Wenn Selbstüberschätzung ein Geschäftsmodell wäre, wäre man hier Marktführer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wen ich was hätte würde es hier stehen:
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Für mich vor allem: das Arbeitsklima, das Führungsverhalten, fehlender Zusammenhalt, aus meiner Sicht teilweise willkürliche Homeoffice-Regelungen und eine generelle Kultur, die ich als wenig wertschätzend erlebt habe. Dazu kam für mich eine starke Selbstüberschätzung bei gleichzeitig wenig Selbstreflexion.
Insgesamt war diese Station für mich persönlich eine sehr negative Erfahrung und definitiv keine, die ich wiederholen wollen oder jemand anderen wünschen würde. Zum Glück bin ich da nicht mehr!
Verbesserungsvorschläge
VERTRAUEN in Mitarbeitende haben
KLARE, effizientere Kommunikation mit weniger Meetings und mehr Entscheidungsqualität.
WENIGER reaktives, hektisches und nur chaotisches Denken…
Wer sich Vielfalt auf die Fahne schreibt, aber NICHT MAL ein barrierefreies Gebäude hat, kann ich nicht Ernst nehmen.
Arbeitsatmosphäre
1 Stern, weil man keine 0 geben kann!! Ich habe die Atmosphäre dort als extrem belastend erlebt. Für mich gab es zu keinem Zeitpunkt ein Miteinander, sondern ein ständiges Gegeneinander. Ich hatte jeden Tag das Gefühl, dass Misstrauen, Lästereien und unterschwellige Spannungen zum Alltag gehören
Kommunikation
Die Verwirrung ist hier verwirrt! Unnötig viele Meetings, viel Gerede und am Ende oft wenig Klarheit. Ich hatte selten das Gefühl, dass wirklich effizient kommuniziert wird. Pures Chaos…
Kollegenzusammenhalt
Für mich persönlich kaum bis gar nicht vorhanden. Unterstützung habe ich nur selten erlebt, dafür Ausgrenzung! Das Arbeitsumfeld war für mich toxisch, habe mich NICHT wohl gefühlt. Der Kollegenzusammenhalt spiegelte sich auch an der Teilnahmequote bei Festen wieder…
Work-Life-Balance
Diese Home Office Regelung war sowas von komisch. Und: Es wirkte auf mich, als wären stressige Ausnahmesituationen dort eher Normalzustand. Zudem im Büro sehr laut alles, manchmal war sogar Radio an! Konnte man sich nicht konzentrieren
Vorgesetztenverhalten
Mein Eindruck: Viel Kontrolle und wenig bis gar kein Vertrauen. Eigene Meinungen oder Ideen fühlten sich für mich oft eher unerwünscht an. Ich hatte häufig das Gefühl, dass Mitdenken nicht gefragt ist, solange es nicht exakt ins Bild passt oder man ein Ja-Sager ist…
Interessante Aufgaben
Für mich leider Fehlanzeige. Vieles wirkte kurzfristig, hektisch und wenig durchdacht. Aufgaben haben sich oft danach gerichtet, was gerade spontan wichtig erschien – nicht nach Sinn, Planung oder ursprünglicher Stellenausschreibung. Montags Aufgabe A, dienstags Aufgabe X, mittwochs dann wieder A und donnerstags wusste man nicht mehr was man eigentlich zu tun hat.
Gleichberechtigung
Für mich hatte das Ganze stellenweise wenig mit echter Gleichbehandlung zu tun. Mein Eindruck war, dass es unausgesprochene „Lieblinge“ gab – und dass manche Mitarbeitenden gefühlt etwas gleicher waren als andere.
Umgang mit älteren Kollegen
Beim Umgang mit älteren Kollegen konnte ich keine besonderen Unterschiede feststellen – die allgemeine Stimmung war für mich eher durchgehend „ausbaufähig“. Und das ist eigentlich noch untertrieben!
Arbeitsbedingungen
Verwirrende Prozesse, die Struktur ändert sich alle 3 Tage und Hardware war so schlecht mMn. Hat einen das Arbeiten zusätzlich erschwert! Als Online Shop schlechte Hardware zu haben ist aber auch schon ein Witz für sich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für mich wirkte vieles eher wie ein Versuch, sich nach außen gut darzustellen. Ich hatte oft das Gefühl, dass Themen wie Nachhaltigkeit nur und ausschließlich fürs Image genutzt werden als aus echter Überzeugung. Es war meiner Meinung nur Gelaber und Blabla. Die Chance, wirklich was anzugehen in Sachen Nachhaltigkeit, hat man ja mal komplett verpasst, stattdessen nur kleine Aktionen, Hauptsache man hat was zum Posten! Hat sich nie richtig angefühlt die Posts!
Gehalt/Benefits
Wer auf Entwicklung und attraktive Verdienstmöglichkeiten hofft, sollte sich meiner Meinung nach genau überlegen, ob das hier der richtige Ort ist.
Image
Selbstwahrnehmung und die Außenwirkung liegen aus meiner Sicht ja mal komplett auseinander. Maßlose Selbstüberschätzung. Ego so groß wie sonst was, 3 Straßen weiter kennt keiner das Unternehmen! Es wurde aber nie strategisch und langfristig gedacht, kein Wunder dass niemand den Laden kennt, geschweige denn positiv wahrnimmt.
Karriere/Weiterbildung
In der Grundschule hatte ich härtere Weiterbildungen.
