Die Krankenquote wird explodieren – dank der neuen Homeoffice-Regelung
Gut am Arbeitgeber finde ich
nicht mehr viel
Verbesserungsvorschläge
Ich bin seit vielen Jahren im Unternehmen und war immer sehr engagiert. Umso enttäuschender ist die neue Homeoffice-Regelung, die in ihrer Starrheit kaum in die heutige Arbeitswelt passt.
Als berufstätige Mutter war es mir bisher möglich, an meinen Präsenztagen im Büro zu arbeiten, mein Kind abzuholen und den Nachmittag/Abend im Homeoffice produktiv fortzusetzen. Diese Flexibilität war ein zentraler Grund, weshalb ich Familie und Beruf gut vereinbaren konnte. Nun wurde diese Option abgeschafft. Tatsächlich aber trifft sie vor allem diejenigen, die Verantwortung für Familie tragen.
Besonders absurd ist die neue Auslegung im Krankheitsfall: Wer beispielsweise montags und dienstags im Büro arbeitet und den Rest der Woche im Homeoffice ist, darf nach einer Krankheit laut FAQ der Personalabteilung nicht wie bisher zu Hause bleiben, sondern muss zwingend mittwochs, donnerstags und freitags in die Firma kommen – völlig unabhängig davon, ob es sinnvoll oder zumutbar ist.
Das Ergebnis liegt auf der Hand: Viele werden sich künftig einfach krankmelden, statt halb fit im Homeoffice weiterzuarbeiten. Eine moderne, vertrauensbasierte Lösung sieht anders aus.
Schade, dass der Betriebsrat diese Entscheidung mitträgt – hier hätte ich mir mehr Einsatz für die tatsächlichen Interessen der Mitarbeitenden und vor allem Mütter gewünscht.
Arbeitsbedingungen
zu laut, zu eng, zu alt
Kommunikation
Freitagmittag so etwas per E-Mail zu kommunizieren … unmöglich, liebe HR-Abteilung!

