Punkt "Image").
Für mich absolute Tiefpunkte waren zwei Meetings, bei denen je die halbe Belegschaft zur Teilnahme verpflichtet wurde. Thema: Jemand hatte eine anonyme, negative Unternehmensbewertung auf kununu geschrieben. Es wurde im Vorfeld nicht verraten, worum es in den Meetings gehen würde. So saßen dutzende Personen ahnungslos beisammen, während die Geschäftsführung Punkt für Punkt aus der Bewertung vorlas, sich fast eine halbe Stunde lang wortreich rechtfertigte und erklärte, warum dies alles ungerecht und unzutreffend sei.
So etwas habe ich noch nie erlebt. Insbesondere in einer Projektphase, in der jede freie Minute wertvoll war. Anstatt eine negative Kritik - die lediglich eine Einzelmeinung ist - zum Anlass zu nehmen, ein konstruktives Gespräch mit den Teams zu führen, reagierte die Geschäftsführung persönlich gekränkt und bot somit keine Möglichkeit, eine faire inhaltliche Auseinandersetzung zu führen.
Meine Meinung ist: Wer fachliche Kritik auf eine persönliche Ebene bringt, sollte keine leitende Funktion in einem Unternehmen haben.
Chaotisches Micro-Management, soweit das Auge reichte. Es wurden so viele externe Fachkräfte rekrutiert, dass ich kaum noch verstand, wer woran arbeitete. Backlog-Tickets wurden doppelt und dreifach erstellt, mit widersprüchlichen und oft unklaren Akzeptanzkriterien. Die neueste Entwicklung: Anstelle eines Dailys trafen sich alle täglich 45 Minuten lang, um sämtliche (!) Backlog-Tasks durchzugehen und zu prüfen, welche Fortschritte es gab. Ein riesiger Regeltermin für alle.
Ad-Hoc-Meetings nahmen an Länge und Inhaltslosigkeit zu. Wichtige Informationen erhielt man meist per inoffiziellem Büro-Funk, etwa zu aktuellen Projektzielen. Ich war gut vernetzt und fand es erschreckend, wie wichtige Entscheidungsträger essentielle Business-Kommunikation verschwiegen - wohl entweder aus mangelnder Sorgfalt oder mit Kalkül.
Innerhalb der Teams ging es bisher fair und kollegial zu. Spätestens seit den letzten Kündigungen wird jedoch deutlich, dass auch ein jahrelanger Teamleiter kein Vertrauen der Chefs genießt und stattdessen gekündigt wird - um kurz darauf eine sehr ähnliche Stelle extern auszuschreiben.
An die Unternehmensspitze schafft es scheinbar, wer am längsten und lautesten reden kann, unabhängig von echten professionellen Erfolgen. Druck wird stets nach unten weitergegeben, in den letzten Wochen mehr als je zuvor.
Es gibt unglaublich viel Potential, die Arbeitsprozesse bei deecoob zu optimieren und neu zu denken. Leider wurden einige Aspekte seit Jahren vernachlässigt und werden zyklisch alle paar Wochen in neuen Team-Konstellationen von vorne diskutiert. Interessante Aufgaben ja, aber konkrete wirtschaftlich haltbare Pläne nein.
Dass auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden geachtet wird
Könnte ein bisschen mehr sein
Ich schlage vor, die Führungskräfte zu wechseln.
Das Arbeitsklima ist schlecht und stressig, weil die Führungskräfte unfähig sind.
Keine
Diese Vergütung ist in Anbetracht der hohen Stressbelastung nicht angemessen.
Es geht einfach nicht, das ist Fakt.
Die vorgesetzten Personen sind nicht erreichbar und die haben obsoleten Management Fähigkeiten.
Die Kommunikation ist nicht möglich. Hast du ein Problem? Dann klär das gefälligst woanders.
Aufgrund der stetigen Änderungen sind die Definition von Aufgaben und Prozessen sowie deren Umsetzung nicht möglich.
Angenehme Arbeitsatmosphäre mit respektvollem Umgang
Wir haben die Möglichkeit 60% im Home Office zu arbeiten.
Wir helfen uns gegenseitig
Das Unternehmen legt großen Wert auf offene Kommunikation mit regelmäßigen Telkos und Meetings. Es wird viel Raum für den Austausch von Ideen und Feedback geboten, was die Transparenz und Zusammenarbeit stärkt.
Im unternehmen arbeiten auch internationale Kollegen, was zu einem offenen und vielfältigen Arbeitsumfeld beiträgt.
Kommunikation, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Koordination
Noch Nicht.
So verdient kununu Geld.