Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
John Deere erhält im Gesamtbild eine gemischte Bewertung. Positiv stechen das Gehalt und die Sozialleistungen hervor: Viele Mitarbeiter:innen loben das Lohnniveau ausdrücklich, wenngleich Bonuszahlungen uneinheitlich verteilt werden und Beschäftigte in der Produktion das Gehalt als nicht mehr zeitgemäß empfinden.
Die Kritik konzentriert sich auf mehrere miteinander verbundene Bereiche. Das Vorgesetztenverhalten wird scharf beurteilt: Beförderungen sollen häufiger auf persönlichen Beziehungen als auf Leistung basieren, und Mitarbeiter:innen berichten von mangelnder Wertschätzung und fehlender fachlicher Kompetenz im Management. Eng damit verknüpft sind die Karriereperspektiven, die viele als faktisch versperrt beschreiben. Die Arbeitsatmosphäre hat sich nach Meinung zahlreicher Bewertenden seit Umstrukturierungen de...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei John Deere wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele berichten von zunehmendem Druck auf die Belegschaft, einer angespannten Stimmung sowie Überstunden durch mangelhafte Planung. Einige Bewertungen nennen Umstrukturierungsmaßnahmen als wesentlichen Auslöser für die verschlechterte Lage, die sich laut diesen Stimmen seit Sommer 2024 spürbar verstärkt hat. Hinzu kommen Berichte über belastende Arbeitsbedingungen in der Produktion sowie einen wahrgenommenen Mangel an respektvollem Umgang seitens Vorgesetzter und des Managements. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und heben eine gute Zusammenarbeit sowie gegenseitigen Respekt unter Kolleg:innen hervor. Vereinzelt wird jedoch die Hoffnung auf eine positive Trendwende geäußert. In der Gesamtschau überwiegen die kritischen Einschätzungen zur Arbeitsatmosphäre deutlich.
Das Vorgesetztenverhalten bei John Deere wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertungen fehlende Fachkompetenz der Führungskräfte sowie Entscheidungen, die auf Günstlingswirtschaft statt auf Leistung basieren. Einige Nutzer:innen beschreiben eine Führungskultur, in der Mitarbeiter:innen unter Druck gesetzt werden und kaum Wertschätzung erfahren. Kritisiert wird zudem, dass Vorgesetzte Anweisungen von oben unreflektiert weitergeben und dabei wenig Rückgrat zeigen. Auch Karrierechancen werden nicht nach Kompetenz vergeben, sondern durch interne Machtspiele beeinflusst. Wenige Bewertungen zeichnen ein etwas milderes Bild: Manche Führungskräfte gelten menschlich als akzeptabel, wenngleich fachlich überfordert, und das Verhalten variiert je nach Vorgesetztem. Diese positiven Ausnahmen fallen jedoch kaum ins Gewicht, da der Großteil der Meinungen das Führungsverhalten als klar unzureichend einschätzt.
Das Gehalt bei John Deere wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders die Grundvergütung gilt als gut, und Boni sowie Sonderzahlungen heben das Gesamtpaket weiter an. Allerdings bemängeln einige, dass Leistungsprämien nicht wie vereinbart ausgezahlt werden.
Ein kritischeres Bild zeigt sich beim Verhältnis von Lohn und Arbeitsbelastung: Einige Bewertungen beschreiben das aktuelle Gehalt als nicht mehr zeitgemäß angesichts einer zunehmend anspruchsvolleren Akkordarbeit. Zudem berichten wenige Nutzer:innen von deutlichen Gehaltskürzungen bei neu besetzten Stellen in den letzten Jahren. Für den Produktionsbereich sehen manche noch Luft nach oben und vermissen zusätzliche Gehaltsgruppen.
Die Work-Life-Balance bei John Deere wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die flexible Anpassung von Urlaub und Arbeitszeiten sowie frühe Feierabende positiv hervorheben, überwiegen die kritischen Stimmen deutlich. Besonders in der Produktion beschreiben viele Mitarbeiter:innen die Situation als belastend: Überstunden häufen sich an und lassen sich kaum abbauen, Wochenendarbeit gilt faktisch als verpflichtend, und das Gefühl, als reine Arbeitskraft behandelt zu werden, ist weit verbreitet. Einige Bewertungen bemängeln zudem ein Ungleichgewicht zwischen Führungskräften, die im Homeoffice arbeiten, und dem Personal vor Ort. Auch die Urlaubsplanung gestaltet sich laut einigen Nutzer:innen schwierig. Zusätzlich hängt die Work-Life-Balance nach Ansicht einiger Mitarbeiter:innen stark von der jeweiligen Führungsperson ab.
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