Sehr gutes Unternehmen mit Verbesserungspotential. Kümmert Euch um die Basis und prüft eure Führungskräfte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich war immer stolz darauf, Mitarbeiter der Familie der Sparkassenorganisation zu sein!! Dies wurde mir durch eine schlechte Führungskraft kaputt gemacht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Vorstand ist zu weit weg von der Basis und interessiert sich auch nicht wirklich. Schlechte Mitarbeiter zieht man durch, wenn sie von ihren schlechten Führungskräften durchgezogen werden.
Verbesserungsvorschläge
Genauer auf die Qualität der Führungskräfte achten, auch einmal auf Mitarbeiter hören oder sie befragen. Nicht nur auf das Erreichen der Umsatzziele achten. Einmal hinterfragen, was in Vertriebsteams der Geschäftsstellen wirklich los ist.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich ok, hängt oft mit den Personen zusammen. Es gibt Kollegen auf die man sich verlassen kann, auf andere nicht. Meine Erkenntnis nach 27 Jahren war, Kollegen sind Kollegen, aber keine Freunde. Zurückhaltung in persönlichen Dingen ist nicht schädlich. Am Ende meiner Zeit gab es Enttäuschungen, da sich niemand getraut hat, bei der aktuellen Führungskraft in Ungnade zu fallen. Viele haben sich angebiedert.
Image
Image der Sparkassenorganisation ist gut. Die Rechtfertigung sollte man hinterfragen. Aber, solide, sicher, gerade in der Zeit der Finanzmarktkrise. IT ist verbesserungsfähig.
Work-Life-Balance
Habe ich nichts von mitbekommen
Karriere/Weiterbildung
Bedingt
Gehalt/Benefits
Ich hatte mit meinen Regelungen Glück. Ansonsten wohl eher im Mittelfeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bedingt
Kollegenzusammenhalt
Personenabhängig gut oder schlecht.
Umgang mit älteren Kollegen
Grundsätzlich gut. Im Laufe der Jahre hielt aber die Einstellung einzug, Reisende nicht aufhalten, jeder ist zu ersetzen.
Vorgesetztenverhalten
Habe in 27 Jahren viele gute Führungskräfte gehabt!! Meine letzte Führungskraft menschlich schlecht. Habe nie verstanden, wie sie in diese Funktion kommen konnte. Von einer Führungskraft erwarte ich, dass sie einen Dreisatz kennt, weiß wie man mit dem Taschenrechner umgeht und einen Barwert berechnen kann. Ferner sollte sie imstande sein drei Sätze am Stück schreiben zu können. Das war nicht vorhanden. Vielmehr müde Schuld woanders gesucht, selbstkritische Reflektion, kam nicht vor.
Arbeitsbedingungen
Nur weil der Betriebsrat sich rechtzeitig dafür einsetzte, dass alle Mitarbeiter Notebooks bekamen, konnte der Betrieb in der Coronazeit aufrecht erhalten werden, da im Lockdown die Arbeit ins Homeoffice verlagert werden konnte. Einen Dank des Vorstands dafür habe ich nie vernommen!!
Kommunikation
Wichtig war eine gute Vernetzung. Grundsätzlich war die Kommunikation durchwachsen. Wichtige Themen wurden oft erst kommuniziert, wenn man sich nicht mehr einbringen konnte oder es auch gar nicht gewünscht war. Unter Kollegen teilweise gut, kam auf die Person an.
Gleichberechtigung
Sehr gut! Aus meiner Sicht haben Frauen weitestgehend gleiche Chancen.
Interessante Aufgaben
Teilweise möglich, in den letzten Jahren unter Einschränkungen der Kompetenz, obwohl die Führungskraft dies teilweise nicht beurteilen konnte.

