Von außen modern, von innen veraltet...Nicht ohne Grund habe ich das Unternehmen verlassen
Verbesserungsvorschläge
Weniger auf Außenwirkung und mehr auf das Innenleben achten. Es reicht nicht, gute Bewertungen zu sammeln, wenn intern das Vertrauen fehlt. Faire Gehaltsstrukturen schaffen, Leistung anerkennen und ehrliche Gespräche auf Augenhöhe führen. Mikromanagement abbauen und den Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung zutrauen. Wer sich engagiert, sollte Perspektiven haben – nicht nur leere Versprechen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung unter den Kolleg:innen war meistens angenehm, man konnte aufeinander zählen und es gab ein gewisses Wir-Gefühl. Leider wurde diese Atmosphäre regelmäßig durch Druck von oben gestört – man hatte oft das Gefühl, beobachtet und kontrolliert zu werden, anstatt einfach seine Arbeit machen zu dürfen.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen modern und engagiert, viele lassen sich davon blenden. Wer aber länger dabei ist, sieht schnell die Diskrepanz zwischen dem äußeren Schein und dem internen Alltag. Vieles wirkt inszeniert, nicht ehrlich gelebt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird Nachhaltigkeit groß vermarktet, intern merkt man davon wenig. Entscheidungen orientieren sich selten an ökologischen oder sozialen Werten, sondern eher an kurzfristigen Zahlen. Es wirkt oft wie Greenwashing statt echter Überzeugung.
Karriere/Weiterbildung
Karriereentwicklung ist hier mehr Wunsch als Realität. Weiterbildungen werden selten gefördert, interne Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nur für ein bestimmtes Umfeld. Wer nicht dazugehört, bleibt auf der Stelle – egal wie sehr man sich reinhängt.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung ist stark von Kontrolle geprägt. Entscheidungen werden selten erklärt, Feedback wird oft persönlich genommen. Der direkte Vorgesetzte war weniger an Entwicklung interessiert, sondern eher daran, dass alles nach seinen Vorstellungen läuft. Vorschläge oder Kritik werden nicht als Beitrag, sondern als Störung gesehen.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist okay, aber nicht auf dem neuesten Stand. Viele Tools und Abläufe wirken veraltet, was den Arbeitsfluss unnötig erschwert. Es wird viel Wert auf Kontrolle gelegt, aber wenig auf Effizienz oder echte Unterstützung im Alltag.
Kommunikation
Die Kommunikation war einseitig: von oben nach unten. Feedback oder konstruktive Kritik wurden selten zugelassen – und wenn doch, hatte man schnell das Gefühl, dass man sich besser raushalten sollte. Viele Informationen kamen spät oder gar nicht an, was für unnötige Verwirrung und Stress sorgte.
Gehalt/Benefits
Nach mehreren Jahren im Unternehmen gab es keine Gehaltserhöhung. Auf eine faire Anpassung wurde mit Ausreden reagiert. Bei einem Gespräch über gerade mal 150 Euro im Monat wurde wochenlang diskutiert. Das fühlt sich nicht nur ungerecht an, sondern auch respektlos.
Gleichberechtigung
Offiziell wird Gleichbehandlung großgeschrieben, aber in der Realität merkt man schnell, dass nicht alle die gleichen Chancen haben. Manche werden bevorzugt, andere übergangen, egal wie engagiert sie sind. Leistung steht nicht immer im Vordergrund.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Projektbereich könnten spannend sein, wären da nicht der ständige Mikromanagement und das Fehlen von echter Verantwortung. Viele Dinge müssen unnötig oft abgestimmt werden, was Zeit frisst und jede Initiative im Keim erstickt. Eigenständiges Arbeiten ist nicht wirklich erwünscht.

