Früher sehr gut, mittlerweile eine reine Katastrophe. NICHT empfehlenswert!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zu den positiven Aspekten zählen die ausreichenden Parkplätze, die preiswerte Kantine sowie die Möglichkeit zum teilweisen Homeoffice. Auch die Einhaltung der Urlaubsregelungen ist gut.
Besonders geschätzt habe ich den starken Zusammenhalt unter vielen langjährigen Kollegen. Aus der Zusammenarbeit entstehen teilweise echte Freundschaften und eine gegenseitige Unterstützung, die den Arbeitsalltag deutlich angenehmer macht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ aufgefallen sind insbesondere die mangelnde Kommunikation, der teilweise respektlose Umgang mit Mitarbeitern sowie die fehlende Wertschätzung innerhalb des Unternehmens. Zudem entsteht zunehmend der Eindruck, dass Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt werden, wodurch Misstrauen und Unsicherheit im Arbeitsalltag gefördert werden.
Darüber hinaus wirken Einfluss, Entwicklungsmöglichkeiten und beruflicher Aufstieg nicht immer ausschließlich leistungsorientiert, sondern teilweise stark von persönlichen Beziehungen und angepasstem Verhalten abhängig.
Ebenfalls kritisch zu sehen ist, dass langjährige und erfahrene Mitarbeiter teilweise ohne nachvollziehbare Gründe ersetzt werden, wodurch viel Fachwissen, Loyalität und Unternehmenskultur verloren gehen.
Verbesserungsvorschläge
Als Verbesserungsvorschlag sehe ich vor allem, dass die Geschäftsleitung den Umgang mit den Mitarbeitern grundlegend überdenken sollte – insbesondere gegenüber langjährigen Mitarbeitern, die maßgeblich zum Wachstum und Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.
Darüber hinaus besteht aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf innerhalb der HR-Abteilung, insbesondere in den Bereichen Professionalität, Kommunikation und Mitarbeiterorientierung.
Insgesamt fehlt es dem Unternehmen zunehmend an Wertschätzung, Transparenz und einem respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert! Aus einem familiengeführten Unternehmen mit Freude an der Arbeit, Mitarbeiterevents und echter Wertschätzung entwickelte es sich zunehmend zu einer investorenorientierte Unternehmenskultur, in der Entscheidungen nicht mehr fair und leistungsbezogen sind. Im Endeffekt zählt, wer am besten schleimt oder mit Führungspositionen schläft.
Image
Das Image hat sich wie alles andere in den letzten Jahren drastisch verschlechtert.
Work-Life-Balance
Die Work-life-balance ist ok. Man bekommt seinen Urlaub und man hat Gleitzeit. Ein paar der Abteilungen haben mittlerweile auch die Möglichkeit auf teilweise Home Office.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist eher unterdurchschnittlich für die Branche. Aber auch nicht super schlecht.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war immer etwas, das ich sehr wertgeschätzt habe. Das hat den Arbeitstag einfach nochmal sehr viel angenehmer gemacht. Man hat sich gegenseitig geholfen und unterstützt. Mittlerweile ist es leider so, dass sehr viele Kollegen, die teilweise 10-25 Jahre dort waren, entweder wegen des schlechten Arbeitsklimas gegangen sind, oder aber von der Führungsebene auf dreisteste Weise ausgetauscht wurden. Man darf sich nicht mal mehr von seinen Kollegen verabschieden parallel zum "Gespräch" findet dann ein Townhall Meeting statt, bei dem verkündet wird, dass der Kollege "bedauerlicherweise" selbst beschlossen hat das Unternehmen zu verlassen. Hier wird dem Zusammenhalt also aktiv geschadet. Jeder der auf Missverhältnisse hinweist liegt hier übrigens im Radar der GLund wird zum Ziel. Es wird einem absichtlich schwer gemacht sich gege
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird eher gegen jung und günstig ausgetauscht.
Vorgesetztenverhalten
Unter aller Sau! Außnahmen sind manche Abteilungsleiter die selbst nicht viel von den Entscheidungen der Führungsebene halten. Ziele sind unrealistisch, Kommunikation nicht vorhanden und was die oberen Positionen sonst so abziehen grenzt teilweise schon sehr stark an Mobbing. Die HR Abteilung sollte dringend komplett ausgetauscht werden! Die wird mittlerweile von vielen Mitarbeitern als unprofessionell, wenig transparent und unfair wahrgenommen. Zudem entstand der Eindruck, dass persönliche Beziehungen zur Geschäftsführung Entscheidungen und Behandlungen stärker beeinflussen als objektive Kriterien.
Arbeitsbedingungen
Die Räume und Ausstattung sind gut. Eine Kantine und Parkplätze sind vorhanden. Hier kann man sich wenig beschweren.
Kommunikation
Kommunikation ist nicht mal mehr zweitrangig. Es wird viel erwartet aber nicht kommuniziert was gewollt ist.
Gleichberechtigung
Männer werden ganz klar bevorzugt.
Interessante Aufgaben
Die Produkte an sich sind wirklich interessant, allerdings wird einem so wenig Zeit für seine Arbeit gegeben, dass einfach keinen Spaß mehr macht.