Schöne Fassade, kalte Realität – ein Unternehmen ohne echte Werte
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Aufgaben waren fachlich interessant und herausfordernd, das war der einzige positive Aspekt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unprofessionelle Führung, toxische Kultur, fehlende Empathie, Oberflächlichkeit, Intransparenz und mangelnde Fairness. Ein Unternehmen, das nach außen glänzt, aber intern an seinen eigenen Strukturen scheitert.
Verbesserungsvorschläge
Echte Führung statt Machtspielchen. Klare Kommunikation, echte Wertschätzung und Fairness im Umgang mit Mitarbeitenden. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Strukturen überdenken und den Mensch wieder in den Mittelpunkt stellen, falls das überhaupt noch gewollt ist
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war angespannt, künstlich und von Machtspielen geprägt. Hinter professionellem Auftreten verbirgt sich ein Umfeld voller Misstrauen, Konkurrenz und Oberflächlichkeit. Viele lächeln einem ins Gesicht, während sie hinter dem Rücken das Gegenteil tun. Offenheit, Ehrlichkeit oder Teamgeist? Fehlanzeige.
Kommunikation
Kommunikation findet fast ausschließlich von oben nach unten statt – keine Transparenz, keine Klarheit. Rückfragen werden ignoriert oder als lästig empfunden. Entscheidungen werden willkürlich getroffen, häufig ohne Begründung. Kritik ist unerwünscht, und wer Missstände anspricht, wird schnell als „schwierig“ abgestempelt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist praktisch nicht vorhanden. Jede:r kämpft für sich allein, und neue Mitarbeitende werden weder unterstützt noch wirklich willkommen geheißen. Gossip, Falschheit und Machtspiele bestimmen den Alltag. Viele Kolleg:innen zeigen sich freundlich, solange es ihnen nützt, danach ist man Luft.
Work-Life-Balance
Theoretisch wird auf Work-Life-Balance geachtet, praktisch zählt nur Leistung. Überstunden, ständige Erreichbarkeit und Druck gehören zum Alltag, selbst wenn offiziell das Gegenteil behauptet wird.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten war katastrophal: Mikromanagement, fehlende Führungskompetenz und null Empathie. Die meisten Führungskräfte verstehen Kontrolle, nicht Leadership. Bewertungen und Entscheidungen wirken willkürlich – wer einer Vorgesetztenperson nicht gefällt, hat keine Chance. Respekt und Vertrauen existieren nur auf dem Papier.
Interessante Aufgaben
Ja, die Aufgaben selbst waren spannend und fachlich interessant. Leider wird dieses Potenzial durch schlechte Strukturen, schwache Führung und fehlende Zusammenarbeit völlig zerstört.
Gleichberechtigung
Von echter Gleichberechtigung keine Spur. Entscheidungen hängen häufig von persönlichen Beziehungen ab, nicht von Leistung. Internationale Mitarbeitende stoßen auf Barrieren, fehlende Unterstützung und herablassendes Verhalten.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleg:innen bleiben meist unter sich, während neue oder jüngere Mitarbeitende kaum integriert werden. Austausch findet praktisch nicht statt.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung war in Ordnung, aber das Umfeld war von ständiger Anspannung geprägt. Technisch solide, menschlich belastend. Die tägliche Arbeit war eher ein Überleben als produktives Zusammenarbeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird Verantwortung groß geschrieben, intern spielt sie keine Rolle. Entscheidungen orientieren sich ausschließlich am Profit, nicht an Werten.
Gehalt/Benefits
Das Jahresgehalt lag bei etwa 65.000 €, mit einem möglichen Bonus von 8.000–10.000 €. Der Bonus wird grundsätzlich an alle Mitarbeitenden ausgezahlt, jedoch nur, wenn ein volles Jahr im Unternehmen gearbeitet wurde, wer vorher ausscheidet, erhält keinen Anteil. Dieses Modell ist im Beratungsumfeld üblich, fühlt sich aber angesichts der hohen Arbeitsbelastung und des konstanten Drucks wenig wertschätzend an. Insgesamt wirkt die Vergütung nicht angemessen im Verhältnis zum Einsatz und den Erwartungen, die an die Mitarbeitenden gestellt werden.
Image
Nach außen glänzt das Unternehmen mit modernen Werten, Vielfalt und Teamgeist. Intern herrschen Mikromanagement, Ungleichbehandlung und ein Klima der Angst. Das Image ist reine Show, eine Marketing-Fassade ohne Substanz.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen hängen von Sympathie und Beziehungen ab, nicht von Können. Wer bei der falschen Führungskraft landet, hat verloren. Weiterbildung ist kaum vorhanden oder reine Formalität. Eigeninitiative wird nicht geschätzt, Chancengleichheit existiert nicht.