Diese Bank würde ich keinem empfehlen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich glaube, dass kommt bei den Kommentaren oben schon deutlich zum Ausdruck.
Verbesserungsvorschläge
Einfach Kollegen in Wien und Frankfurt gleich behandeln. Auch beachten, was bei anderen Arbeitgebern üblich ist.
Arbeitsatmosphäre
In Frankfurt halten alle zusammen als Leidensgenossen. Das ist schön. Aber aus der Zentrale in Wien erhält man wenig bis keine Unterstützung, dass man sich wohlfühlt.
Image
In Deutschland zumindest kein gutes. Weder bei Kunden, mangels Produkte (Girokonto ohne Karte!), noch am Arbeitsmarkt. Dafür haben zu viele (ex-)Kollegen u. a. auf kununu schon die Situation beschrieben. Wundere mich ein wenig, woher die wenigen positiven Bewertungen kommen!?
Work-Life-Balance
Es gibt nur 25 Tage Urlaub. Also weniger als bei Banken in Frankfurt üblich bzw. im Bankentarifvertrag vorgesehen. Dafür arbeiten wir 40 Stunden die Woche. In Wien nur 38,5. Dafür gibt es dort noch 5 Feiertage mehr.
Restriktive Handhabung der Home Office Tage in manchen Abteilungen.
Karriere/Weiterbildung
Wird nicht gerade groß geschrieben bei der Deniz Bank. In Frankfurt auch nicht viel möglich. Wird eher alles reduziert.
Gehalt/Benefits
Eher unter dem üblichen. 12 Gehälter. Kein Weihnachtsgeld. Kein Urlaubsgeld. Keine Inflationsausgleichsprämie. Wie ist das nochmal in Wien?
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wüsste nicht wo. Keine Mülltrennung. Keine sozialen Aktionen, wie ich sie von anderen Arbeitgebern her kenne.
Kollegenzusammenhalt
Siehe oben. Am Standort Frankfurt sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Zuletzt versuchte man, auch langjährige Kollegen los zu werden. Stellen werden abgebaut bzw. nach Wien verlagert.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier muss man unterscheiden zwischen Frankfurt und Wien. Wobei die meisten Vorgesetzten inzwischen in Wien sitzen. Man hat oft den Eindruck, dort interessiert man sich weniger für die Kollegen und die Arbeit hier.
Leider ist auch ein Geschäftsleiter gegangen, der sich sehr bemüht hat. Nun in Wien immer mehr Vorgesetzte direkt aus der Türkei, die österreichischen und deutschen Markt nicht kennen, kein Deutsch sprechen (wollen) und einen sehr türkischen Führungsstil pflegen.
Arbeitsbedingungen
Schlechte Lage im Bahnhofsviertel.
Langsame IT Anbindung, schlechte, alte Systeme aus der Türkei übernommen.
Büro und Möbel nicht modern. Fenster zugig. Im Sommer zu warm, im Winter zu kalt. Kein Schallschutz zur lauten Straße hin.
Wenig gemeinsame Aktivitäten die angeboten werden. Schön zu sehen im Intranet, dass dies in Wien anders läuft. Fühlt man sich ein wenig wie ein Mitarbeiter zweiter Klasse.
Kommunikation
In Frankfurt wurde es versucht durch einen regelmäßigen Newsletter und andere Maßnahmen. Auch hier wieder, von Wien aus wird man ignoriert. Die Personalabteilung ist nach meiner Meinung schlecht organisiert. Zwischenzeugnisse brauchen z. B. mehrere Monate.
Gleichberechtigung
Frauen, Männer, jung, alt. Alle werden gleich (schlecht) behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Bank hat nicht viele Produkte. Insofern überschaubare Aufgaben. Wenig Abwechslung. Einiges wurde auch in den letzten Jahren nach Wien übergeben.