Gut für Aktionäre, schlecht für Arbeitnehmer
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Homeoffice, allerdings stark abhängig von der eigenen Abteilung & Teamleitung. Manche können 4 Tage zu Hause arbeiten, andere leider nur 1-2.
- Flexible Arbeits- und Urlaubszeit. Auch hier gibt es starke Unterschiede.
- Mitarbeiterbeteiligungsprogramm. Jedoch schlechtere Konditionen dieses Jahr. Hoffentlich wieder besser.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Das gesamte obere Management ist von der (Arbeits-)Realität entfernt.
- Die Ausschüttungen für Aktionäre wachsen stetig mehr, als die Gehaltserhöhungen. Verdiene mehr durch das optionale Mitarbeiterbeteiligungsprogramm als anteilig durch meine Gehaltserhöhungen.
- Als "Inflationsausgleich" gab es nur Einmalzahlungen.
- Berechnung des Jahresbonus für Vorstand und Mitarbeiter getrennt. Rekordumsätze? Irrelevant, Steigerung war prozentual nicht hoch genug -> Kürzung für Mitarbeiter, Erhöhung für den Vorstand.
- "Gewerkschaftsvertretung" sitzt nur die Zeit im Vorstand als gesetzliches Pflichtmitglied ab ohne wirklich zu vertreten. Daher komplette Dominanz von Arbeitgeberseite und so gut wie keiner Mitglied in der Gewerkschaft.
- Es gibt ständig neue Prozesse, um Alte theoretisch abzulösen und zu "verbessern". In der Realität hat man dann allerdings meistens zwei schlechte Prozesse statt einem.
Verbesserungsvorschläge
- Bonuszahlungen für Vorstand und Mitarbeiter vereinheitlichen.
- Bessere Förderung und Organisation für Trainings, die relevant für die Arbeit sind, statt Soft Skill Buzzword-Bingos oder Google/Microsoft Werbeveranstaltungen.
Vorgesetztenverhalten
Sehr abhängig vom Team. Bei mir gut, bei anderen grauenhaft.