Es hätte so gut bleiben und werden können..
Arbeitsatmosphäre
Die Entwicklung der Arbeitsatmosphäre ist ein Drama in mehreren Akten. In den Anfängen haben Menschen ihren Job hier geliebt, das Produkt genutzt und mit groß gemacht. Leute waren stolz darauf DeepL ihren Arbeitgeber nennen zu dürfen.
Nun endet der Zerfall in der Entlassung 250 Mitarbeiter:innen - sehr schade, aber keineswegs überraschend.
Kommunikation
Zunächst auf Augenhöhe, locker aber trotzdem direkt. Leute haben gut miteinander zusammen gearbeitet, weil eine gute Kommunikation dazu geführt hat dass sie über die Prozesse Bescheid wussten, ihre Kolleg:innen gut kannten und ihren Arbeitsauftrag verstanden.
Jetzt gibt es nur noch top down Entscheidungen, die über alle Köpfe hinweg ohne große Erklärung gefällt werden.
Kollegenzusammenhalt
Man merkt ganz klar die Splittung zwischen „alt“ und „neu“ - das Gefüge von Kolleginnen, die bis ca. 2024 angefangen haben, war idR ein Gutes.
Danach wurden zwar Culture fit Interviews eingeführt, absurderweise hat man danach aber das Gefühl bekommen dass der Zusammenhalt danach nur schlechter wurde.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten sind wunderbar. Wenn man sie aber nicht mehr nutzen kann, weil man so mit Arbeit überladen ist, sind sie lediglich ein Image-Push für die ach so tolle Benefit Liste.
Vorgesetztenverhalten
Absurd. Unmenschlich. Elfenbeinturm - wo fangen wir hier an?
Interessante Aufgaben
Bis alles und jeder weg automatisiert und strukturiert worden ist - kein Raum mehr für eigene Ideen oder Kreativität.
Gleichberechtigung
Viele und gute Initiativen - natürlich vorangetrieben von den Mitarbeitenden.
Gehalt/Benefits
Überdurchschnittlich, aber auch teils Schmerzensgeld.
Image
Einst das Unicorn aus Kölle, heute durch amerikanisiert und seelenlos.
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten gab es nur für die offensichtlichen Lieblinge.