Es war einmal ... ein Top-Arbeitgeber.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vor 3 oder 4 Jahren wäre mir hier noch so viel eingefallen, heute muss ich passen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unehrlichkeit.
Zusammenarbeit des Arbeitgebers mit dem BR.
Klima der Angst und des Misstrauens.
Mitarbeiter unter Druck setzen und Angst machen, damit sie bestenfalls von alleine gehen.
Aussetzen der Gehaltsrunden.
Verbesserungsvorschläge
Dem Mythos des sicheren Arbeitsplatzes auch gerecht werden. Transparente Kommunikation.
Denkt an die Wurzeln DEKRAS. Ihr seid ein deutsches Unternehmen, nehmt den Menschen in Deutschland nicht ihre Existenzgrundlage. Man hat euch vertraut.
Arbeitsatmosphäre
Leider mangelt es an Wertschätzung für das, was Mitarbeiter jahrelang geleistet haben für das Unternehmen. Seit einiger Zeit hat sich die Atmosphäre in eine verwandelt, die viel aus Angst und Misstrauen besteht, da jederzeit Entscheidungen über Kündigungen ins Haus flattern können. Niemand weiß, was im Hintergrund passiert. Das war mal anders vor 1, 2 oder 3 Jahren.
Kommunikation
Leider ebenfalls sehr negativ entwickelt die letzten 2-3 Jahre. Intransparenz ist mittlerweile an der Tagesordnung von oben bis unten.
Kollegenzusammenhalt
Eigentlich vorhanden, allerdings durch die Angstatmosphäre stark eingeschränkt.
Work-Life-Balance
Immer gern gearbeitet und auch mehr als die normale Arbeitszeit verlangt. Man hat es aber gern gemacht bis jetzt.
Vorgesetztenverhalten
Kommt drauf an, wer dein Vorgesetzter ist. Aber dort ist zu merken, dass sie vieles nicht mehr sagen dürfen.
Interessante Aufgaben
ja, durchaus
Gleichberechtigung
Bin ich nicht sicher, Führungspositionen sind überproportional oft durch Männer besetzt. Mag ich aber nicht gänzlich zu beurteilen, woran genau das liegt.
Umgang mit älteren Kollegen
werden aktuell genauso wenig und viel geschätzt und gefördert wie jüngere
Arbeitsbedingungen
die computer entsprechen nicht immer den Anforderungen an die konkrete Aufgabe eines jeden Mitarbeiters. Kann hier aber auch nicht alles beurteilen, es wird aber deutlich, dass an vielen Stellen gespart wird. Mitarbeiter wochenlang in Angst um ihre Existenz weiter Leistung bringen zu lassen, obwohl man längst mehr weiß, ist alles andere als sozial. Dieses Verhalten kann nur von Menschen kommen, die sich entweder einen Kündigungsschutz durch ihre Position gesichert haben oder solchen, die sich finanziell im Leben durch ihre horrenden Gehälter ohnehin keinerlei Sorgen machen müssen. Sie alle haben mit ihrem Job auch Verantwortung für Menschen übernommen, auch wenn Sie das vergessen haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht gut beurteilen. Allerdings hier auch augenscheinlich wird verstärkt das in den Vordergrund gestellt, was nach Außen ein besseres Image bewirkt. Ein echtes Umwelt-/Sozialbewusstsein gibt es eher nicht. Sozial ohnehin nicht, wenn man menschlich derart glaubt mit Mitarbeitern umgehen zu können.
Gehalt/Benefits
Ist okay bzw. durchschnittlich, könnte mehr sein. Gehaltsrunden sind allerdings seit Jahren ausgesetzt, sodass man auf der Stelle tritt.
Image
Image hat sich stark gewandelt in den letzten 2-3 Jahren. Viele Mitarbeiter die voller Überzeugung noch vorher das Unternehmen jeden weiterempfehlt hätten, würden das heute nicht mehr tun.
Durch die auf verschiedene Häppchen verteilten Kündigungen versucht man das einigermaßen noch positive Image auf unehrlichste Art und Weise aufrecht zu erhalten, mal hier mal da einigen Mitarbeitern die Existenzgrundlage entziehen. Aber es geht bereits jetzt weit über Polen hinaus. Der BR spielt diese Spielchen leider mit und wenn selbst diejenigen, die eigentlich für dich kämpfen sollten, auf der anderen Seite stehen, dann fühlt man sich in diesem Haifischbecken verloren.
Karriere/Weiterbildung
Für Weiterbildung gab es zumindest von meinen Vorgesetzten so gut wie nie ein Budget. Selbst Englischkurse wurden gestrichen.

