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Bewertung

Strukturierte Rahmenbedingungen für Angestellte, aber schwache Praktikantenbetreuung für externe Studenten.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Für festangestellte Mitarbeitende im Tarifbereich bietet die DRV Bund grundsätzlich sehr gute Rahmenbedingungen. Die Arbeitsmittel, Abläufe und organisatorischen Strukturen sind klar und gut durchdacht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Betreuung & Anleitung: Es gab kaum fachliche Anleitung oder strukturierte Einarbeitung. Die Betreuung durch die zuständige Person war nur sporadisch, sodass man sich oft selbst organisieren musste.
• Lernfokus: Das Pflichtpraktikumsprojekt konnte nicht umgesetzt werden, und viele Aufgaben hatten kaum Lernpotenzial. Aufgaben wirkten eher wie Beschäftigungstherapie.
• Team-Einbindung: Als Praktikant wurde man kaum ins Team integriert. Es fehlte ein echtes Teamgefühl und aktive Einbindung in Abläufe.
• Kommunikation: Informationen wurden häufig nicht transparent weitergegeben, Zuständigkeiten waren unklar, und Rückfragen blieben oft oberflächlich beantwortet.
• Vergütung & Motivation: Kein Gehalt oder Aufwandsentschädigung während des 6-monatigen Praktikums bei voller Präsenzpflicht. Dies wirkt demotivierend und kann unfair erscheinen.
• Karriere & Weiterbildung: Es gab keine Angebote zur Weiterbildung oder Orientierung hinsichtlich möglicher Karrierewege.
• Arbeitsatmosphäre für Praktikanten: Generell freundlich, aber die organisatorische Umsetzung führte dazu, dass man sich als Praktikant eher außen vor fühlte.
• Struktur & Tools: Geplante Projekte konnten oft nicht umgesetzt werden, weil notwendige Programme oder Tools nicht vorhanden oder freigegeben waren.
• Flexibilität / Präsenzpflicht: Pflichtanwesenheit 4–5 Tage pro Woche, oft alleine im Büro, während Kollegen oder Vorgesetzte im Homeoffice waren, erschwert Integration und Betreuung.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass Praktikanten eine klarere Struktur und eine feste Betreuungsperson haben, die Aufgaben richtig anleitet.

Außerdem sollte es mehr fachliche Unterstützung und Erklärungen zu Aufgaben geben, damit man als Praktikant aktiv etwas lernen kann, statt nur kleinere Aufgaben „abzuarbeiten“.

Zusätzlich halte ich eine Aufwandsentschädigung oder ein kleines Gehalt für wichtig. Es ist demotivierend, Aufgaben liefern zu müssen, während man selbst keinerlei Vergütung oder Anerkennung erhält. Das kann sich sehr unfair anfühlen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung. Die Kolleginnen und Kollegen waren überwiegend freundlich und respektvoll im Umgang.

Allerdings habe ich mich als Praktikant nicht wirklich ins Team integriert gefühlt. Gerade gegen Ende des Praktikums wurde ich weniger in Abläufe eingebunden, und es fehlte an regelmäßigem Austausch.

Insgesamt war die Stimmung nicht negativ, aber es hat aus meiner Sicht an Teamgefühl und aktiver Einbindung gefehlt.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht unzureichend und teilweise intransparent. Zuständigkeiten waren häufig unklar, wodurch es schwierig war, die richtigen Ansprechpartner zu finden.

Zudem wurden wichtige Informationen nicht aktiv weitergegeben. So habe ich beispielsweise keine Rückmeldungen zu externen Abstimmungen (z. B. mit der Hochschule) erhalten, und es fanden keine strukturierten Feedbackgespräche statt.

Insgesamt wurde sich aus meiner Sicht zu wenig Zeit für Praktikanten genommen. Aufgaben wurden teilweise kurzfristig zugewiesen, ohne ausreichende Erklärung oder fachliche Anleitung. Dadurch war es schwierig, sich sinnvoll einzuarbeiten und die Aufgaben richtig einzuordnen.

Auch das persönliche Wohlbefinden hat darunter gelitten, da ich mich im Arbeitsalltag nicht wirklich eingebunden gefühlt habe.

Gegen Ende des Praktikums hatte ich zudem nicht den Eindruck, dass der Lernprozess im Vordergrund steht, da es kaum strukturierte Erklärungen oder Anleitung gab. Insgesamt hatte ich daher das Gefühl, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für ein Praktikum in dieser Form nicht ausreichend gegeben waren.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams habe ich den Zusammenhalt grundsätzlich als gut wahrgenommen, die Zusammenarbeit untereinander wirkte eingespielt und funktional.

Als Praktikant wurde ich jedoch nur wenig in das Team integriert und hatte häufig das Gefühl, eher außen vor zu sein. Eine aktive Einbindung in Abläufe oder ein echtes Zugehörigkeitsgefühl haben aus meiner Sicht gefehlt.

Insgesamt war der Zusammenhalt im Team vorhanden, jedoch nicht wirklich auf Praktikanten übertragbar.

Work-Life-Balance

Die allgemeinen Rahmenbedingungen sind grundsätzlich gut.

Aus meiner Sicht ist es jedoch nicht mehr zeitgemäß, dass Praktikanten 4–5 Tage pro Woche ins Büro kommen müssen. Teilweise ist man an manchen Tagen sogar komplett alleine im Büro, da alle Kolleginnen, Kollegen oder der Vorgesetzte im Homeoffice sind.

Dies erschwert die Integration und Betreuung erheblich. Mehr Flexibilität und eine klarere Abstimmung zwischen Präsenzpflicht und Verfügbarkeit der Teammitglieder wäre hier aus meiner Sicht sinnvoll.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter war stets höflich und freundlich im Umgang.

Gleichzeitig stand für die Anleitung und Betreuung von Praktikanten nur sehr begrenzt Zeit zur Verfügung. Fachliche Unterstützung, Erklärungen oder Feedback zu Aufgaben fanden nur auf Nachfrage statt.

Insgesamt war der Umgang respektvoll, aber die Betreuung für Praktikanten aus meiner Sicht nicht ausreichend gewährleistet.

Interessante Aufgaben

Mein ursprünglich geplantes Hauptprojekt für das Pflichtpraktikum konnte über Monate nicht umgesetzt werden, da das notwendige Programm noch nicht vorhanden oder freigegeben war.

Stattdessen wurde mir die Erstellung einer Ordnung zur Sicherheit für interne und externe Personen zugewiesen. Ich habe den Eindruck, dass man nicht genau wusste, wie ich sinnvoll eingebunden werden sollte.

Viele Aufgaben wurden ohne ausreichende Anleitung oder Erklärung zugewiesen und wirkten eher wie Beschäftigungstherapie. Insgesamt fehlte eine strukturierte Einarbeitung und fachliche Unterstützung, sodass der Lernfokus eines Praktikums aus meiner Sicht kaum gegeben war

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren grundsätzlich funktional: Es gab einen PC und die notwendigen Arbeitsmittel. Alles war klar behördlich strukturiert und auf den Nutzen der Abteilung ausgerichtet.

Gleichzeitig war wenig Raum für Flexibilität oder Innovation erkennbar. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass viele Kolleginnen und Kollegen Veränderungen eher ablehnen, z. B. New-Work-Ansätze, die in anderen Bereichen üblich sind.

Insgesamt funktional, aber eher konservativ und wenig modern ausgerichtet.

Gehalt/Sozialleistungen

Während meines 6-monatigen Praktikums erhielt ich kein Gehalt und hatte keinen Urlaubsanspruch, obwohl ich mindestens 4 Tage pro Woche im Büro war und einen Tag im Homeoffice.
Dies führte dazu, dass die Motivation während des Praktikums sowie die Überlegung, danach als Werkstudent bei der DRV Bund zu bleiben, stark eingeschränkt war.
Mir ist bewusst, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt und daher kein Anspruch auf Mindestlohn besteht. Allerdings erhalten Praktikanten in anderen öffentlichen Einrichtungen häufig zumindest eine Aufwandsentschädigung oder ein Minijob-Gehalt, wodurch die Situation deutlich fairer wäre.

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