70 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
70 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
70 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine. Der Bewerbungsprozess war umfänglich transparent, wertschätzend und in angenehmer Atmosphäre.
Ich nahm an einem Vorstellungsgespräch für die Stelle Product Owner im Zentralbereich DS teil.
Seitens der Bundesbank nahmen zwei Referatsleiter/-innen, eine Softwareteamleiterin sowie eine externe HR-Person teil.
Zuerst musste man alleine innerhalb von 45 Minuten eine speziell auf PO ausgerichtete Aufgabe vorbereiten.
Anschließend wurden die Ergebnisse von mir präsentiert und ein strukturiertes Interview durchgeführt.
Das strukturierte Interview diente als roter Faden. Es war erlaubt, nachzufragen und auch kurze Diskussion zu führen.
Ich habe mich willkommen gefühlt. Die gestellten Fragen waren auf PO-Aufgaben gerichtet. Auch von der HR-Person kamen Fragen, um die ggf. vorhandenen Persönlichkeitsfehler zu erkennen. Wie z. B. die Erwartung, dass meine Arbeit absolut vollkommen und fehlerfrei ist, so dass jegliche Kritik als persönlicher Angriff gewertet wird.
Das Vorstellungsgespräch hat mir geholfen, die Rolle des Product Owners besser zu verstehen und auch, dass ich mehr auf die Zeit achten und nicht nur begeistert die Erkenntnisse vortragen sollte.
Verbesserungsvorschläge:
- eine Wanduhr im Raum platzieren, um stets Überblick über die Zeit als Bewerber zu haben.
- einem Bewerber sagen, wie viel Zeit das anschließende Auswahlverfahren voraussichtlich in Anspruch nehmen wird. Ich bin leider nicht auf die Idee gekommen, es selbst zu fragen. :)
Nach Bewerbung in über zwei Monaten weder Einladung zum Gespräch noch verbindliche Zu- oder Absage. Auf Nachfrage wiederholtes Vertrösten mit der Aussage »Das Auswahlverfahren wird voraussichtlich in den nächsten Wochen abgeschlossen.«. Talente akquiriert man so sicher nicht. Abschreckend und demotivierend.
- Schriftlich gewährte Zeit für Aufgabenbearbeitung auch anbieten (ohne Störung! <- gibt Zuschlag)
- Mittagspausen nicht für Bewerbungsgespräche nutzen
- Ein Gespräch am PC hätte genügt, auch der Umwelt zuliebe
- Leiterin musste das Gespräch wegen Ihrer 4 Kinder kurzzeitig verlassen
- Informationen bereitwilliger zur Verfügung stellen
Ich habe mich zwei Wochen intensiv auf das angekündigte Vorstellungsgespräch vorbereitet und wurde vor Ort völlig überraschend zuerst zu einem Mathematiktest geschickt obwohl im Nebenraum bereits sechs Personen auf mich für das Gespräch warteten. Der Test fand auch noch unter Beobachtung statt, was die ohnehin starke Nervosität zusätzlich erhöht hat. Vorab wurde nur gesagt, der Test sei kurz und diene einem allgemeinen Eindruck der Zahlenkenntnisse. Es wurde jedoch nicht erwähnt, dass er bewertet wird und vollständig darüber entscheidet, ob man überhaupt ein Gespräch erhält. Erst nach der Auswertung wurde mir mitgeteilt, dass es ohne bestandenen Test kein Gespräch gibt, und ich wurde direkt nach Hause geschickt. Aus meiner Sicht fehlt es hier deutlich an Transparenz: Bewerber sollten rechtzeitig erfahren, dass ein verpflichtender Mathetest über den weiteren Ablauf entscheidet und dass man sich darauf vorbereiten sollte. Diese fehlende Information führt unnötig zu Stress und hinterlässt keinen professionellen Eindruck.
Einfach freundlich und profesionell sein: - z.B. am Ende des 90min Tests seitens der HR keine Leute/Charakter öffentlich "einordnen" und bewerten und solche mündlichen Spielchen, das steht euch einfach schlicht nicht zu und ich finde das verletzend und zutiefst unprofessionell.
-> An die Chefs: Weist bitte eure HR in die Schranken, gebt denen ein reality check wie man würdevoll und zeitgemäß redet und lasst euch kein Bären aufbinden, dass Bewerbungsprozesse mit diesen unprofessionellen Spielchen zusammenhängen würden - das tuen sie woanders zum Glück nähmlich auch nicht.
-> An die Fachabteilung: Hört auf, Angst vor HR und Bewerbern zu haben, selbst wenn es mal holprig wird, es ist nichts dabei nachzufragen und auch was von sich zu erzählen - und eben auch die HR zu unterbrechen, wenn die wiederholt Grenzen übertreten - statt einfach still zu sitzen und die Luft anzuhalten (was mehrmals mein Eindruck war).
Hier noch ein paar konkrete Beispiele für Verbesserungen:
1) Ich fragte am Telefon bei der HR nach dem Dresscode und bekomme als Ansage business casual maximal, aber vor Ort sind alle im Anzug mit weißen Hemd, nur ohne Krawatte. Hier wurde falsches Kommuniziert und das ist zu meinen Lasten gegangen und ich habe mich veräppelt gefühlt...
2) Auch etwa die Hälfte der angekündigten Gesprächspartner Seitens der HR waren andere vor Ort... Lauter solche unprofessionellen Sachen, man weiß einfach nicht was passiert und das ist nun wahrlich nicht Wertschätzend.
3) Und nochwas komisches: die in Papier vor Ort ausgehändigte Reisekostenabrechnung ohne E-Mail Adresse? Da steht dass man ein Brief mit "original DB Ticket" - das es seit einer Weile schon nur online gibt - schicken soll? Was sind das für marode Struckturen? Vor Ort haben sich, glaube ich, auch alle geschämt zuzugehen, dass es noch nicht mal eine Faxnummer gibt auf dem Formular und es so bis heute mit Briefen läuft ...
Ich glaube diese Institution hat an Glanz verloren, und deren HR wirtschaftet m.e. aktiv daran, dass es so bleibt.
Bundesbank, put your money where your mouth is (pun intended).
Nicht Fehler eingestehen, dann gegenüber der Aufsichtsbehörde leugnen und dann doch wiedereingestehen müssen.
Konkret: Nach Erledigung einer praktischen Aufgabe wurde ich zurück in den Interviewraum geführt. Dort hatten die anderen Beteiligten ihre Unterlagen zurückgelassen. Mitten auf dem Tisch und unübersehbar lag ein Zeitplan mit den Namen der anderen BewerberInnen. Ich war mehrere Minuten allein im Raum mit allen Unterlagen des Verfahrens. Dies habe ich nach Abschluss des Verfahrens gegenüber der Datenschutzbeauftragten der Bank bemängelt. Sie entschuldigte sich. Meine Frage, ob meine Daten gegenüber den MitbewerberInnen auf gleiche Weise offengelegt worden sein könnten, blieb unbeantwortet. Daher schaltete ich den BfDI ein. Gegenüber dem BfDI bestritt die Bank nun, dass Unterlagen im Besprechungsraum zurückgelassen worden waren. Auf eine erneute Eingabe hin, musste die Bank in einer weiteren Stellungnahme zurückrudern und räumte die Offenlage der Namen anderer BewerberInnen schließlich ein. Der BfDI werte dies als Verstoß gegen den Verarbeitungsgrundsatz der Integrität und Vertraulichkeit nach Art. 5 DSGVO.
Werkstudenten Stellen werden mit „Remote“ auf LinkedIn ausgeschrieben mit Hinweis auf „Homeoffice Option innerhalb Deutschlands“ für volle Flexibilität im Studium. Daraufhin habe ich mich beworben, mit Erwartung, dass dies eingehalten wird. Nach 30 Minuten Interview mit einem Personalreferenten kam zum Ende des Gesprächs heraus, dass es sich nur um eine 60/40 Regelung handelt. Als ich daraufhin erläuterte, dass dies nicht möglich für mich ist, aufgrund der Entfernung zu meinem Wohnort, wurde ich persönlich von „oben herab“ angegriffen, ob ich mir vorher keine Gedanken dazu gemacht habe. Die gleiche Frage kann ich nur zurückgeben, warum man als Arbeitgeber nicht den Standort des Bewerbers prüft, bevor man ihn einlädt?! Zum Schluss wurde mir wortwörtlich gesagt, dass es 30 Minuten Lebensverschwendung für den Referenten war mich kennenzulernen. Dabei gehe ich davon aus, dass die Vorbereitung meinerseits deutlich länger war… So eine arrogante und herablassende Art ist mir noch nie zuvor in Vorstellungsgesprächen begegnet. Nie wieder!!!
So verdient kununu Geld.