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Dentsu 
Germany 
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473 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 59%
Score-Details

473 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Vom Arbeitgeber mit USP zur Agentur ohne klare Perspektive

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der größte Vorteil des Unternehmens war für mich die außergewöhnlich flexible Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Das war aus meiner Sicht der entscheidende Wettbewerbsvorteil der Agentur und einer der wenigen Bereiche, in denen sie sich klar positiv von vielen Mitbewerbern unterschieden hat. Diese Flexibilität hat es ermöglicht, qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu halten – insbesondere diejenigen, für die lange Pendelzeiten ein wesentlicher Faktor waren.

Umso unverständlicher war für mich der Kurs der neuen Geschäftsführung, diesen aus meiner Sicht wichtigsten Standortvorteil systematisch zurückzufahren. Ich habe den Eindruck, dass damit ein zentraler Grund geschwächt wurde, warum viele Mitarbeitende dem Unternehmen überhaupt treu geblieben sind.

Erstaunlich gut funktionierte hingegen der interne Informationsfluss. ("Flurfunk") Nach meinem Eindruck wurden Informationen auf den höheren Führungsebenen häufig informell weitergegeben, sodass wichtige Entwicklungen innerhalb der Belegschaft oft schon früh bekannt waren. Das hatte zumindest den Vorteil, dass viele Mitarbeitende auf Veränderungen besser vorbereitet waren und Entscheidungen seltener völlig überraschend kamen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Gehaltsstruktur habe ich als äußerst intransparent erlebt. Für mich war häufig nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien Gehälter angepasst wurden. Besonders problematisch fand ich den Eindruck, dass langjährige Mitarbeitende finanziell oft schlechter gestellt waren als neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen, sodass Loyalität aus meiner Sicht nicht angemessen honoriert wurde.

Die interne Kommunikation war lange Zeit aus meiner Sicht unzureichend. Inzwischen wird zwar deutlich häufiger kommuniziert, allerdings hatte ich häufig den Eindruck, dass viele nebensächliche Informationen ausführlich vermittelt werden, während zentrale Themen nur oberflächlich behandelt oder gar nicht klar eingeordnet werden. Dadurch entstand bei mir eher das Gefühl von Informationsfülle als von echter Transparenz. Zudem hatte ich mehrfach den Eindruck, dass die Darstellung wichtiger Entwicklungen nicht immer mit meiner Wahrnehmung der tatsächlichen Situation übereinstimmte.

Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten erschienen mir stark von persönlichen Beziehungen abhängig. Fachliche Leistung allein hatte aus meiner Sicht nicht den Stellenwert, den sie für eine faire Personalentwicklung haben sollte.

Auch der Umgang mit Mitarbeitenden wirkte auf mich häufig wenig planvoll. Personelle Entscheidungen schienen oft kurzfristig getroffen zu werden, ohne individuelle Interessen, fachliche Entwicklung oder langfristige Perspektiven ausreichend zu berücksichtigen.

Besonders kritisch habe ich die Entwicklung im Neugeschäft wahrgenommen. Nach meinem Eindruck gingen zahlreiche Pitches verloren, größere Neukunden waren selten, und bestehende Kunden verließen das Unternehmen zunehmend. Anstatt die Ursachen dieser Entwicklung konsequent zu analysieren, entstand bei mir der Eindruck, dass der Druck häufig an die Mitarbeitenden weitergegeben wurde. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, die Aufstellung des Pitch-Bereichs sowie insbesondere die Preisstrategie grundlegend zu überprüfen, da die Preisgestaltung nach meinem Eindruck die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber potenziellen Neukunden erschwert hat.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht wäre eine grundlegende Neuaufstellung der Führungsebene in Deutschland sinnvoll. Ich hatte den Eindruck, dass Führungsverantwortung teilweise Personen übertragen wird, deren bisherige berufliche Laufbahn aus meiner Sicht nicht überzeugend auf eine solche Rolle vorbereitet hat.

Auch die Struktur „Zentral Europa“ halte ich für wenig überzeugend. Meiner Erfahrung nach lassen sich erfolgreiche Konzepte aus anderen osteuropäischen Märkten nicht ohne Weiteres auf den deutschen Markt übertragen, da sich Marktbedingungen, Kundenanforderungen und Unternehmenskultur deutlich unterscheiden.

Besonders kritisch sehe ich die Kriterien für die Besetzung von Führungspositionen. Mein Eindruck war, dass vor allem diejenigen Karrierechancen erhalten, die Entscheidungen von oben selten hinterfragen und sich stark an bestehende Hierarchien anpassen. Kritische, konstruktive Gegenpositionen schienen aus meiner Sicht deutlich weniger gefragt zu sein. Ich würde mir eine Führungskultur wünschen, in der fachliche Kompetenz, Eigenständigkeit und die Bereitschaft, Entscheidungen auch im Interesse der Mitarbeitenden kritisch zu hinterfragen, stärker berücksichtigt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die derzeitigen Veränderungen haben aus meiner Sicht spürbare Auswirkungen auf die Stimmung innerhalb der Agentur. Ich erlebe das Arbeitsklima zunehmend als belastend und teilweise toxisch. Gleichzeitig entsteht bei mir der Eindruck einer Abwärtsspirale: Gute und erfahrene Mitarbeitende verlassen nach und nach das Unternehmen, wodurch zusätzlich Know-how und Stabilität verloren gehen.

Aktuell macht es mir persönlich zunehmend wenig Freude, bei dentsu zu arbeiten. Besonders kritisch finde ich, dass die Geschäftsführung die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Mitarbeitenden aus meiner Sicht nicht ausreichend wahrnimmt oder berücksichtigt. Mein Eindruck ist, dass der Fokus derzeit sehr stark auf der kurzfristigen Stabilisierung der Geschäftszahlen liegt, während Themen wie Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und die langfristige Bindung guter Mitarbeitender deutlich zu kurz kommen.

Teilweise entsteht bei mir sogar der Eindruck, dass persönliche bzw. kurzfristige Managementziele stärker im Vordergrund stehen als eine nachhaltige Verbesserung der Situation für die Agentur und ihre Mitarbeitenden.

Image

Das Image der Agentur hat aus meiner Sicht durch die zahlreichen Veränderungen und Umstrukturierungen deutlich gelitten. Mein Eindruck ist, dass Wettbewerber die aktuelle Situation zunehmend als Chance wahrnehmen und von der Abwanderung erfahrener und fachlich starker Mitarbeitender profitieren.

Insgesamt empfinde ich die Außenwirkung derzeit als sehr schwach. Aus meiner Sicht trägt die aktuelle Geschäftsführung eine erhebliche Verantwortung dafür, wie sich die Agentur in dieser Transformationsphase nach innen und außen präsentiert.

Work-Life-Balance

Vieles hängt hier sicherlich davon ab, wie gut man selbst Grenzen setzen kann. Die ausgeprägte Möglichkeit des mobilen Arbeitens hat für mich dabei lange einen großen Teil der Work-Life-Balance gerettet und ist nach wie vor einer der großen Pluspunkte.

Gleichzeitig habe ich zunehmend den Eindruck, dass die Arbeitsbelastung steigt, während die Teams kleiner werden. Dadurch verteilt sich immer mehr Arbeit auf immer weniger Mitarbeitende. Die Frage ist aus meiner Sicht weniger, ob mehr gearbeitet wird, sondern eher, wie lange dieses Modell noch nachhaltig funktionieren soll.

Kritisch sehe ich außerdem die Wahrnehmung von Mehrarbeit. Ich habe den Eindruck, dass es teilweise eher positiv wahrgenommen wird, wenn Mitarbeitende auch im Urlaub oder am Wochenende arbeiten. Für mich setzt das ein falsches Signal und trägt nicht zu einer gesunden Arbeitskultur bei.

Auch beim Thema Mental Health hat sich mein Eindruck deutlich verändert. Während das Thema früher aus meiner Sicht wesentlich stärker kommuniziert und sichtbar unterstützt wurde, spielt es inzwischen gefühlt eine deutlich geringere Rolle.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung sind aus meiner Sicht deutlich eingeschränkt. Selbst vorhandene Angebote lassen sich aufgrund der aktuellen Arbeitsbelastung häufig nur schwer in den Arbeitsalltag integrieren. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass Beförderungen zunehmend selten werden und Entwicklungsperspektiven dadurch fehlen.

Besonders frustrierend finde ich, dass aus meiner Sicht immer wieder Perspektiven und Entwicklungsschritte in Aussicht gestellt werden, die später aufgrund veränderter Rahmenbedingungen oder fehlender Budgets nicht umgesetzt werden. Dadurch entsteht bei mir zunehmend das Gefühl, dass langfristige Karriereplanung in der aktuellen Situation kaum möglich ist.

Gehalt/Benefits

Bei den Benefits sehe ich die Agentur im Vergleich zu anderen Arbeitgebern der Branche inzwischen eher im Nachteil. Weniger Urlaub, freiwillige Zusatzleistungen mit begrenzter Verbindlichkeit und deutlich weniger Mitarbeiterevents vermitteln für mich zunehmend den Eindruck, dass auch bei den Benefits gespart wird.

Besonders kritisch sehe ich die fehlende Transparenz bei den Gehältern. Mein Eindruck ist, dass Mitarbeitende mit vergleichbarer Position und ähnlicher Verantwortung teilweise deutlich unterschiedlich vergütet werden können. Eine nachvollziehbare Gehaltsstruktur und mehr Transparenz bei der Vergütung würde aus meiner Sicht dringend helfen, das Gefühl von Fairness und Wertschätzung zu verbessern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mein Eindruck ist, dass Umwelt- und Sozialthemen vor allem dann sichtbar priorisiert werden, wenn sie sich gut nach außen kommunizieren lassen. Im Arbeitsalltag scheint aktuell jedoch der Fokus deutlich stärker auf wirtschaftlichen Kennzahlen und kurzfristigen Ergebnissen zu liegen als auf nachhaltigem und sozialem Handeln.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe hier viele tolle und außergewöhnliche Menschen kennengelernt. Die Kolleginnen und Kollegen sind für mich einer der größten Pluspunkte der Agentur und haben den Arbeitsalltag oft deutlich angenehmer gemacht.

Leider habe ich den Eindruck, dass auch dieser Zusammenhalt durch den aktuellen großen Umbruch zunehmend belastet wird. Teams müssen sich neu finden, gewachsene Strukturen werden aufgebrochen und eingespielte Teamkonstellationen aus meiner Sicht nicht mehr ausreichend berücksichtigt. Häufig scheint der Fokus stärker auf kurzfristigen Kennzahlen zu liegen als darauf, welche Teams auch menschlich und fachlich gut funktionieren.

Besonders schade finde ich, welche Kolleginnen und Kollegen die Agentur derzeit verlassen. Gerade der Verlust vieler geschätzter und erfahrener Mitarbeitender wirkt sich aus meiner Sicht zunehmend auf den Zusammenhalt und die Stimmung innerhalb der Agentur aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Im aktuellen Transformationsprozess habe ich leider den Eindruck, dass langjährige und erfahrene Mitarbeitende nicht die Wertschätzung und Sicherheit erfahren, die ich mir von einem Unternehmen wünschen würde.

Besonders kritisch empfinde ich, wie mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen im Zuge der aktuellen Veränderungen umgegangen wird. Aus meiner Sicht scheint Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit dabei teilweise weniger zu zählen als kurzfristige wirtschaftliche oder organisatorische Überlegungen.

Das finde ich persönlich sehr schade. Gerade ältere und langjährige Mitarbeitende verfügen häufig über wertvolles Wissen, Erfahrung und ein tiefes Verständnis für Kunden und interne Abläufe. Aus meiner Sicht sollte ein Transformationsprozess dieses Know-how stärker berücksichtigen und nicht den Eindruck vermitteln, dass Erfahrung plötzlich weniger wert ist.

Vorgesetztenverhalten

Beim Vorgesetztenverhalten gibt es aus meiner Sicht deutliche Unterschiede. Es gibt Führungskräfte, die sich wirklich für ihre Mitarbeitenden interessieren, ansprechbar sind und deren Wohlbefinden ernst nehmen. Leider habe ich aber auch Führungskräfte erlebt, bei denen eher der Eindruck entsteht, dass Vorgaben von oben möglichst ohne Widerspruch übernommen und weitergetragen werden.

Aus meiner Sicht wird konstruktiver Widerspruch dabei nicht immer ausreichend gefördert. Teilweise entsteht sogar der Eindruck, dass man als Führungskraft eher dann erfolgreich ist, wenn man Entscheidungen von oben mitträgt, anstatt sie kritisch zu hinterfragen oder die Interessen der eigenen Mitarbeitenden gegenüber der nächsthöheren Ebene zu vertreten.

Gerade in einem Unternehmen im starken Wandel würde ich mir deutlich mehr Führungskräfte wünschen, die auch einmal „Nein“ sagen, unbequeme Themen ansprechen und für ihre Teams einstehen. Aktuell habe ich leider nicht den Eindruck, dass eine solche Haltung im bestehenden System besonders gefördert wird.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung, insbesondere die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind ein klarer Pluspunkt. Gleichzeitig führen die zunehmende Arbeitsbelastung und die sich verändernden Rahmenbedingungen dazu, dass sich die Situation zuletzt spürbar verschlechtert hat.

Kommunikation

Normalerweise würde ich hier nur einen Stern vergeben. Zwei Sterne gibt es letztlich nur, weil der Flurfunk innerhalb der Agentur außergewöhnlich gut funktioniert.

Früher wurde aus meiner Sicht kaum ausreichend kommuniziert. Mittlerweile gibt es zwar deutlich häufiger Kommunikation, allerdings hat sich dadurch nicht unbedingt die Qualität der Kommunikation verbessert. Mein Eindruck ist, dass bei vielen Themen sehr ausführlich über eher nebensächliche Punkte gesprochen wird, während wirklich relevante Informationen entweder nur sehr knapp behandelt oder gar nicht transparent kommuniziert werden.

Besonders problematisch finde ich, dass ich Aussagen aus der Kommunikation teilweise als widersprüchlich zu meiner eigenen Wahrnehmung bzw. zu späteren Entwicklungen erlebt habe. Dadurch entsteht bei mir zunehmend der Eindruck, dass Informationen eher gesteuert als wirklich transparent vermittelt werden.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung ergibt sich für mich ein differenziertes Bild. Den Eindruck, dass Frauen grundsätzlich schlechtere Chancen auf Führungspositionen haben, kann ich aus meiner persönlichen Wahrnehmung nicht bestätigen. Im Gegenteil: Es gibt durchaus zahlreiche Frauen in verantwortungsvollen Positionen.

Gleichzeitig halte ich die Frage nach Gleichberechtigung für komplexer, als sie allein anhand der Verteilung von Führungspositionen zu beurteilen ist. Für mich geht es dabei auch um Transparenz, nachvollziehbare Kriterien bei Beförderungen sowie darum, ob Mitarbeitende unabhängig von persönlichen Beziehungen und individuellen Präferenzen die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten erhalten.

In diesem Bereich sehe ich insgesamt noch Verbesserungsbedarf. Meine Bewertung von 2 von 5 Sternen bezieht sich daher nicht auf eine aus meiner Sicht grundsätzlich schlechtere Behandlung von Frauen, sondern auf die allgemeine Wahrnehmung von Fairness und Gleichbehandlung im Arbeitsumfeld.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich gibt es interessante und spannende Aufgaben, allerdings wird deren Potenzial aus meiner Sicht zunehmend durch die aktuellen Rahmenbedingungen eingeschränkt.

Gerade beim Thema künstliche Intelligenz habe ich den Eindruck, dass die Entwicklung und Nutzung eher gebremst als aktiv gefördert wird. Rechtliche Bedenken sind nachvollziehbar, gleichzeitig entsteht dadurch aus meiner Sicht eine sehr vorsichtige Haltung, die Innovation eher erschwert als ermöglicht.

Hinzu kommt, dass der Workload gefühlt kontinuierlich zunimmt, während für die einzelnen Aufgaben immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Dadurch bleibt häufig wenig Spielraum für neue Ideen oder kreative Ansätze. Statt Dinge neu zu denken oder innovative Lösungen auszuprobieren, geht es im Arbeitsalltag zunehmend darum, Aufgaben möglichst effizient nach bekannten Mustern abzuarbeiten, um dem vorhandenen Pensum überhaupt gerecht zu werden.

Für neue, interessante Projekte oder die persönliche Weiterentwicklung bleibt dadurch leider wenig Zeit. Mein Eindruck ist, dass aktuell weniger in Innovation und Entwicklung investiert wird, sondern vor allem versucht wird, den bestehenden Workload mit den vorhandenen Ressource

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Verbesserungspotenzial im Unternehmen

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office Möglichkeit. Tolles Büro und Kollegenzusammenhalt

Verbesserungsvorschläge

Viele Probleme im Unternehmen sind hausgemacht. Man sollte auf jeden Fall an einer besseren Kommunikation arbeiten. Seit Jahren wird diese leider immer schlechter. Die Wertschätzung von Arbeitnehmern ist ausbaufähig.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht zu Recht sehr viel Unruhe und Unzufriedenheit im Unternehmen.

Image

Früher war das Image gut doch inzwischen bröckelt die Fassade. Leider kein guten Ruf mehr in der Branche.

Work-Life-Balance

Hängt stark von der Abteilung ab. Die letzten Jahre war sie auf jeden Fall gut. Mal schauen wo der Weg hin geht.

Karriere/Weiterbildung

Je nach Bereich unterschiedlich

Kollegenzusammenhalt

Die direkten Kollegen sind super und haben auch immer ein offenes Ohr.

Kommunikation

Jedes Jahr hört man, dass man an einer besseren Kommunikation arbeite, doch so wirklich besser wird es nicht. Teilweise ist der Flurfunk schneller oder man wird nicht ausreichend oder schwammig informiert.

Gehalt/Benefits

Auch wenn man seine Ziele erreicht und Lob für seine Arbeit bekommt, ist das noch lange kein Grund für eine Gehaltserhöhung. Viele Kollegen warten schon seit Jahren trotz guter Arbeit. Man wird immer wieder vertröstet und bringt Argumente, die man als Arbeitnehmer nicht aktiv beeinflussen kann.


Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Durch Homeoffice ok

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

ok

Image

schlecht durch Kundenverluste

Work-Life-Balance

gut durch 4 Tage Home-Office

Karriere/Weiterbildung

schlecht, da es gespart wird

Gehalt/Benefits

keine / bzw. kaum Gehaltserhöhungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gut

Kollegenzusammenhalt

ganz gut

Umgang mit älteren Kollegen

sehr gut

Vorgesetztenverhalten

gut, gesamte Lage im Unternehmen ist aber eher schlecht

Arbeitsbedingungen

gut

Kommunikation

eher dürftig, wird aber immer besser

Gleichberechtigung

sehr gut

Interessante Aufgaben

viel Rutine

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Mehrfachbewertung

Mediaagenturgeschäft heute nicht mehr zu empfehlen - keine Anerkennung bei großem Arbeitsdruck

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice - Regelung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ungewissheit - auf Grund eines immer währenden Transformationsprozesses des Unternehmens.

Verbesserungsvorschläge

Gerechtere Entlohnungsrichtlinien einführen bei denen mögliche Beförderungen und Gehaltsteigerungen oder Gehaltsanpassungen nicht nach Gutsherrenart vergeben werden.

Arbeitsatmosphäre

Transformationsprozesse lassen einen Großteil der Belegschaft im Unklaren wohin die Reise geht.

Image

Agenturgeschäft ist eine finanzielle und gesundheitliche Ausbeuterei. Berufseinsteigern würde ich immer empfehlen lieber in einem Unternehmen mit Tarifbindung anzuheuern.

Work-Life-Balance

Durch die homeoffice Regelung ausreichend.

Karriere/Weiterbildung

Mag für den ein oder anderen möglich sein die gut vernetzt sind. Mitarbeiter die einen guten job machen, steht das häufig nicht offen. Andere die viel Wirbel machen kommen in Positionen, wo der "durchschnittliche Arbeitnehmer" sich nur wundern kann.

Gehalt/Benefits

Sehr schlecht. Mitarbeiter die lange dabei sind stellen sich auf Grund ausbleibender Gehaltsanpassungen über Jahre bis zu Jahrzehnten schlechter als früher durch den Inflationseffekt. Manche kriegen die Taschen voll gemacht, andere bekommen nie etwas.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorhanden, da es dem Zeitgeist entspricht.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist eins der Pluspunkte im Unternehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen ist froh über jeden der freiwillig geht.

Vorgesetztenverhalten

Glänzen durch Abwesenheit. Ducken sich weg. Sehen auch nur Ihren eigenen persönlichen Nutzen.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice Regelung macht das Ganze erträglich.

Kommunikation

Das Topmanagement redet viel, sagt aber nichts was für die Mitarbeiter wirklich von Interesse wäre.

Gleichberechtigung

Frauen werden bevorzugt und deren Leistung besser honoriert.

Interessante Aufgaben

Es ist einfach viel zu tun. Man hat gar kein Interesse mehr an interessanten Aufgaben da diese nur zu noch mehr Stress führen.

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Klassische Medienagentur

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Dentsu Creative GmbH in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

HR und Mitarbeiterentwicklung weiter professionalisieren, Strukturen überdenken, Führungspositionen besser in Mitarbeiterführung ausbilden

Arbeitsatmosphäre

Sehr gestresst und permanenter Druck

Image

große Agentur und Kunden

Work-Life-Balance

Eher nicht da, E-Mails spät abends noch, Erwartungen, dass man sehr flexibel ist, unterbewusster Druck durch Vorleben von Führungspersonen

Gehalt/Benefits

für den Druck könnte es besser sein

Kollegenzusammenhalt

Generell gut, aber es könnte mehr für den sozialen Austausch getan werden

Vorgesetztenverhalten

Leider sehr top-down und nicht sehr einfühlsam, teilweise keine Fähigkeit sich in jemanden hineinzuversetzen, der weniger lang dabei ist (bezogen auf Wissen)

Arbeitsbedingungen

Druck ins Büro zu kommen, dort teilweise keine ergonomischen Arbeitsplätze zumindest sehr begrenzt

Kommunikation

Sehr schlechte Kommunikation, teilweise erreichen einen Infos nicht, die einen selbst betreffen

Gleichberechtigung

generell ja

Interessante Aufgaben

Man lernt viel, wird einfach schnell ins kalte Wasser geworfen


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Teilzeit und Familienfreundlich, fragwürdige Entscheidungen der Geschäftsführung

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre hat sehr unter der Kündigungswelle gelitten.

Image

Aktuell ist das Image aufgrund der Umstrukturierung sehr schlecht.

Work-Life-Balance

Kaum Überstunden. Auf Familie wird sehr viel Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt immer Möglichkeiten intern zu wechseln

Kollegenzusammenhalt

Tolle kollegen

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte sind gut in der Kommunikation.

Arbeitsbedingungen

Frankfurter Büro ist modern ausgestattet

Kommunikation

Die Kommunikation ist schlecht. Vermutlich weil die Geschäftsführung selbst nicht weiss wohin es gehen soll.

Interessante Aufgaben

Ungerechte Arbeitsverteilung


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber, allerdings schlechte Kommunikation

3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Dentsu Aegis Network Hamburg GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office Regelung, Hunde Bereich im Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation ist wirklich ausbaufähig


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Für mich ein schöner Ort,für andere, sicher nicht

3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist schon die Kultur, die Flexibilität und die Art, wie die Menschen dort sind und zusammenarbeiten. Für mich persönlich hab ich jeden Tag Lust dort zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt leider viele Kollegen, die nicht in der Lage sind, für sich selbst einzustehen, die das vielleicht auch einfach nie gelernt haben. Dadurch gibt es hier viele Menschen, die sich leicht ausnutzen lassen, da wir auch sehr viele Führungskräfte haben, die eigentlich keine Führungskräfte sein sollten. Das liegt einfach daran, dass der Arbeitgeber nie gelernt hat, sinnvoll zu befördern – und dass nicht jede Person eine Führungskraft sein muss, sondern es auch andere Arten geben kann, befördert zu werden.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Bereitschaft, Gehälter gleichzusetzen und vor allem mehr Bereitschaft, in diesem Zusammenhang geschlossen mit dem Betriebsrat zu agieren

Arbeitsatmosphäre

Das ist vermutlich davon abhängig, wie sehr man sich seine Arbeitsatmosphäre schafft. Man hat hier sehr großen Einfluss darauf, und bisher hat es noch niemand geschafft, sie für mich zu verderben.

Work-Life-Balance

Kommt vermutlich auf die Abteilung an. Aber solange man gute Arbeit macht kann man sich auch erlauben seinen Tag freier zu gestalten

Karriere/Weiterbildung

Percipio und dentsu University sind Schimpfwörter - versucht es gar nicht erst das als Benefit zu verkaufen

Gehalt/Benefits

Come one - es ist eine Agentur - was habt ihr erwartet. Aber wichtig: Wir haben kein Gender-Pay-Gap Problem. Wir haben einfach nur ein krasses Gefälle innerhalb von Kreisen, die exakt die gleiche Arbeit machen. Außerdem, und ich weiß, wovon ich spreche, gibt es ein ziemlich krasses Gefälle zwischen Führungskräften und nicht Führungskräften.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Also, den einen Stern gibt’s nur deshalb nicht, weil ich schon glaube, dass die Menschen, die hier arbeiten, intrinsisch ein sehr hohes Bewusstsein dafür haben. Der Arbeitgeber selbst macht sich eigentlich nur lächerlich mit seinen Initiativen, die er im Web ankündigt. Jedes Jahr wird eine neue Person für unseren sogenannten “One Day for Change” eingesetzt, weil der Arbeitgeber plötzlich merkt: UPS, ich muss da ja was machen. In den meisten Fällen kommt dann so eine halbgare Lösung dabei raus, wo wir als Firma ein bisschen was Positives machen und es medial dann total ausschlachten. In manchen Jahren passiert dann einfach gar nichts, obwohl es Leute gibt, die sich dafür engagieren und es getan hätten – aber von der Führungsebene besteht einfach kein echtes Interesse an einer Umsetzung.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier wieder: man ist selbst dafür verantwortlich. Aber grundsätzlich ist der Kreis der Kollegen der stärkste Faktor, warum die Menschen weiterhin hier arbeiten

Vorgesetztenverhalten

Vier Sterne primär weil sie mir nicht auf die Nerven gehen

Arbeitsbedingungen

Ich würde sagen, die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich gut – das kommt sicherlich auf die Abteilung an. Was aber seit etwa einem Jahr passiert, ist die angesprochene Unklarheit, die sich dementsprechend auf alles im Unternehmen auswirkt und damit einen enormen Dämpfer verpasst.

Kommunikation

Ich spreche hier Betriebsrat und Arbeitgeber gleichermaßen an. Beide Seiten sind peinlich schlecht darin, transparent über wichtige Dinge zu sprechen. In großen Terminen wird kryptisch über die wesentlichen Themen geredet, und es wird ein Weg gesucht, die eigentlich positiven Ergebnisse des Unternehmens schlechtzureden. Dabei wird verschwiegen, dass man eigentlich nur deshalb im Minus steht, weil man durch fragwürdige Agenturzukäufe in Kriegsländern jetzt ein Loch in der Kasse hat.

Gleichberechtigung

Ich habe hier in anderen Bewertungen interessante Geschichten über eine DEI Beauftragte gelesen. Nehmt euch alle nicht so wichtig. Hier existiert Gleichberechtigung. In dem Moment, wo es nicht passiert, kann ich nur jeden dazu auffordern reinzuschlagen und laut zu werden.

Interessante Aufgaben

Always


Image

Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

The best work-life balance, but not so much salary.

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Dentsu Germany GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

not bad not good

Work-Life-Balance

best

Gehalt/Benefits

weswegen zu viel arbeitnehmer verloren

Kollegenzusammenhalt

nicht so optimum

Vorgesetztenverhalten

mehr arbeit weniger geld.

Kommunikation

schön


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Tolle Kollegen. Schlechte Führung. Moderne Büros.

4,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Dentsu Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Kollegen Top, moderne Büros, C-Level naja.

Kommunikation

Keine klare Kommunikation aus der Führungsriege.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 473 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Dentsu Germany durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Marketing/Werbung/PR (3,8 Punkte). 53% der Bewertenden würden Dentsu Germany als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 473 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Arbeitsbedingungen und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 473 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Dentsu Germany als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.