Bye DO, IWG übernimmt: Menschen raus, Zahlen rein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Kern: eine richtig gute Idee mit viel Potenzial.
Das einzig Positive: Mein Team und Chef waren die Besten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mit dem Einstieg der IWG wurde das ursprüngliche DO-Konzept faktisch zerstört.
Versprochene Stabilität wich schnell Chaos, Unsicherheit und gebrochenen Zusagen.
„Integration“ à la Unternehmen: spontaner Teams-Call, alle 160 Mitarbeiter + CEO der Design Offices (per Mail) rausgeworfen, Kündigung innerhalb von 24 Stunden im Briefkasten – teils auch noch fehlerhaft, Hauptsache schnell abgefertigt.
Gleichzeitig große Visionen: Expansion von 500 auf 2000 Standorte – und nebenbei noch stolz verkünden, wie viel man ohne uns einspart.
Die Kommunikation dabei: kalt, respektlos und rein zahlengetrieben.
Mitarbeitende zählen als Kostenfaktor, nicht als Menschen, so CEO der IWG Deutschland.
Die frühere Identität – familiär, nahbar, serviceorientiert – taktisch zerstört.
Image
- Image stark beschädigt durch den Einkauf der IWG– ursprüngliche Werte kaum noch erkennbar
- Starker Fokus auf Kostensenkung zulasten von Mitarbeitenden
- Konzern wirkt rein gewinnorientiert, wenig wertebasiert
- Früheres Selbstbild von DO (nahbar, menschlich, kundenorientiert) verloren
Vorgesetztenverhalten
- Geschlossenes Führungsteam mit wenig Raum für Mitgestaltung
- Hoher Leistungsdruck, Kritik kaum erwünscht
- Versprechen wirken oft unverbindlich bzw. taktisch
- „Passt rein oder nicht“-Mentalität prägt den Umgang

