66 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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66 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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66 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das erste Gespräch mit dem Recruiting-Team war freundlich, professionell und sehr gut organisiert. Das habe ich wirklich geschätzt.
Leider war mein Eindruck vom zweiten, fachlichen Gespräch deutlich negativer. Insbesondere empfand ich das Verhalten einer Person aus der Produktleitung als konfrontativ, stellenweise herablassend und wenig respektvoll.
Es wurden ungewöhnlich viele detaillierte technische Fragen gestellt. Fachliche Fragen gehören selbstverständlich zu einem Bewerbungsgespräch. Allerdings entstand für mich zunehmend der Eindruck einer einseitigen Wissensabfrage statt eines konstruktiven Austauschs auf Augenhöhe über die Position und eine mögliche Zusammenarbeit.
Einige Reaktionen dieser Person empfand ich zudem als kulturell unsensibel. Ob dies beabsichtigt war, kann ich nicht beurteilen.
Das Gespräch wurde aufgezeichnet, und weitere Personen verfolgten es ohne mein Wissen oder meine Einwilligung live mit. Diese Personen wurden mir nie vorgestellt. Dieses Vorgehen empfand ich als äußerst unprofessionell und als schwerwiegenden Vertrauensbruch.
Mein Verbesserungsvorschlag: Weniger Verhörcharakter, mehr echter fachlicher Austausch und vor allem ein respektvoller Umgang mit Bewerbenden, unabhängig von ihrer Herkunft.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass das Recruiting-Team und der andere Gesprächsteilnehmer freundlich, professionell und respektvoll waren. Meine Kritik richtet sich ausschließlich gegen das Verhalten der Person aus der Produktleitung, die das fachliche Gespräch führte.
Bitte holen Sie künftig vor einer Aufzeichnung ausdrücklich die Zustimmung der Bewerbenden ein.
In der Zukunft keine Ausreden bzw. Erklärungen für verspätete Antwort geben. Mindert die Wertschätzung des Bewerbers oder zukünftigen Kollegen.
Der Bewerbungsprozess verlief einwandfrei, und ich wurde stets frühzeitig über die nächsten Schritte informiert. Auch bei Rückfragen zu möglichen Standorten hatte ich jederzeit eine Ansprechpartnerin, die meine Fragen kompetent beantworten konnte. Insgesamt ein sehr angenehmer Prozess mit freundlichen Mitarbeitenden. Letztlich habe ich mich aus persönlichen Gründen jedoch für ein anderes Angebot entschieden.
Keine 08/15 Musterabsage ohne Feedback versenden, sondern Gründe benennen. Diese müssen nicht detailiert sein, sondern stichpunktartig ("Wir wollen jemand mit Schwerpunkt auf...", "Gehaltsvorstellungen sind außerhalb des Budgets...") ist vollkommen ausreichend.
Keine no-reply Adressen nutzen, weil man Nachfragen vermeiden möchte.
Keine Anonymisierung von Ansprechpartnern.
Damit auch: Kein Ghosting von Nachfragen.
Dies ist, sofern man ein Arbeitgebender ist der seine Mitarbeitenden wirklich wertschätzt, eigentlich selbstverständlich - oder: bezeichnend.
Am Anfang war es sehr effizient - erste Runde HR screening, gleich nach ein paar Stunde schon ein Terminvorschlag für das nächste Gespräch mit Direktor. Lief gut dann auch gleich einen Termin festgelegt für das nächste. Hier kommt der erste Red-flag: in der JD steht das ist eine Stelle bei Merkle, allerdings während dem Gespräch wurde mitgeteilt dass ist doch eine Dentsu Stelle (?).
Dann in die erste Runde wurde mitgeteilt dass in die dritte Runde sollte jeweils mit zwei Consultants eine Case Study durchgeführt werden, in die dritte Runde war es auch nur Durchlaufen des CVs und wieder versprochen für eine vierte Runde...
Ich bin im Prinzip nicht gegen langgezogene Interviewprozesse, aber dieser Widerstand weist mir nämlich einen zweiter Red-flag.
Dann kommt die allerschlimmste: drei Wochen her, habe inzwischen auch eine Email verschickt zum Nachfragen, überhaupt keine Reaktion von deren Seite.
Ich frage mich was für eine Arbeitsmentalität bzw. Handlungsweise gegenüber Kandidaten die ausüben? Ist Ghosting heutzutage ein Trend?? Eine systemgenerierte Absage-Email kostet ja nichts.
Ich hatte ein nettes Gespräch mit dem Recruitment. Dann wurde ich zwei Wochen am Stück um Geduld gebeten, da zentrale Mitarbeitende für die Stellenbesetzung leider wegen Krankheit ausfielen. Alles verständlich, passiert.
Nun habe ich auf meine Nachfrage seit zwei Wochen keine weitere Antwort bekommen. Stelle ist offline. Ich nehme das mal als Absage, aber auf eine unbefriedigende Art.
Bewerber nicht ewig hinhalten.
Zeitnahe Rückmeldung.
Ehrliches Feedback geben.
Finden statt "nur" zu suchen.
Recruiting Methoden überdenken.
Nichts
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