39 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
39 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
39 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man muss sich inzwischen ernsthaft fragen, ob all diese Jobangebote auf der Homepage tatsächlich zu besetzen sind – oder ob hier ein ganz anderes Spiel gespielt wird.
Mehr als 100 offene Stellen bei der aktuellen Arbeitsmarktlage? Eigentlich sollte man erwarten können, dass ein großer Teil dieser Stellen relativ schnell besetzt wird. Doch genau hier beginnt das Rätsel: Selbst nach erfolgten Einstellungen scheinen entsprechende Stellenanzeigen offenbar weiterhin online und als „aktuell“ ausgeschrieben zu bleiben.
Warum werden Stellenanzeigen nicht gelöscht, wenn die Position längst besetzt ist? Ist das schlicht Nachlässigkeit – oder steckt dahinter Methode?
Besonders bemerkenswert ist außerdem eine mittlerweile fast schon „moderne“ Unsitte: Stellenanzeigen werden veröffentlicht, ohne konkrete Kontaktdaten oder einen nachvollziehbaren Ansprechpartner zu nennen. Für Bewerber bedeutet das: Man bewirbt sich irgendwo ins digitale Nirwana und hat kaum eine Möglichkeit, direkt mit einem verantwortlichen Ansprechpartner im Unternehmen Kontakt aufzunehmen.
Da drängt sich zwangsläufig der Verdacht auf: Sind diese Stellen überhaupt wirklich zu besetzen? Oder geht es längst nur noch darum, möglichst viele offene Positionen auf der eigenen Homepage vorzeigen zu können?
Denn wenn dauerhaft weit über 100 Stellen ausgeschrieben sind, gleichzeitig aber immer wieder Anzeigen bestehen bleiben, obwohl Positionen möglicherweise längst besetzt wurden, dann sollte man sich zumindest die Frage stellen dürfen, wie seriös und aktuell diese Zahlen tatsächlich sind.
Noch interessanter wird es, wenn man einen Blick auf die sozialen Medien wirft. Dort entsteht der Eindruck, dass die für die Stellenanzeigen verantwortliche Person diese Aufgabe bereits seit mehr als 20 Jahren ausübt. Da stellt sich die unangenehme Frage: Wenn sich ein solches System über Jahrzehnte hält – handelt es sich dann wirklich nur um Zufall, schlechte Pflege der Homepage oder organisatorisches Versagen?
Vielleicht sollte man deshalb einmal genauer hinschauen: Wie viele der angeblich offenen Stellen sind tatsächlich vakant? Wie viele Bewerbungen führen tatsächlich zu Einstellungen? Und wie viele Anzeigen bleiben einfach online, obwohl der entsprechende Arbeitsplatz längst besetzt ist?
Denn eines fällt auf: Das Geschäft mit Stellenanzeigen im Internet scheint seit Jahren hervorragend zu funktionieren.
Nur für wen eigentlich?
Für Bewerber, die tatsächlich einen Arbeitsplatz suchen – oder für Unternehmen und Institutionen, die vor allem den Eindruck vermitteln wollen, ständig dringend Personal zu suchen?
Solange niemand diese Fragen transparent beantwortet, bleibt ein äußerst unangenehmer Verdacht im Raum: Vielleicht sind nicht die Arbeitskräfte das Problem. Vielleicht stimmt etwas mit dem System der „offenen Stellen“ nicht.
Es war alles soweit top , aber beim Thema Gehalt muss ich leider absagen . Bin gelernter Kaufmann/Frau im Einzelhandel und müsste mehr verdienen als 2400/2500 im Monat . Die Konkurrenz schläft nicht und zählt mehr . Da ich privat Motorrad fahre wollte ich was neues wagen . Aber sorry Leute damit lockt ihr keine neuen Mitarbeiter. Wozu gibt man ein Wunschgehalt an ? Um schnell auszusortieren?
Kein Wunder das euch Leute weglaufen !
Gelernter Kaufmann/Frau im Einzelhandel
Ich bewarb mich als UX Designer User Researcher und nach über 66 Tagen (manche würden es Geduldsprobe nennen) wurde ich zum Kennenlerngespräch eingeladen.
Im Gespräch wurde mir dann mitgeteilt, dass man jemanden sucht, der die Projekte federführend leitet und „mit der Fahne voraus“ geht. Ich war etwas überrascht, da diese seniorigen Erwartungen in der Stellenbeschreibung, die eher eine operative Rolle versprach, nicht erwähnt wurden. Aber hey, wer braucht schon Transparenz, wenn man auch Flaggen schwenken kann?
Ein weiterer interessanter Punkt war die Aussage, dass es fast keinen UI-Design-Anteil gäbe. Die Stellenbeschreibung sah das allerdings anders, denn dort wurde explizit das Erstellen von Mockups und Prototypen sowie die Pflege des Design-Systems aufgeführt. Offenbar ist das ein Detail, das in der Hektik des Rekrutierungsprozesses unter den Tisch fällt.
Nach diesen „Erkenntnissen“ haben wir das Gespräch sehr zügig beendet. Es ist faszinierend, wie viel Zeit man investieren kann, nur um herauszufinden, dass die Anforderungen, auf die man sich beworben hat, im Gespräch neu definiert werden. Ich kann nur hoffen, dass Louis zukünftig seine Fahnen vorab in die Stellenbeschreibung hängt.
Meine Erfahrung war insgesamt sehr lehrreich und, wie die Abschiedsworte schon sagen, nett, aber extrem enttäuschend.
Schnuppertag kürzer und strukturierter Planen.
Es wurde lediglich meine Zeit verschwendet.
In meinem Bewerbungsprozess hatte ich mehrmals nach Einsendung der Bewerbung angerufen um den Bearbeitungsstand zu erfragen, da mir keine Infos Mitgeteilt wurden.
Das erste mal war 2 Wochen nach Bewerbungseingang, dort wurde mir etwas unfreundlich mitgeteilt, dass der Prozess ja nicht in nur 2 Wochen entschieden wird.
Nach einem Monat habe ich erneut angerufen und mitgeteilt, dass ich schon mal nachgefragt hatte. Erneut wurde mir unfreundlich gesagt, dass sie sich so schnell nicht entscheiden können.
Ungefähr ein Monat später habe ich eine Email erhalten, dass von meiner Seite keine Rückmeldung kam und Sie mich daher vom Bewerbungsprozess ausschließen müssen. Selbst daraufhin habe ich geantwortet und keine Rückmeldung erhalten.
So etwas unstrukturiertes habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Hier schlage ich vor etwas professioneller im Bewerbungsprozess zu Kommunizieren, vor allem nach außen.
Aus meiner Sicht war dies komplette Zeit Verschwendung und eine Frechheit, wenn man sich nicht die mühe macht braucht man keine Stelle ausschreiben.
Da ist mir meine Zeit zu Kostbar, daher rate ich von einer Bewerbung ab.
Ich verstehe die schlechten Bewertungen hier, aber ich wollte es trotzdem versuchen, da ich über langjährige qualifizierte Erfahrung verfüge. Das einzig Gute an ihnen ist, dass sie schnell reagieren. Aber alles andere ist Standard. Ich würde es also nicht empfehlen, viel Glück beim nächsten Mal.
Erster Eindruck: Die eingefleischte Wienerin an der Kasse die mit vollen Mund spricht und sehr unfreundlich ist, mit dem Finger zeigt und "WAS?" sagt, ist ein echtes Schmuckstück.
Ich solle als Bewerber den Sitz vor der Umkleidekabine besetzen und warten bis ich abgeholt werde hahaha WTF? Gesagt, Getan. Filialleiter kommt raus ohne sich namentlich vorzustellen, drückt mir ein "Bewerber-Formular" in die Hand.
Formular besteht aus Fragen für Leute die sich Null mit meiner Bewerbung bzw meinem Lebenslauf auseinandergesetzt haben.
Es besteht aus Fragen die sich aus dem Bewerbungsschreiben und dem Lebenslauf von selbst erklären. Somit absolut unpersönlich und unprofessionell.
Dieses Formular musste ich auf den Sitzen vor der Umkleidekabine ausfüllen, bei vollem Geschäftsgang hahahahahahha
Ich habe dann das Formular an den "zweiten Filialleiter" zurück gegeben und gefragt ob das deren Ernst ist. Fraglich auch warum es zwei Filialleiter gibt und ebenso fraglich warum man sich namentlich nicht vorstellen kann.
Wie gesagt, hatte keine Lust ein Aufnahmeritual für einen Kindergarten zu machen.
Mit Regionalleiter gesprochen. Das einzige was kam, sind Entschuldigungen.
Ihr sucht Personal Anhand von Zeichnungen und irgendwelchen anderen sinnlosen Blödsinn in euren Formular? Dann beginnt mal euer professionelles Team auszusortieren. Den die Sympathie für euer Unternehmen ist schon bei der Kassiererin flöten gegangen.
Ein Punkt noch zu eurem Psychotest. Hättet ihr meine Bewerbung gelesen dann wärt ihr froh gewesen mich zu haben.
Ich chill jetzt in der Sonne mit einem Bierli. Besser als in so einem unorganisierten Unternehmen meine Talent und Zeit zu vergeuden.
Alles Gute und Danke für nichts.
Es gab nur kleine Missverständnisse bei dem Abteilungsleiter, ansonsten fand ich die Personen sowie das Gespräch sehr gut.
Nach meiner Absage bekam ich einen Anruf der Recruiterin, die mir fast 20 Minuten lang erklärt hat, weswegen ich eine Absage bekommen habe - sehr persönlich, nett und gleichzeitig professionell. Da habe ich ein sehr gutes Gefühl danach gehabt.
Bei einer Entscheidung bleiben und dazu stehen
Nach der Probe erst den Job anbieten, nur um dann abzusagen, weil man um einen Tag gebeten hat, damit man Betreuung von Haustieren etc. regeln und abklären kann, war echt absolut unter aller S*u und unsozial hoch 10.
So verdient kununu Geld.