Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Saarwellingen gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war von Anfang an unangenehm. Bereits am ersten Tag wurde ich von einer Kollegin mehrfach gefragt, ob ich überhaupt wüsste, was ich da tue – inklusive weiterer unnötiger Kommentare. Das war sehr verunsichernd und hat mein Wohlbefinden stark beeinflusst. Ich habe mich nicht willkommen oder unterstützt gefühlt, sondern eher kontrolliert und kritisiert.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzte wirkte zunächst offen, aber in der Praxis war das Verhalten leider wenig unterstützend. Obwohl mir angeboten wurde, bei Fragen auf sie zuzukommen, hatte ich oft das Gefühl, zur Last zu fallen. Besonders ärgerlich war, dass es nicht geschafft wurde, mir einen eigenen Amazon-Zugang einzurichten. Ich musste ständig den Code für die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Chefin anfordern – das war unnötig kompliziert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren alles andere als optimal. Die Einarbeitung war sehr dürftig – Auf Nachfrage hieß es, dass ich bei Fragen auf die Chefin zukommen soll oder wir auch 1 Tag ausmachen können, um Dinge durchzugehen- nur leider wurde daraus nichts. Man hat sich nicht drum gekümmert. Der Arbeitsplatz war schmutzig, der Boden oft verdreckt, und es gab keine klare Zuständigkeit für die Reinigung – erst nach Nachfrage wurde mir erklärt, dass ich mich selbst darum kümmern muss. Wasser durfte man nur trinken, wenn man eine eigene Flasche hatte und am Platz blieb – mit Wasser durch die Gegend zu laufen war verboten. Das wirkte auf mich übertrieben und bevormundend. Zudem wurde im Bewerbungsgespräch nicht klar gesagt, dass die Arbeit im Lager körperlich belastend sein würde. Ich dachte, es handele sich um administrative Aufgaben. Stattdessen musste ich schwere Pakete packen, was für mich nicht in Ordnung war. Als ich das ablehnte, verschlechterte sich die Stimmung merklich. An einem Tag wurde mir sogar weniger als eine Stunde vor Arbeitsbeginn gesagt, dass es keine Büroarbeit gäbe – ich solle entweder Urlaub nehmen oder ins Lager gehen. Das fand ich respektlos und unprofessionell.
Kommunikation
Die Kommunikation war insgesamt enttäuschend. Ich habe offen gesagt, dass ich nach zwei Monaten kündigen muss – die Chefin meinte, sie würde in der Zwischenzeit nach Ersatz suchen. Am nächsten Tag wurde ich jedoch ohne Vorwarnung gekündigt. Das war für mich hinterhältig und zeugt von mangelnder Wertschätzung und fehlender Offenheit. Auch im Alltag war die Kommunikation oft unklar. Mir wurde z. T nicht mitgeteilt, wie bestimmte Aufgaben ablaufen, und ich musste mir vieles selbst zusammensuchen oder mehrfach nachfragen.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung war sehr schlecht. Für die Aufgaben war der Lohn nicht angemessen – ich habe in meiner Zeit als Werkstudent deutlich mehr verdient.
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