52 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sozialer und menschlicher Umgang
Vieles liegen geblieben in den letzten Jahren was jetzt schwer aufzuholen ist
Gutes Geld für gute Arbeit und andersrum genauso
Beste Atmosphäre die ich bis jetzt im Arbeitsleben erfahren durfte
Sehr gute Bewe
Sportliche Angebote vor Ort und fast jederzeit die Möglichkeit private Termine wahrzunehmen
Bei eigenem Interesse vieles möglich
Manchmal ungerecht verteilt
Vollumfänglich gewollt
Alt eingefahrene Maschen
Generationsübergreifend sehr gute Zusammenarbeit
Arbeitsverhältnisse auf Augenhöhe
Top Standort direkt am Wasser jedoch mangelnde technische Ausstattung
Gute Verständigung untereinander jedoch ab und zu stockt es auch mal
Lohn- Leistungsverhältnis sehr fraglich
Sehr abwechslungsreich
Entspannte Arbeitsatmosphäre, obwohl es dabei auch auf die Kollegen ankommt. Im Großen und Ganzen kann mich sich aber nicht beschweren.
Sehr gut. Mit 31 Urlaubstagen und einer 39 Std. Woche kann man sich nicht beschweren. Bei uns gilt Gleitzeit und Teilzeit, sowie Freizeitausgleich wird ebenfalls angeboten.
Es gibt sehr sehr viele Möglichkeiten sich weiterzubilden oder in der Karriere aufzusteigen.
Es könnte natürlich immer mehr sein, aber das Gehalt ist schon ziemlich gut, wenn man es mit anderen Berufen vergleicht.
Wird bei uns ganz gut umgesetzt. (Mülltrennung etc.)
In Meinen Team wird dies relativ gut wahrgenommen und auch umgesetzt, aber ich war auch schon in Teams, wo dies nicht der Fall ist.
Kann ich nicht besonders viel sagen. Mein Teamleiter ist offen für alles und man kann über alles reden, wenn man Probleme hat.
Gute Arbeitsbedingungen.
Je nach dem, was für Akten man bearbeiten.
Flexible Arbeitszeiten mit freier Zeiteinteilung im Homeoffice /Büro
Veraltete Technik
Man könnte moderner werden , Fortbildungsmöglichkeiten, Gehalt könnte besser sein
Flexibel Arbeitszeiten
Nichts wirklich
Homeoffice in Ausbildung wäre auch schon schön
Hohe Flexibilität für eine Behörde
Nichts
Nachhaktigkeit kann verbessert werden
Offen, sozial, flache Hierarchien
überwiegend positiv, politische Diskussion wird der Firma nicht gerecht
Arbeitszeiten extrem Flexibel, HomeOffice kein Problem
Viele interne Aufstiegsmöglichkeiten, Unterstützung bei Aufstiegsstudium
Guter Tarifvertrag, hohe Einstiegslohngruppen.
Der soziale Arbeitgeber überhaupt
In den Teams starker Zusammenhalt, Teamtage, Gemeinschaftsveranstaltungen, Betriebssport
respektvoll
Offen
Ausstattung hochwertig und modern, flexibles Arbeiten möglich, viele Beteiligungsmöglichkeiten
Viele Formate, offen, ehrlich
Über 50 % Frauen auch in Führungspositionen
Wer eine soziale Verantwortung hat ist hier richtig
Sozialversicherung ist eigentlich eine super Sache und eine sinnvolle Idee. "Die Rente" ist für Menschen in einer Umbruchsituation da. Viele können zum Beispiel ihr Glück kaum fassen, dass "die Rente" ihre Umschulung bezahlt, wenn es beruflich im erlernten Beruf nicht mehr geht.
In dieser Behörde sollten die Menschen, die Kunden, die Versicherten im Mittelpunkt stehen. Tatsächlich stehen die Gesetze, die Verordnungen, die dienstlichen Anweisungen im Mittelpunkt. Klar, Behörden müssen sich an Vorschriften halten, aber die sind - gerade in einer Sozialversicherung - für die Menschen da, nicht die Menschen für die Vorschriften.
Beauftragte haben in diesem Haus zu viel Macht. Wer nichts tun will, fragt bei einem nach. Der prüft erst einmal dreieinhalb Monate, meistens findet er etwas. Wenn andere Rentenversicherungsträger eine Methode, eine Software, ein Verfahren nutzen, das sinnvoll ist und auch hier eingeführt werden könnte, kommt das agabu-Phänomen: alles ganz anders bei uns. Wir gehen mit Sozialdaten um, die sind besonders schützenswert. Richtig, aber machen das die anderen Träger nicht auch? Wer nichts verändern möchte, vor allem nicht die eigenen Arbeitsweisen, wendet sich an die Personalvertretung. Viele Innovationen scheitern am Personalrat.
Wer "Dienst nach Vorschrift" gut findet, wer starre Strukturen braucht, ist hier richtig. Wer die Sinnhaftigkeit einer Vorschrift hinterfragt, nicht. Jede Veränderung ist eine Bedrohung. JEDE. Es gilt das Grundgesetz:
1. Das haben wir schon immer so gemacht.
2. Das haben wir noch nie so gemacht.
3. Wo kämen wir denn da hin??
4. Da könnte ja jeder kommen!
Symptomatisch: das betriebliche Vorschlagswesen, hier Ideenmanagement genannt. Das ist in einer leidlich digitalen Behörde noch immer papierbasiert und gnadenlos rückständig. Wer einen Vorschlag macht, muss sich selbst darum kümmern, was daraus geworden ist. Vier Monate später ist dann auf der Intranet-Seite in einer Spalte "abgelehnt" zu lesen. Wertschätzung geht anders. Das Problem ist auch seit Jahren bekannt, mit dem neuen Intranet sollte etwas Digitales kommen. Aber es passiert nichts.
Ich habe auch deshalb gekündigt, weil ich mit vielen früheren Mitarbeiter*innen Kontakt hatte. Keine*r hat gesagt "wäre ich besser geblieben", alle sagten sinngemäß "Zum Glück bin ich da weg."
So geht es mir jetzt auch persönlich.
Das ist der stärkste Punkt hier. Liberale Rahmenarbeitszeit, von 5 bis 21 Uhr kann jederzeit gearbeitet werden, wenn möglich und mit der Führungskraft regelbar auch von zuhause aus. Insbesondere für Alleinerziehende ein Traum! Andere Rentenversicherungsträger haben die Leute wieder ins Büro beordert, als die Pandemie vorbei war, dieser nicht. Fünf-Tage-Woche, Arbeitsumfang/Vollzeit/Teilzeit kann relativ flexibel geändert werden.
Nächster Grund für meine Kündigung. Meine Führungskraft machte mir für die nächsten Jahre keine Hoffnung auf eine berufliche Entwicklung. Da ging ich lieber. Es gibt Weiterbildungsprogramme, aber wer außerhalb des "Rente/Reha-Kerngeschäfts" arbeitet und keine Führungskraft ist - schwieerig.
Man wird dafür bestraft, für einen so genannten Regionalträger zu arbeiten. Der größte Träger der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland (vom Standort Berlin aus fünf Straßen weiter) zahlt für dieselbe Tätigkeit eine bis zwei Tarifgruppen höher. Das Gehalt ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche pünktlich auf dem Konto.
Das Haus ist impffreundlich, Mitarbeiter*innen können sich während der Arbeitszeit zum Beispiel gegen Grippe und früher gegen Corona impfen lassen.
Naja. Das Haus brüstet sich mit Ersparnissen von Wasser und Strom, die bei genauer Betrachtung vor allem dadurch entstehen, dass viele von zuhause aus arbeiten. Dann verbrauchen sie Wasser und Strom eben da.
Es wird viel für Menschen mit Schwerbehinderung gemacht. Das Thema "leidensgerechter Arbeitsplatz" wird ausbuchstabiert. Notfalls wird umgebaut.
Puh. Der Personalrat schützt die Minderleister, meinte meine erste Führungskraft zu mir. Damit hatte sie Recht. Die Kollegen halten zusammen, wenn es darum geht, sich für nicht zuständig zu erklären, Arbeit auf andere abzuwälzen, und sich über Zumutungen, tatsächliche und vermeintliche, zu beschweren. Ich bin so geprägt worden, für mein Gehalt etwas zu tun. Eifer oder Fleiß werden hier nicht belohnt. Es gibt Kolleg*innen, die viel Arbeitszeit darauf ver(sch)wenden, Fehler bei den Kolleg*innen zu suchen und zu finden, die tatsächlich arbeiten. Anschließend wird bei der gemeinsamen Führungskraft angeschwärzt. Wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Vor lauter Angst, einen Fehler zu machen, wird auch gern mal nichts gemacht. Jedenfalls nichts, wofür es nicht eine Regel gibt.
Bedenken haben wird belohnt: Probleme suchen, keine Lösungen. Fand ich schwer erträglich. Ich suche lieber Lösungen.
Das Haus ist veränderungs-resistent. Das kommt älteren Kolleg*innen sehr entgegen, die sowieso nichts mehr ändern wollen und noch vier Jahre, drei Monate und zwölf Tage bis zum eigenen Ruhestand haben. Viele wissen das auswendig.
Es war absurd für einen Rentenversicherungsträger, aber ich fühlte mich wegen meines Alters diskriminiert.
Menschen im öffentlichen Dienst sind nach überstandener Probezeit praktisch unkündbar, wenn sie in einer Mitarbeitendenvertretung sind doppelt, wenn sie eine Schwerbehinderung haben dreifach. Das ist grundsätzlich richtig, kann aber ausgenutzt werden. Vielleicht war es blauäugig von mir zu hoffen, dass die Sicherheit des Arbeitsplatzes die Menschen geistig freier macht. Das Gegenteil ist der Fall. Kleines Karo, kleine Geister. Wenn ich auf eine*n Kolleg*in traf, von der/dem ich dachte, endlich ein*e Gleichgesinnte*r, war sie oder er wenige Monate später weg.
Die Ausstattung mit IT ist _für eine Behörde_ sehr anständig. Inzwischen hat jede*r Mitarbeiter*in auch einen Laptop, kann also theoretisch auch von zuhause aus arbeiten. Höhenverstellbare Tische sind Standard und toll!
Ärgerlich allerdings: wer von zuhause aus arbeitet, der sollte ebenfalls mit einem höhenverstellbaren Tisch beglückt werden - einem zwei Meter breiten Monstrum. Wer das zuhause nicht gestellt bekam und "nur" einen 1,60 m breiten Tisch haben wollte, musste begründen, dass sie oder er ihn braucht. Mit Grundriss des heimischen Arbeitszimmers samt Aufmaß der dort stehenden Möbel.
Wer kein Gesetz, keine Verordnung oder keine Arbeitsanweisung hat, nach der sie oder er informiert werden muss, wird nicht informiert. Das ist hier im Haus eine Holschuld.
Die Gleichstellungsbeauftragte macht tatsächlich einen guten Job. Es gibt eine Geschäftsführerin, eine Ebene darunter liegt die Frauenquote bei 20 Prozent, eine Ebene darunter noch schlechter. Dies bei einem Frauenanteil an der Belegschaft von über 70 Prozent. "Substrat" wäre also da. Ich kann allerdings auch die Frauen verstehen, die in diesem Haus keine Karriere machen wollen. Ich wollte es auch nicht mehr.
Das ist eine Behörde, und sie ist gern eine Behörde. Lachen ist da verboten, auch wenn das erstaunlicherweise in keiner Vorschrift steht. Wer behauptet, Spaß an ihrer oder seiner Arbeit zu haben, gilt in den Augen des großen Chors der Meckerer als zumindest merkwürdig, auch wenn es tatsächlich so ist.
Die Möglichkeit auf Home-Office, es ist sauber
Große Unterschiede in der Behandlung der einzelnen Mitarbeiter, je nach Sympathie
Sehr viel Hetze der Kolleginnen untereinander,
durch die Masse an Akten und den hohen Krankenstand extreme Überarbeitung der Mitarbeiter
Wenn mehr in die Mitarbeiter Zufriedenheit investiert werden würde und es Konsequenzen für Mobbing und Hetze geben würde, gäbe es wohl auch nicht so einen hohen Krankenstand und die zurückbleibenden Mitarbeiter würden nicht am der Überarbeitung zu Grunde gehen
Sehr viel Hetze durch ältere Mitarbeiter gegen junge Mitarbeiter
je nachdem ist Home-Office möglich
Kommt auf das Team an. Leider kann jeder Teamleiter werden, egal ob die Person sich als Führungskraft eignet oder nicht.
alles
nichts
keine
ich bekomme meine Rente pünktlich aufs Konto
nichts, ich kenne davon keinen persönlich
keine
Nichts außer das Geld und Arbeitszeit
Die Deutsche Rentenversicherung ist als Ausbildungsbetrieb eine Katastrophe. Auszubildende werden hier nicht gefördert, sondern systematisch klein gemacht. Teamleiter und Mitarbeiter nutzen ihre Position aus, um Auszubildende herabzusetzen – was man klar als Mobbing bezeichnen kann. Die Atmosphäre ist vergiftet, und wer Kritik äußert oder Probleme anspricht, wird regelrecht fertiggemacht.
Besonders erschreckend: Weder Team- noch Abteilungsleiter fühlen sich zuständig. Auch der Betriebs- und Aufsichtsrat scheinen die Augen vor diesen Missständen zu verschließen. Statt Lösungen zu bieten, wird Druck aufgebaut, bis Auszubildende am Ende ihrer Kräfte sind – psychische Zusammenbrüche sind keine Seltenheit.
Das Schlimmste: Dass Auszubildende Schutzbefohlene sind und besondere Rechte haben, wird hier völlig ignoriert. Der Ausbildungsbetrieb macht Auszubildenden das Leben absichtlich schwer, anstatt sie zu unterstützen und auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten.
Was diese Zustände noch verwerflicher macht: Ältere negative Rezensionen zu diesen Themen werden offensichtlich blockiert und nicht veröffentlicht, um das wahre Bild zu verschleiern. Es wird alles getan, um die Missstände zu vertuschen, statt sie zu beheben.
So etwas darf in einem staatlichen Unternehmen nicht passieren. Die Zustände sind absolut untragbar und sollten dringend öffentlich gemacht werden, damit zukünftige Bewerber gewarnt sind.
Alles
So verdient kununu Geld.