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Dental21 
GmbH
Bewertung

TopCompany5 Jahre

Anspruch und Realität liegen leider weit auseinander

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Dental21 Hamburg in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die eigentliche Tätigkeit im zahnmedizinischen Bereich ist interessant und fachlich abwechslungsreich. Mit vielen Kolleginnen und Kollegen war die Zusammenarbeit angenehm und unterstützend. Positiv fand ich außerdem die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten und die Arbeitszeit grundsätzlich familiengerecht zu gestalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit Mitarbeitenden, insbesondere auf Führungsebene, habe ich als größten Kritikpunkt erlebt. Fehlende Verbindlichkeit bei Absprachen, unterschiedliche Behandlung bei Vergütung und Benefits, hoher organisatorischer Druck und aus meiner Sicht mangelnde Wertschätzung haben bei mir zu einem erheblichen Vertrauensverlust geführt.

Besonders enttäuschend war für mich der Umgang mit meiner Arbeitsunfähigkeit und die zusätzliche Belastung, die dadurch entstanden ist. Auch bei Überstunden, Freistellungen und beruflicher Weiterentwicklung habe ich Erfahrungen gemacht, die ich als nicht fair und nicht ausreichend transparent empfunden habe.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Fairness, Transparenz und Verbindlichkeit im Umgang mit Mitarbeitenden. Zusagen und Absprachen sollten eingehalten und Mitarbeitende bei Vergütung, Benefits und Entwicklungsmöglichkeiten nach nachvollziehbaren und einheitlichen Kriterien behandelt werden.

Führungskräfte sollten insbesondere in Konflikt-, Krankheits- und Belastungssituationen respektvoll und lösungsorientiert handeln. Außerdem wünsche ich mir eine realistische Personalplanung, klare Zuständigkeiten und bessere Kommunikation zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden.

Weiterbildungen und berufliche Entwicklung sollten echte Chancen bieten und mit fairen und transparenten Bedingungen verbunden sein.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insbesondere in belastenden Phasen als sehr angespannt erlebt. Personelle Engpässe und hoher organisatorischer Druck haben die Situation zusätzlich verschärft. Für mich fehlten teilweise Wertschätzung und ein verlässlicher Umgang mit Belastungssituationen.

Image

Nach außen wird ein moderner und wertschätzender Arbeitgeber vermittelt. Meine persönlichen Erfahrungen haben dieses Bild jedoch nicht bestätigt. Zwischen dem kommunizierten Anspruch und dem tatsächlichen Umgang mit Mitarbeitenden habe ich teilweise einen deutlichen Unterschied wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten und meine Arbeitszeiten grundsätzlich familiengerecht zu gestalten, war für mich ein klarer Pluspunkt. Gleichzeitig wurde die Vereinbarkeit durch die hohe Belastung und organisatorische Schwierigkeiten teilweise erschwert.

Karriere/Weiterbildung

Besonders kritisch sehe ich, dass Weiterbildungen und Fortbildungen teilweise mit langfristigen vertraglichen Bindungen verbunden werden. Mitarbeitende stehen dadurch vor der Entscheidung, entweder über mehrere Jahre im Unternehmen zu bleiben oder die Kosten der Weiterbildung beziehungsweise Fortbildung zurückzuzahlen. Auch kleinere Beträge werden offenbar über mehrere Jahre gebunden. Eine solche Regelung empfinde ich als unverhältnismäßig und rechtlich zumindest fragwürdig. Hier hätte ich mir klarere Perspektiven, transparente Bedingungen und fairere Regelungen zur beruflichen Weiterentwicklung gewünscht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und insbesondere der Umgang mit Benefits waren für mich ein großer Kritikpunkt. Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass Mitarbeitende bei Vergütung und Zusatzleistungen nicht nach einheitlichen Maßstäben behandelt werden. Trotz zusätzlicher Verantwortung und Einsatz habe ich die finanzielle und persönliche Wertschätzung nicht als angemessen erlebt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim sozialen Bewusstsein sehe ich aus meiner persönlichen Erfahrung deutlichen Verbesserungsbedarf. Gerade im Umgang mit Mitarbeitenden hätte ich mir mehr Wertschätzung, Rücksichtnahme und Unterstützung gewünscht. Insbesondere in belastenden Situationen hatte ich nicht das Gefühl, dass die Interessen und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ausreichend berücksichtigt werden.

Kollegenzusammenhalt

Das Team war von einer hohen Fluktuation geprägt. Häufig kamen neue Mitarbeitende hinzu, darunter viele Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger sowie Personen, die aufgrund sprachlicher Verständigungsschwierigkeiten zunächst zusätzliche Unterstützung benötigten. Einige schienen die Stelle zudem nur vorübergehend anzunehmen, etwa mit dem Ziel, möglichst schnell schwanger zu werden und anschließend nicht langfristig im Unternehmen zu bleiben. Dadurch entstand für mich kein verlässlicher Zusammenhalt im Team. Viele Mitarbeitende wirkten stark belastet, und ich hatte den Eindruck, dass ihre Situation nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Besonders problematisch empfand ich den Druck, stets eine „100“ zu erreichen.

Umgang mit älteren Kollegen

Eine Bewertung ist für mich nicht möglich, da es während meiner Beschäftigungszeit keine älteren Kolleginnen oder Kollegen im direkten Arbeitsumfeld gab.

Vorgesetztenverhalten

Hier sehe ich den größten Verbesserungsbedarf. Vereinbarungen und Zusagen wurden aus meiner persönlichen Erfahrung wiederholt nicht eingehalten. Zudem hatte ich den Eindruck, dass innerhalb des Teams teilweise mit unterschiedlichen Maßstäben gearbeitet wurde und sich bestimmte Mitarbeitende bevorzugt behandelt fühlten, während andere weniger Unterstützung erhielten.

Im Umgang mit meinem Vorgesetzten kam es dadurch wiederholt zu Spannungen. Aus meiner Sicht wurden manche Situationen unnötig erschwert, anstatt sie lösungsorientiert und fair zu klären. Dies hat bei mir zu einem erheblichen Vertrauensverlust geführt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als zunehmend belastend erlebt. Personelle Engpässe, hoher organisatorischer Druck und häufige Änderungen haben den Arbeitsalltag erschwert. Gleichzeitig hatte ich nicht immer das Gefühl, dass die tatsächliche Belastung der Mitarbeitenden ausreichend berücksichtigt wird. Mehr Planungssicherheit, klare Strukturen und verlässliche Absprachen wären aus meiner Sicht dringend notwendig.

Kommunikation

Die Kommunikation mit Führungskräften und der Personalabteilung habe ich als schwierig und teilweise wenig transparent erlebt. Absprachen waren für mich nicht immer nachvollziehbar oder verlässlich. Gerade bei wichtigen persönlichen oder arbeitsrechtlichen Themen hätte ich mir deutlich mehr Klarheit und Wertschätzung gewünscht.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung habe ich aus meiner persönlichen Erfahrung nicht ausreichend erlebt. Insbesondere bei Benefits und Vergünstigungen hatte ich den Eindruck, dass nicht für alle Mitarbeitenden dieselben Maßstäbe galten. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, dass manche Mitarbeitende deutlich besser behandelt bzw. berücksichtigt werden als andere.

Interessante Aufgaben

Die eigentliche Tätigkeit kann interessant sein. Gleichzeitig hatte ich zunehmend den Eindruck, dass Mitarbeitende sehr flexibel dort eingesetzt werden, wo gerade Bedarf besteht. Dadurch ging für mich teilweise der Fokus auf die eigentliche Position und die damit verbundenen Aufgaben verloren. Insgesamt habe ich die Aufgabenverteilung daher nicht als besonders strukturiert oder wertschätzend erlebt.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.