4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kolleginnen und Kollegen. Viele waren engagiert, hilfsbereit und haben trotz schwieriger Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Leider erfolgten Entlassung und Freistellung von heute auf morgen. Gerne hätte ich mich persönlich verabschiedet und für die gute Zusammenarbeit bedankt.
Ich habe meine Arbeit und die Produkte gerne gestaltet. Für mich ist gutes Design kein Zufall und keine reine Geschmackssache. Design hat eine Funktion: Es soll Probleme lösen, Orientierung geben und den Nutzer überzeugen. Dieses Wissen habe ich vermittelt.
Mein Eindruck war, dass zentrale Führungswerte wie Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, klare Entscheidungen und ein einheitlicher Maßstab für Verantwortung und Wirtschaftlichkeit nicht gelebt wurde.
Weniger Titel. Mehr Verantwortung. Gelebte Werte. Mehr Verlässlichkeit.
Führung sollte sich an Kompetenz, Integrität und dem Mut messen lassen, Entscheidungen zu tragen und Mitarbeitende zu vertreten. Wirtschaftlichkeit sollte für alle gelten oder für niemanden.
Aus meiner Sicht braucht das Unternehmen vor allem einen grundlegenden Wandel der Führungs- und Unternehmenskultur. Werte wie Verlässlichkeit, Verantwortung und Transparenz sollten nicht nur kommuniziert, sondern im Alltag gelebt werden.
3 Grafikleiter in 3,5 Jahren. Führung oder Dauerbaustelle?
Eine Zusage ist kein Vorschlag. Sie gilt. Genau diese Verbindlichkeit habe ich vermisst, auch nach dem Wechsel der Leiter und der Geschäftsführung.
Nach welchen Maßstäben wird Führung ausgewählt? Nach Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Rückgrat oder nach anderen Kriterien?
Während bei Grafikern und den von mir betreuten Subunternehmern jeder Euro, jede Minute und jedes Arbeitstempo hinterfragt wurden, schienen für Führungsstrukturen andere Maßstäbe zu gelten.
Warum wurde ausgerechnet dort gespart, wo die eigentliche Arbeit geleistet, Qualität gesichert und ein wesentlicher Beitrag zum Unternehmenserfolg erbracht wurde?
Ehemalige Leiter als Grafiker weiterzubeschäftigen, ist nicht das Problem. Warum entstand für mich der Eindruck, dass der Sparkurs vor allem die operativ Arbeitenden traf, Führungsstrukturen dagegen deutlich weniger?
Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit. Führung durch Verantwortung. Beides habe ich zu oft vermisst.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen mit Werten. Auch intern habe ich häufig eine deutliche Lücke zwischen den kommunizierten Werten und dem tatsächlichen Führungsverhalten erlebt.
Der hohe Druck machte eine gesunde Work-Life-Balance aus meiner Sicht schwierig.
Ich habe Wissen weitergegeben, Subunternehmer weltweit eingearbeitet und Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Eine erkennbare Entwicklungskultur habe ich dagegen nicht erlebt.
Ich war als Senior Designerin eingestellt, übernahm jedoch zusätzlich koordinierende Aufgaben und Verantwortung, die sich in meiner Vergütung nicht widerspiegelten.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war gut. Viele engagierte Menschen hielten den Betrieb trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Laufen.
Mein Eindruck war, dass in der Grafikabteilung eher jüngere und kostengünstigere Mitarbeitende bevorzugt wurden. Erfahrung hatte aus meiner Sicht nicht den Stellenwert, den sie verdient.
Führung bedeutet Orientierung, Rückhalt und Verantwortung, nicht Eigeninteressen. Ich habe häufig das Gegenteil erlebt: Druck wurde weitergegeben, Verantwortung aus meiner Sicht kaum übernommen. Zusagen wurden gemacht und später nicht eingehalten. Rückhalt blieb aus und Entscheidungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar.
Ich hatte erwartet, dass sich Führung gerade in schwierigen Situationen vor ihr Team stellt. Diesen Eindruck hatte ich nicht. Stattdessen entstand für mich der Eindruck, dass Verlässlichkeit gegenüber den Mitarbeitenden nicht denselben Stellenwert hatte wie bestehende Strukturen.
Führung zeigt sich nicht darin, Druck weiterzureichen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Genau das habe ich vermisst.
Mir fehlte eine klare und verlässliche Führungsverantwortung mit gelebten Werten, nicht nur in der Grafikabteilung. Entscheidungen wurden häufig nach unten weitergegeben, Verantwortung dagegen aus meiner Sicht zu selten übernommen.
Für mich war das kein Einzelfall, sondern ein Muster. Leistung wurde eingefordert. Verantwortung dagegen zu selten, fast gar nicht übernommen.
Warum wurden Grafiker und die von mir betreuten Subunternehmer bis ins Detail hinterfragt, Führungsentscheidungen dagegen deutlich seltener? Sollte Verantwortung nicht dort beginnen, wo Entscheidungen getroffen werden?
Für mich entstand der Eindruck, dass bei operativer Leistung strengere Maßstäbe galten als bei Führungsentscheidungen. Diesen Widerspruch konnte ich bis zuletzt nicht nachvollziehen. Zusagen verloren aus meiner Sicht häufig ihre Verbindlichkeit.
Kommunikation lebt von Klarheit. Vertrauen lebt von Verlässlichkeit. Genau daran fehlte es.
Ich hatte NICHT den Eindruck, dass alle Mitarbeitenden nach denselben Maßstäben behandelt wurden. Zusagen gegenüber mir und den von mir betreuten Subunternehmern wurden aus meiner Sicht nicht eingehalten.
Die Aufgaben waren anspruchsvoll und abwechslungsreich. Ich entwickelte Bildersets, führte Verhandlungen, schrieb Briefings, koordinierte internationale 3D-Subunternehmer und war am Aufbau der Grafikabteilung sowie an Amazon-Bestsellern beteiligt.
Die Zusammenarbeit mit externen Partnern erfolgte stets in Abstimmung mit der Führung. Ich übernahm Verantwortung weit über meinen Aufgabenbereich hinaus. Gemeinsam trugen wir maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.
Nach dem Wechsel der Geschäftsführung wurde uns vermittelt, dass die externen Partner das Wintergeschäft abschließen und anschließend weiterbeschäftigt würden. Unsere Arbeit wurde ausdrücklich anerkannt. Kurz darauf erhielt ich dennoch die Kündigung. Als Begründung hieß es, externe Partner würden künftig nicht mehr benötigt. Später erfuhr ich im Rahmen eines Bewerbungsprozesses, dass für DEUBA wieder Subunternehmer für Bildersets vorgesehen waren. Das ließ mich die Begründung hinterfragen.
Für mich bleiben drei Fragen: Warum wurden diese Zusagen gemacht? Warum folgte auf den Erfolg die Kündigung? Und warum passten Zusagen und Entscheidungen am Ende nicht zusammen?
Diese Fragen hätte ich gern den Firmeninhabern gestellt.
Das ich da nicht mehr arbeite.
Das Unternehmen interessiert mich nicht mehr.
Jeder gegen jeden.
Katastrophal, die Mitarbeiter laufen scharen Weise weg. Und die die da sind, können kaum deutsch und haben wo anders kein chance.
Sehr, sehr viele Überstunden in den Sommermonaten teilst 10-11 Std. dadurch kaum Freizeit.
Ich glaube nicht, dass die sowas kennen.
Gibt es nicht. Null. Nichts glauben was einem beim Vorstellungsgespräch erzählt wird.
Keiner will auch nur 1% für jemand anderen geben.
Die Vorgesetzten die hier arbeiten, haben null Ausbildung, sehr viele ungelernte.
Katastrophal, alles marode und veraltet.
Welche Kommunikation, sowas ist in diesem Unternehmen ein Fremdwort.
Mindestlohn kein Stück mehr.
Jede Tag das selbe.