Werkstudent HR/People/Payroll/SAP/SNOW
Gut am Arbeitgeber finde ich
Für jemanden der Homeoffice mag, sicherlich eine gute Adresse
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Urlaubspolitik gegenüber Werkstudierenden ist wenig flexibel, obwohl diese zu Anfang versprochen wurde. Werkstudenten sind hauptberuflich Studierende und dürfen maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. Das Studium hat Priorität, und dafür braucht es vom Arbeitgeber eine gewisse Flexibilität.
Mein Schlüsselerlebnis: In meiner Klausurphase brauchte ich kurzfristig eine Woche Urlaub, weil ich mehr Zeit zur Vorbereitung gebraucht habe. Das wurde mir verwehrt, mit der Begründung, ich hätte eine bestimmte Excel-Liste noch nicht fertiggestellt. Dabei ging es um Listen mit Datenfehlern, die nicht dringend waren. Für mich wirkte die Entscheidung eher wie eine Prinzipfrage, emotional statt rational getroffen. Das hat mich vermutlich ein paar Punkte in den Klausuren gekostet.
Natürlich hätte ich besser planen können, aber gerade gegenüber Werkstudierenden wäre etwas mehr Flexibilität angemessen. Das ist hier klar ausbaufähig.
Allgemein passt ein Werkstudent eher nicht zu diesem Bereich, es gibt wichtige Tage in der Woche an denen viel Workload entsteht (Donnerstag,Freitag). Da ist es essenziell das man an den Tagen arbeitet, allerdings passt das auch nicht immer mit den Vorlesungszeiten zusammen. Meiner Meinung nach ist das eine Arbeit für Vollzeitbeschäftigte, mit denen man fest planen kann und mehr wie 20h die Woche arbeiten
Arbeitsatmosphäre
Homeoffice möglich, üblich 1 Office Tag in der Woche
Image
Ima
Kollegenzusammenhalt
Mit anderen Werkstudenten hatte ich ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis über die Arbeit hinaus
Vorgesetztenverhalten
Beim Feedback nach drei Monaten wurde meiner Ansicht nach eine Ebene übersprungen. Es kam ausschließlich vom Senior Manager, also von jemandem, der gar nicht im Team mitarbeitet und die Situationen selbst nicht miterlebt hat. Sobald ich etwas erklären oder einordnen wollte, hieß es „Das weiß ich nicht, ich war ja nicht dabei."
Auch die Datengrundlage war sehr vage. Kennzahlen wie die Anzahl bearbeiteter Tickets sagen wenig darüber aus, wie viel man tatsächlich geleistet hat, da fließt nicht mit ein, welche Tickets man weitergeleitet hat oder wie lange die Bearbeitung jeweils gedauert hat. Die Tickets sind schließlich sehr unterschiedlich.
So konnte man sich zu der Kritik kaum äußern und musste sie einfach hinnehmen, weil die Person, die sie überbracht hat, sie selbst nicht einordnen konnte.
Kommunikation
Ziele werden nicht ausreichend kommuniziert und beim Feedback nach 4 Monaten wird bemängelt wenn man sie nicht erreicht hat. Irrsinn, es wird der Eindruck vermittelt Qualität>Quantität, alles Friede Freude Eierkuchen aber wenn die Ziele nicht erreicht werden ist das Geschwätz von gestern


