492 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
492 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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492 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Fragen zur möglichen Projektarbeit und -strukturierung
Alles in allem war der gesamte Prozess sehr angenehm und ging sehr schnell. Aus diesem Grund sehe ich keine wesentlichen Verbesserungsmöglichkeiten.
Ich hatte zwei Gespräche auf Manager-Ebene nachdem ich von einer internen Person geworben wurde.
Das erste Gespräch war persönlich und professionell und hat mir (dachte ich) einen guten Eindruck über die potentiellen Projekteinsätze und Rollen gegeben. Danach folgte zeitnah eine Einladung zu einem Zweitgespräch. Nachdem ich meine persönlichen Pläne an dem Tag des Interviewtermins angepasst hatte, mich vorbereitet hatte, erschien meine Gesprächspartnerin einfach nicht zu dem Call. Ich wartete 30 Minuten und kein Anruf, keine E-Mail. Ich meldete mich schließlich bei dem HR-Kontakt, den ich in einer E-Mail finden konnte und mir wurde immerhin eine neue Terminoption geschickt. Danach wurde kein Wort von meinem Gegenüber über das „ghosten“ im zweiten Gespräch verloren. Selbst wenn es ein technisches Problem gab, es hinterließ einen komischen Beigeschmack. Die Gesprächspartnerin vermittelte mir danach im Gespräch ein komplett anderes Bild als ihre Vorgängerin der Rolle bzw. der Projekte und bei meiner Frage warum sie gerne bei Deloitte arbeite, folgte ein Monolog warum sie perfekt für die Unternehmensberatung gemacht sei. Mich hat das abgeschreckt und ich habe mich letztendlich selbst anders entschieden.
Angegebene Zeiten für Rückmeldungen nach einer Bewerbungsrunde nicht so stark überziehen (bspw. 6 Wochen statt versprochenen 2)
Schnellerer Prozess, nächste schritte genauer formulieren
Besser zuhören und nicht die Zeit der Bewerber verschwenden.
Ich habe mich auf eine Senior-Consultant-Position im Bereich M&A IT beworben und ein über einstündiges Online-Meeting durchlaufen, bei dem auch fachliche Fragen gestellt wurden. Am Ende des Gesprächs wurde zur Vorbereitung auf das nächste Interview auf Ressourcen von Deloitte verwiesen. Die Gesprächsatmosphäre war angenehm, meine Vorbereitung und Motivation wurden direkt im Gespräch sowie im späteren Rückmeldungsgespräch ausdrücklich positiv hervorgehoben.
Zuvor wurde mir bereits eine Absage zugeschickt. Wenige Tage nach dieser Absage erhielt ich vom Recruiting-Team in Leipzig eine Einladung zum Interview mit dem Gesprächspartner in München. Bereits hier kamen erste Zweifel an der gebotenen Professionalität für diese Rolle und die bevorstehende Zusammenarbeit auf. Das Team in Leipzig schien nicht besonders gut mit dem Münchner Büro abgestimmt zu sein.
Am Ende des Gesprächs wurde mir auf Rückfrage ein Zeitfenster von insgesamt zwei Wochen bis zur finalen Rückmeldung genannt. Tatsächlich habe ich erst nach rund viereinhalb Wochen und nur, nachdem ich aktiv nachgefragt hatte, eine erste telefonische Rückmeldung erhalten. Eine proaktive Information über die Verzögerung erfolgte trotz des langen Gesprächs und des mir gegenüber mitgeteilten positiven Eindrucks nicht. Wenig überraschend erhielt ich eine Absage, nachdem ich angekündigt hatte, über dieses Vorgehen im Anschluss an die schriftliche Rückmeldung auf Kununu zu berichten. Solche Signale sind aus Bewerbendensicht oft die deutlichsten Indikatoren für die spätere Zusammenarbeit.
Die Absagegründe (angebliche fehlende Branchenerfahrung im M&A-Bereich) wurden während der telefonischen Rückmeldung durch den Gesprächspartner wenig überzeugend als Grund für die Absage dargestellt, zumal mir im Erstgespräch noch eigens Ressourcen zur Vorbereitung des Folgegesprächs bereitgestellt worden waren. Auf meine Rückfrage, ob die erneute Einladung zum Gespräch nach der bereits übermittelten Absage nachträglich zugunsten interner Compliance-Regeln bzw. Quoten für Gespräche mit externen Bewerbenden erfolgte, wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht bekannt sei. Die Verantwortung für die verspätete Rückmeldung wurde stattdessen auf die Personalabteilung verschoben. Das positive Feedback zur Vorbereitung und Motivation wirkte in der Gesamtbetrachtung wenig stimmig: Wenn beides so eindeutig positiv wahrgenommen wurde, hätte ich mir eine klarere Konsequenz erwartet, etwa ein vertiefendes Zweitgespräch zur fachlichen Prüfung der Passung, statt einer Absage ohne weitere Zwischenschritte und mit über einmonatiger Verspätung.
Positiv zu vermerken ist, dass die schriftliche Bestätigung der Absage nach entsprechender Bitte zeitnah und mit Kopie an die zentrale Adresse nachgereicht wurde.
Für mich persönlich war die insgesamt wenig stimmige und stark verzögerte Kommunikation ausschlaggebend dafür, von einer weiteren Zusammenarbeit abzusehen. Klare und zeitnahe Kommunikation im Bewerbungsprozess sehe ich als wichtigen Indikator für den Umgang mit Mitarbeitenden im späteren Arbeitsalltag und für die in diesem Business üblichen Maßstäbe.
Diese Bewertung basiert auf einer detaillierten eigenen Dokumentation des gesamten Prozesses. Die zugrundeliegenden Unterlagen stelle ich im Falle einer Beanstandung gerne der Kununu-Redaktion zur Prüfung zur Verfügung.
Für die Zukunft sollte dringend an den internen Kommunikationswegen gearbeitet werden, damit wichtige Rückmeldungen nicht einfach untergehen – zum Beispiel durch die Nutzung eines zentralen Bewerbersystems. Zudem sollte vor dem Verschicken einer Absage intern genau geprüft werden, ob der Fehler nicht im eigenen Haus liegt. Ein freundlicherer Umgang auf Augenhöhe und mehr Wertschätzung gegenüber Bewerbern sollten heutzutage selbstverständlich sein.
Der/ Die Bewerber/in sollte nicht nach jedem Bewerbungsprozessschritt 2/3 Wochen warten müssen auf eine Antwort.
So verdient kununu Geld.