Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.12.2025
Die Deutsche Bundesbank wird von Mitarbeiter:innen mit einer insgesamt neutralen Stimmung bewertet, wobei die Erfahrungen stark variieren. Besonders kritisch wird das Arbeitsklima gesehen, das von einigen als von Misstrauen, Negativität und Spannungen geprägt beschrieben wird. Gleichzeitig berichten andere von einer offenen, modernen und wertschätzenden Atmosphäre. Die Kommunikation wird überwiegend negativ bewertet, mit Kritik an intransparenten Entscheidungsprozessen und mangelndem ehrlichen Feedback, besonders von Führungskräften. Positiv hervorgehoben werden die Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten und die Vergütung mit guten Sozialleistungen. Die Karrieremöglichkeiten werden unterschiedlich eingeschätzt - während einige gute Weiterbildungsangebote loben, beklagen andere begrenzte Aufstiegschancen, be...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Deutschen Bundesbank wird insgesamt als ausgewogen beschrieben, wobei deutliche Gegensätze erkennbar sind. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von erheblichen Problemen in der Teamdynamik – besonders in den Filialen, wo ein Klima des Misstrauens, der Negativität und Unsicherheit herrscht. Einige Abteilungen werden als "katastrophal" beschrieben, mit übermäßigem Stress und unzufriedenen Kolleg:innen, die den Arbeitsalltag zur Herausforderung machen. Andererseits gibt es positive Stimmen, die von einer offenen, modernen und wertschätzenden Arbeitsatmosphäre berichten. Die Erfahrungen scheinen stark von der jeweiligen Abteilung und dem Standort abzuhängen, wobei kleinere Fachgruppen tendenziell positiver bewertet werden. Der Umgang unter Kolleg:innen wird häufig als freundlich, respektvoll und hilfsbereit beschrieben, während die Beziehung zur Führungsebene teilweise kritischer gesehen wird.
Die Kommunikation bei der Deutschen Bundesbank wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders problematisch erscheint die mangelnde Transparenz: Einige Nutzer:innen beklagen, dass Entscheidungen "hinter dem Rücken" getroffen werden oder gar nicht stattfindet. Auch wird bemängelt, dass Führungskräfte nicht ehrlich kommunizieren, kein direktes Feedback geben und Mitarbeiter:innen lediglich mit vollendeten Tatsachen konfrontiert werden. Die bürokratischen Prozesse führen zu langsamer und vorsichtiger Kommunikation von Entscheidungsträger:innen.
Positiv hervorgehoben wird hingegen die Kommunikation via Chat und Telefon. Auch wird anerkannt, dass einiges gelernt wurde. Allerdings überwiegen die kritischen Stimmen deutlich, die auf grundlegende Probleme in der Kommunikationskultur hinweisen, wie etwa fehlende Offenheit bei Personalentscheidungen, mangelndes Zuhören und eine unzureichende Kommunikation bei Veränderungsprozessen. Die hierarchischen Strukturen scheinen die Kommunikationsflüsse zusätzlich zu behindern.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Deutschen Bundesbank wird in den Bewertungen durchmischt dargestellt. Einige Mitarbeiter:innen berichten positiv, dass Führungskräfte klar, fair und transparent kommunizieren, eigene Ideen ernst nehmen und für Verbesserungsvorschläge offen sind. Auch wird vereinzelt erwähnt, dass Vorgesetzte vorbildlich, verfügbar, respektvoll und unterstützend agieren sowie Mitarbeiter:innen in Entscheidungen einbeziehen.
Allerdings überwiegen negative Einschätzungen. Mehrere Bewertungen kritisieren Führungskräfte als uneffektiv, voreingenommen und unfair. Es wird bemängelt, dass manche Vorgesetzte ohne notwendige Qualifikationen ernannt werden, Personalführung vernachlässigen und Führungsaufgaben vermeiden. Weitere Kritikpunkte umfassen mangelnde Ehrlichkeit, Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter:innen sowie fehlende Unterstützung bei Konflikten. Auch wird angemerkt, dass trotz Zuhörens selten konkrete Maßnahmen folgen und teilweise "Ja-Sager" bevorzugt werden.
Bei der Deutschen Bundesbank sind die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten durchwachsen. Die Bank unterstützt laut einigen Nutzer:innen die individuelle Karriereentwicklung und kontinuierliche Weiterbildung, wobei Hindernisse durch direkte Vorgesetzte selten auftreten. Insbesondere durch anstehende altersbedingte Abgänge werden die Weiterbildungs- und Karrierechancen von manchen als gut eingeschätzt. Allerdings wird gleichzeitig kritisiert, dass trotz Weiterbildungsmöglichkeiten Beförderungen oft nicht gewährt werden und die Karriereentwicklung durch intransparente, unverständliche und quotenbasierte Bewertungen behindert wird.
Mehrere Nutzer:innen berichten von sehr begrenzten Aufstiegsmöglichkeiten, besonders in den Filialen, wo höher bezahlte Positionen offenbar nicht erwünscht sind. Das starre Laufbahnrecht im öffentlichen Dienst wird ebenfalls als Einschränkung wahrgenommen. Einige Bewertende empfinden das Beurteilungssystem als überdenkenswert und beschreiben Karrierefortschritte als Ausnahmen, die oft auf Launen oder geheimen Absprachen basieren. Während die Weiterbildungsmöglichkeiten generell positiv gesehen werden, scheint die praktische Umsetzung von Karriereschritten problematisch zu sein.
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