Es gibt bessere Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
die eigenständige Arbeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
u.a. Intransparenz, schlechter Führungsstil, keine Aufstiegschancen oder Karrieremöglichkeiten
Verbesserungsvorschläge
Der produktive Mitarbeiter ist das Rückgrat des Unternehmens und sollte dementsprechend auch Wertschätzung erfahren.
Arbeitsatmosphäre
Altkollegen haben bei den Kunden viel Einreisen lassen, in vielerlei Hinsicht und das wird von den neuen auch erwartet. Im Sinne: Der und der macht das auch so! Aber auch von Vorgesetzten haben Kunden zu viel Verspochen und die Gewöhnen sich dran. Sagt man was dagegen, ist man zu pingelig oder Vorlaut. Man hört oft, dass man Dienstleister ist und man soll es dem Kunden recht machen und soll seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen.
Image
Man hört immer weniger gute Sachen von dem MA, selbst alteingesessene reden weniger gut.
Work-Life-Balance
Im Produktiven gib es keine Arbeitszeit, es muss abgearbeitet werden, was der Kunde hinstellt. Da kann man Glück haben und aber auch Pech. Max. 10h nach ArbZG interessiert keinen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen gibt es um seine Befugnisse zu erweitern. Einen Vorteil erhält man dadurch eher nicht, nur zusätzliche Arbeit.
Karrierechancen hat bisher keiner erwähnt, entweder will niemand oder es gibt keine.
Gehalt/Benefits
Wechselt man aus einem anderen Arbeitsverhältnis zur DEKRA verdient man genauso viel wie ein Hochschulabsolvent. Vorherige Arbeitsjahre zählen in keinster Weise, man fängt quasi bei null an und durch das höhere Lebensalter erleidet man sogar Einbußen bzgl. Besserstellung durch Betriebszugehörigkeit.
Es gibt eine Betriebsrente die bezuschusst wird.
Man wird gegen sich selbst ausgespielt, da immer das Argument vorgebracht wird, dass es sein Umsatz ist. Bei vielen zieht das Lockmittel Geld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man gibt sich umweltbewusst nach außen. Unterhält aber eine Rennstrecke (und nicht nur für Fahrversuche). Beim Kunden stehen oft Autos und laufen vor sich hin und warm zu werden. Jeder MA fährt sein eigenes Auto(alt bis neu), obwohl eine emissionsfreie Fahrzeugflotte kein Problem wäre.
Kollegenzusammenhalt
Jeder ist sich selbst der nächste. Es geht um Umsatz und den teilt man nur widerwillig und in höchster Not. Außerhalb der Produktivität (Feiern usw.) ist man Kumpel.
Umgang mit älteren Kollegen
Gern gesehen, da diese durch Ihre Erfahrungen mit den Kunden höhere Umsätze erzielen.
Vorgesetztenverhalten
Fachlich kompetent, aber teils keine Führungsqualifikation. Andere können durch ihr sprachliches Geschick punkten.
Arbeitsbedingungen
Ausrüstung ist ok, man wurde nur nicht wirklich in die Gerätschaften eingewiesen. Gerade wenn man beim Kunden ist und die Geräte streiken ist man aufgeschmissen und verliert Zeit, was einem später dranhängen muss.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings zu aktuellen Themen. Es wird aber auch immer wieder der Umsatz besprochen und graphisch dargestellt. Lob gibt es eher spärlich.
Gleichberechtigung
Jeder darf Gleichberechtigt Umsatz erwirtschaften.
Interessante Aufgaben
Als Autonarr ja, da mitunter viel Tuning. Ansonsten normales Business und ein Auto ist eine Auto.

