Führung zwischen Schockstarre und Unvermögen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Finanziell stark. Noch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Blick für den sich verändernden Markt, neue Zielgruppen, neue Umsatzwege. Einfach “weiter so” wird irgendwann nicht mehr reichen
Verbesserungsvorschläge
Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll. Einen Plan für die Zukunft wäre schon mal ein Anfang. Wo will man in 5 oder 10 Jahren sein.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich bestimmt ein großes bis zwanghaftes Misstrauen der Geschäftsführung den Arbeitsalltag. Das führt wiederum dazu das zwischen Schockstarre und Gleichgültigkeit die meisten ihre tägliche Arbeit einfach nur abspulen
Kommunikation
Findet nur auf dem Flur statt.
Kollegenzusammenhalt
Der ist tatsächlich sehr gut. Ohne Zusammenhalt wäre das hier gar nicht erträglich.
Work-Life-Balance
Ganz ok, Überstunden sollen möglichst nicht vorkommen. Homeoffice gibt es nicht. Gleitzeit ist recht eng gefasst.
Vorgesetztenverhalten
Je Abteilung immer etwas unterschiedlich. Im großen und ganzen aber in Ordnung.
Interessante Aufgaben
Wir machen nur das was wir schon immer gemacht haben. Ohne Ausnahme.
Gleichberechtigung
Frauen haben es durchaus schwerer und werden teilweise auch nicht ernst genommen.
Arbeitsbedingungen
Einzelbüros mit teilweise uralter Ausstattung. Wer gute Kontakte hat kommt auch mal an moderne Dinge. Alle haben höhenverstellbare Tische, aber nur billige Drehstühle. Dreckige Teppichböden. Im Sommer heizt sich das Gebäude sehr stark auf
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt es eigentlich gar nicht. Es wird nach außen zwar so getan als wenn einem daran was liegt, intern wird das aber nicht gelebt.
Gehalt/Benefits
Das war mal überdurchschnittlich gut. Mittlerweile aber nur noch mittelmäßig.
Image
Intern herrscht viel Sarkasmus. Eine wirklich positive Einstellung hat kaum jemand. Nach außen hin versucht man auch erst gar nicht ein Image aufzubauen
Karriere/Weiterbildung
Schwierig. Wer sich fortbilden will fehlt ja dann am Arbeitsplatz. Auch Lieferantenschulungen, selbst nur ein paar Stunden, werden nicht gerne gesehen.