Guter Name, aber die Realität ist im Gestern stecken geblieben
Verbesserungsvorschläge
Das Team besteht aus großartigen Kollegen, die wirklich Ahnung von der Materie haben und extrem gute Arbeit leisten. Leider mangelt es vonseiten der Führung massiv an Wertschätzung. Das führt aktuell dazu, dass wichtige, langjährige Leistungsträger frustriert das Unternehmen verlassen. Wenn das so weitergeht, verliert die Firma ihr wertvollstes Gut: das Know-how der Mitarbeiter.
Kommunikation
Wichtige Informationen versickern auf dem Weg nach unten oder werden überhaupt nicht an die Leute weitergegeben, die sie für ihre tägliche Arbeit dringend benötigen. Zudem herrscht absolute Intransparenz darüber, wohin die Reise überhaupt gehen soll: Über die zukünftige Ausrichtung und strategische Ziele des Unternehmens wird kaum oder gar nicht gesprochen. Als Mitarbeiter tappt man bezüglich der Zukunft völlig im Dunkeln.
Kollegenzusammenhalt
Der Kolleginnen- und Kollegenzusammenhalt war früher ein echtes Highlight und sehr familiär. Mit der steigenden Anzahl an Mitarbeitern ist dieses Gefühl jedoch leider verloren gegangen. Das Unternehmen hat es verpasst, gesund zu wachsen und die Kultur zu professionalisieren. Stattdessen merkt man jetzt eine zunehmende Distanz, da keine Strukturen geschaffen wurden, um den Teamgeist auch in einem größeren Unternehmen aufrechtzuerhalten.
Vorgesetztenverhalten
Viele Führungskräfte sitzen hier nur auf ihren Posten, weil sie schon sehr lange im Unternehmen sind, und nicht, weil sie gelernt haben, wie man zeitgemäß mit Mitarbeitern umgeht. Es fehlt komplett an Schulungen oder Coachings für Vorgesetzte. Zudem wird der Fehler gemacht, keine externen Kräfte für Führungspositionen zu holen – dadurch fehlen dem Unternehmen frische Impulse und der nötige Blick von außen, um sich weiterzuentwickeln.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bewegt sich bestenfalls im moderaten Durchschnitt, tendiert im direkten Vergleich mit dem restlichen IT-Markt aber ganz klar nach unten. Wer Spitzenkräfte im IT-Bereich sucht oder halten will, muss auch marktgerechte Gehälter zahlen. Mit den alten Strukturen und dem Argument „Früher war hier alles familiär“ lässt sich der Gehaltsrückstand heute leider nicht mehr ausgleichen.

