92 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
92 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
92 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Von einem so großen Unternehmen sollten Bewerber zumindest eine Rückmeldung erhalten, anstatt einfach geghostet zu werden. Selbst nach über 6 Monaten habe ich bisher keine Rückmeldung erhalten.
Mein Bewerbungsprozess war leider einer der schlechtesten, die ich bisher erlebt habe. Nachdem der ursprünglich zuständige Recruiter das Unternehmen verlassen hatte, schien sich niemand mehr für meine Bewerbung verantwortlich zu fühlen. Mehrere Versuche, über die Zentrale in Hanau einen Ansprechpartner im HR-Bereich zu erreichen, blieben erfolglos. Am Ende musste ich selbst über LinkedIn nach Namen potenzieller Ansprechpartner suchen und anschließend versuchen, über den Empfang an deren Kontaktdaten zu gelangen. Von einem professionell organisierten Recruiting-Prozess erwarte ich etwas anderes.
Auch das eigentliche Vorstellungsgespräch für eine Scientist-Position hat diesen Eindruck leider nicht verbessert. Drei promovierte Interviewer führten das Gespräch, dennoch wurde kaum versucht, meine fachliche Eignung für die konkrete Position zu prüfen. Es gab weder eine konkrete fachliche Problemstellung noch Fragen dazu, wie ich eine für die Stelle relevante analytische Aufgabe lösen würde. Stattdessen wurden einzelne Stationen meines Lebenslaufs abgefragt oder sehr spezifische Fragen zu Glassystemen gestellt, die für die ausgeschriebene Tätigkeit nur begrenzt relevant waren. Ein strukturiertes fachliches Assessment konnte ich nicht erkennen.
Besonders irritierend war der Einstieg in das Gespräch selbst. Zunächst wurde ich gefragt, was ich glaube, im Unternehmen machen zu sollen, bevor die tatsächlichen Aufgaben erläutert wurden. Nachdem ich beschrieben hatte, wie ich die Position auf Grundlage der Stellenausschreibung verstanden hatte, wurde im Raum gelacht. Anschließend wurde erklärt, HR habe die Stelle schlecht beschrieben – nur um mir danach Aufgaben zu nennen, die im Wesentlichen genau dem entsprachen, was ich zuvor beschrieben hatte. Als Bewerber empfand ich diese Situation weder als professionell noch als respektvoll.
Auch organisatorisch setzte sich dieser Eindruck fort. Die Erstattung meiner Reisekosten dauerte letztlich rund drei Monate. Darüber hinaus wurde mir im Gespräch erklärt, dass sowohl ein Scientist als auch ein Laboratory Assistant eingestellt werden sollten, wobei der Laboratory Assistant später unter der fachlichen Betreuung des Scientists arbeiten sollte. Für mich war nicht nachvollziehbar, warum man in diesem Fall nicht zunächst die Scientist-Position besetzt und die zukünftige Führungskraft zumindest in die Auswahl des entsprechenden Labormitarbeiters einbezieht.
Natürlich kann in einem Bewerbungsprozess einmal etwas schieflaufen. Hier war es für mich jedoch nicht ein einzelner Vorfall, sondern die Summe vieler kleiner und größerer Punkte: fehlende Zuständigkeiten, schlechte Erreichbarkeit, ein wenig strukturiertes fachliches Interview, eine aus meiner Sicht unangemessene Gesprächssituation und eine extrem langsame Reisekostenerstattung.
Gerade bei der Besetzung wissenschaftlicher Positionen im Jahr 2026 sollte ein Unternehmen in der Lage sein, einen strukturierten, fachlich relevanten und respektvollen Bewerbungsprozess sicherzustellen. Meine Erfahrung war leider das Gegenteil.
Keinerlei Reaktion auf eine Bewerbung. Stelle seit Monaten ausgeschrieben und auch momentan weiter ausgeschrieben. Absolut unseriös.
Das Bewerbungsgespräch verlief zwar locker und humorvoll, allerdings blieb es inhaltlich sehr oberflächlich. Auf meine Qualifikationen und Erfahrungen wurde kaum eingegangen, und stellenweise wirkte das Gespräch etwas von oben herab. Schade, hier wäre mehr Professionalität und echtes Interesse wünschenswert gewesen.
Es scheint noch nicht überall angekommen zu sein, dass Firmen sich mit einer Stellenausschreibung und dem damit verbundenen Bewerbungsprozess auch selbst vorstellen und um eine neue Fachkraft bewerben.
Umso verwunderlicher dass man im Jahr 2025 nichtmal genügend Anstand und Professionalität besitzt sich innerhalb von 4(!) Wochen nach dem zweiten 1h Gespräch bei einem Bewerber zu melden.
Fast schon unverschämt sogar dessen Anruf mit der Frage um Rückmeldung eine Woche (aktuell, still counting) nicht zu beantworten.
Überlegt es euch also zweimal ob ihr diese Art des Umgangs von eurem potentiell künftigen Arbeitgeber möchtet.
Ich nicht.
Dafür bin ich zu gut und zu wertvoll.
-Rückmeldung im versprochenen Zeitraum geben statt 8 Wochen nach dem versprochenen Datum einer Rückmeldung und mehreren emails den Bewerber weiterhin ghosten
- die Recruiterin ist zum Job Interview ohne Bescheid zu geben 15 Minuten zu spät gekommen, weil sie noch „im vorherigen Meeting steckte“
Als Unternehmen sollte man den Bewerbern nach einem Gespräch wenigstens Rückmeldung oder eine Absage geben. Es wurde eine Antwort versprochen die nie kam. Not nice!!
Feedback nach 4-Wochen in Form einer automatisch generierten System-Mail, ohne greifbare Gründe - und das obwohl drei Gespräche stattfanden inkl. eines persönlichen Gesprächs ist leider sehr schwach, geringschätzig und respektlos gegenüber Kandidaten.
Positiv:
- Angenehme und respektvolle Atmosphäre
- Transparenz bezüglich des Prozesses und der nächsten Schritte
- Erreichbarkeit (Antworten innerhalb eines Tages)
- freundlicher und unterstützender Umgang seitens des HR-Mitarbeiters
Negativ:
-keine
Kann ich nicht beurteilen, die Rekrutieren war TOP bringt aber nichts wenn das Unternehmen auf Messers Schneide steht. AKTUELL in Kurzarbeit und Jobbau 10%
So verdient kununu Geld.