11 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Schülerinnen und Schüler, viele engagierte Kolleginnen und Kollegen und die Möglichkeiten, die eine internationale Schule bietet. Die pädagogischen Voraussetzungen sind grundsätzlich hervorragend. Besonders positiv habe ich den Zusammenhalt erlebt, der sich innerhalb von Teilen des Kollegiums über Jahre entwickelt hatte.
Eine aus meiner Sicht problematische Führungskultur, die von Unsicherheit, Abhängigkeiten und mangelnder Transparenz geprägt ist. Der Umgang mit Vertragsverlängerungen, kritischen Stimmen und gewachsenen kollegialen Strukturen hat mein Vertrauen in die Schulleitung nachhaltig beschädigt.
Vertragsverlängerungen nach transparenten und überprüfbaren Kriterien gestalten.
* Eine unabhängige Mitarbeitervertretung gewährleisten und vor möglichen Interessenkonflikten schützen.
* Beschwerden über Drucksituationen bei Vertragsunterzeichnungen unabhängig untersuchen.
* Sicherstellen, dass Kinder von Beschäftigten unter keinen Umständen in arbeitsvertragliche Konflikte hineingezogen werden.
* Die hohe Personalfluktuation und ihre Ursachen kritisch aufarbeiten.
* Eine Führungskultur schaffen, in der konstruktive Kritik nicht als Illoyalität verstanden wird.
* Bei externen Qualitätsprüfungen auch ehemalige Mitarbeitende vertraulich befragen.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als zunehmend von Angst und Misstrauen geprägt erlebt. Die ständige Sorge vor einer Nichtverlängerung des eigenen Vertrags beeinflusst das Verhalten vieler Beschäftigter.
Anstatt offen miteinander zu sprechen, wird zunehmend darauf geachtet, wem man was erzählt. Kolleginnen und Kollegen werden teilweise als potenzielle Konkurrenz wahrgenommen. Wer sich gegenüber der Schulleitung besonders loyal zeigt, scheint besser abgesichert zu sein als jemand, der Entscheidungen kritisch hinterfragt.
Das Ergebnis ist eine Atmosphäre, in der Anpassung und Selbstschutz wichtiger werden als offene Zusammenarbeit. Besonders erschreckend finde ich, dass viele Beschäftigte diese Situation irgendwann als normal hinnehmen.
Nach außen präsentiert sich die Deutsche Schule Shanghai als moderne, leistungsfähige Bildungseinrichtung mit hohen pädagogischen Ansprüchen.
Meiner Erfahrung nach besteht zwischen diesem Anspruch und der intern erlebten Führungskultur eine erhebliche Diskrepanz.
Eine Schule sollte nicht nur kritisches Denken, demokratische Werte und Eigenverantwortung vermitteln, sondern diese Werte auch im Umgang mit ihren eigenen Beschäftigten leben.
Work-Work-Balance
Berufliche Perspektiven hängen aus meiner Sicht zu stark von der jeweiligen Vertragsverlängerung und den Entscheidungen der Schulleitung ab.
Ein transparentes und nachvollziehbares System der Personalentwicklung habe ich in dieser Hinsicht vermisst. Die Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft erschwert eine längerfristige Planung erheblich.
Ein gutes Gehalt, welches jedoch einige Angestellte heute in therapeutische Behandlung investieren müssen.
Der Zusammenhalt zwischen einzelnen Kolleginnen und Kollegen kann sehr gut sein. Gleichzeitig habe ich erlebt, wie dieser Zusammenhalt durch Unsicherheit und Konkurrenzdenken geschwächt wurde.
Wenn Beschäftigte ihre eigene Vertragsverlängerung als unsicher wahrnehmen, kann jede andere Person zur potenziellen Konkurrenz werden. Statt sich gegenseitig zu unterstützen, achten manche vor allem darauf, die eigene Position gegenüber der Schulleitung zu sichern.
Zusätzlich entstand nach meiner Wahrnehmung ein Klima, in dem vertrauliche Äußerungen möglicherweise an die Leitung weitergegeben wurden. Schon die Sorge davor reicht aus, um offene Gespräche zu verhindern.
Besonders bedauerlich ist, dass auf diese Weise die Arbeit vieler engagierter Lehrkräfte und der ursprünglich vorhandene Gemeinschaftssinn beeinträchtigt werden.
Das Verhalten der Schulleitung war für mich der mit Abstand problematischste Aspekt meiner Tätigkeit.
Ich habe Personalgespräche erlebt, die ich als einschüchternd und wenig wertschätzend empfand. Auch der Umgang mit ausstehenden Vertragsverlängerungen verstärkte bei mir den Eindruck, dass berufliche Abhängigkeiten in solchen Gesprächen eine erhebliche Rolle spielen.
Besonders schwer wiegen für mich die Schilderungen zweier mir persönlich bekannter Betroffener. Beide berichteten mir, bei Vertragsunterzeichnungen erheblich unter Druck gesetzt worden zu sein. Nach ihren Aussagen wurden dabei auch mögliche Konsequenzen angesprochen, die ihre eigenen Kinder betrafen, die ebenfalls die Schule besuchten. Diese Berichte haben mein Vertrauen in die Führung der Schule erheblich erschüttert.
Nach meiner Wahrnehmung wird die Unsicherheit über mögliche Nichtverlängerungen nicht ausreichend abgebaut. Vielmehr entsteht immer wieder der Eindruck, dass Beschäftigte sich ihre berufliche Zukunft durch Wohlverhalten und Loyalität sichern müssen.
Zudem habe ich erlebt, dass zahlreiche Arbeitsverhältnisse nicht fortgesetzt wurden.
Die räumlichen und technischen Voraussetzungen sind grundsätzlich gut. Das eigentliche Problem liegt nach meiner Erfahrung weniger in der Ausstattung als in den organisatorischen und zwischenmenschlichen Rahmenbedingungen.
Ständige Unsicherheit, belastende Personalgespräche und ein von Misstrauen geprägtes Arbeitsumfeld können den Alltag erheblich erschweren. Gute Ausstattung allein macht noch keinen guten Arbeitgeber.
Die Kommunikation habe ich häufig als hierarchisch und wenig offen erlebt. Entscheidungen wurden nicht immer nachvollziehbar erläutert. Kritische Rückfragen führten aus meiner Sicht zu selten zu einem wirklichen Austausch.
Problematisch ist insbesondere, wenn Beschäftigte das Gefühl entwickeln, ihre Meinung könne sich negativ auf ihre berufliche Zukunft auswirken.
Eine offene Feedbackkultur kann unter solchen Voraussetzungen kaum entstehen. Statt Probleme gemeinsam zu lösen, werden sie teilweise verschwiegen oder nur im kleinen, vertrauten Kreis besprochen.
Ich hatte nicht immer den Eindruck, dass für alle Beschäftigten dieselben Maßstäbe gelten.
Insbesondere bei der Vergabe von Verantwortung und im Umgang mit unterschiedlichen Meinungen schien mir die persönliche Nähe zur Schulleitung eine bedeutende Rolle zu spielen.
Es braucht transparente Kriterien, damit fachliche Kompetenz und geleistete Arbeit erkennbar stärker zählen als persönliche Loyalität.
Die finanziellen Rahmenbedingungen und die für eine Auslandstätigkeit vorgesehenen Zusatzleistungen sind attraktiv. Auch die Infrastruktur bietet grundsätzlich gute Voraussetzungen für pädagogische Arbeit.
Die Tätigkeit in einem internationalen Umfeld ermöglicht Erfahrungen, die ein Arbeitsplatz im deutschen Schulsystem in dieser Form nicht bieten kann. Insbesondere die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern kann sehr bereichernd sein.
Die Schule verfügt grundsätzlich über viel Potenzial und über vereinzelt fachlich kompetente und engagierte Mitarbeitende.
Vor allem die Führungskultur, mangelnde Transparenz und das geringe Vertrauen innerhalb der Organisation. Entscheidungen wirken teilweise personenabhängig, Kommunikationsstrukturen sind unübersichtlich und ein wirklich offener Umgang mit Kritik ist nur eingeschränkt erkennbar.
Hinzu kommen hohe Fluktuation, begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten und eine zunehmende Entgrenzung der Arbeitszeit.
Besonders problematisch ist ein Arbeitsklima, in dem viel Energie für Selbstschutz, interne Dynamiken und organisatorische Unsicherheiten aufgewendet wird. Diese Energie fehlt letztlich bei der eigentlichen Aufgabe: der bestmöglichen pädagogischen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.
Interne Probleme offen anerkennen und Kritik nicht nur einfordern, sondern als Chance zur Verbesserung nutzen. Führung transparenter, berechenbarer und unabhängiger von persönlichen Netzwerken gestalten. Entscheidungen zu Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Stundenplänen und Entwicklungsmöglichkeiten nach nachvollziehbaren fachlichen Kriterien treffen.
Kommunikationswege vereinfachen, Informationen für alle gleichermaßen zugänglich machen und die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit deutlich reduzieren.
Die Fluktuation sollte stärker in den Fokus genommen werden. Erfahrene, kompetente und bewährte Mitarbeitende langfristig zu halten und ihnen echte Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten, schafft Kontinuität und institutionelles Wissen. Gerade an einer Auslandsschule ist ein stabiles Kollegium ein wesentlicher Qualitätsfaktor. Bei der Personalgewinnung sollte neben der fachlichen Qualifikation auch Wert auf nachhaltiges Interesse an der pädagogischen und schulischen Entwicklung gelegt werden.
Darüber hinaus sollte stärker in professionelle Fortbildung investiert und vorhandene pädagogische Tage konsequent dafür genutzt werden. Auch ältere Mitarbeitende sollten hinsichtlich Belastung und Einsatzplanung individueller berücksichtigt werden.
Weniger Konzentration auf die eigene Außendarstellung und mehr kritische Selbstreflexion wären insgesamt wünschenswert. Nachhaltige Exzellenz entsteht durch Qualität, Vertrauen, Kontinuität und zufriedene Menschen innerhalb einer Organisation.
Die Arbeitsatmosphäre ist von Misstrauen, Unsicherheit und Konkurrenzdenken geprägt. Nach außen wird ein harmonisches und wertschätzendes Bild vermittelt, intern wird das Miteinander jedoch häufig anders erlebt. Aussagen werden weitergetragen, persönliche Netzwerke spielen eine große Rolle und viele Mitarbeitende überlegen genau, wem gegenüber sie sich offen äußern.
Kritik und Offenheit werden offiziell gewünscht, gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass beides zum eigenen Nachteil werden kann. Dadurch entwickelt sich ein Klima der Vorsicht und des Selbstschutzes. Eine offene, vertrauensvolle Zusammenarbeit wird erheblich erschwert.
Auf das positive Image der Schule wird sehr großer Wert gelegt und der gute Ruf regelmäßig hervorgehoben. Gleichzeitig scheint zwischen dieser Selbstdarstellung und der Wahrnehmung innerhalb der Schulgemeinschaft zunehmend eine Lücke zu entstehen.
Aus Teilen der Elternschaft ist Unzufriedenheit wahrnehmbar, und auch Schulwechsel zu anderen internationalen Einrichtungen kommen vor. Solche Entwicklungen sollten stärker als Anlass für kritische Selbstreflexion genutzt werden.
Ein über Jahre aufgebauter guter Ruf sollte nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Langfristig entsteht ein positives Image vor allem durch Qualität, Vertrauen und die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitarbeitenden.
Die vertraglich geregelte Arbeitszeit und die tatsächlich erlebte Arbeitsbelastung stimmen nur bedingt überein. Zusätzliche Aufgaben und Verpflichtungen sowie eine hohe Kommunikationsdichte führen dazu, dass die Arbeit regelmäßig über die eigentliche Dienstzeit hinaus präsent ist.
Nachrichten erreichen Mitarbeitende bereits vor Arbeitsbeginn, am Abend und an Wochenenden. Zwar besteht offiziell keine Verpflichtung, diese außerhalb der Arbeitszeit zu lesen, praktisch entsteht jedoch der Druck, ständig informiert zu bleiben, um am nächsten Arbeitstag nicht bereits den Anschluss verloren zu haben.
Auch bei Krankheit wird teilweise erwartet, Arbeitsmaterialien vorzubereiten und für Vertretungen bereitzustellen. Eine klare Abgrenzung zwischen Arbeit, Freizeit und notwendiger Erholung ist dadurch nur eingeschränkt möglich.
Transparente Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum erkennbar. Fachliche Kompetenz, gute pädagogische Arbeit und Engagement führen nicht automatisch zu mehr Verantwortung oder Mitgestaltung. Persönliche Netzwerke und Nähe zu Entscheidungsträgern scheinen für Entwicklungsmöglichkeiten teilweise eine größere Rolle zu spielen.
Auch eine systematische und kontinuierliche professionelle Weiterbildung ist nur eingeschränkt vorhanden. Die Auslandssituation erschwert die Teilnahme an Fortbildungen aus Deutschland zusätzlich, da Onlineangebote aufgrund der Zeitverschiebung häufig entweder während des Arbeitstages oder zu sehr späten Zeiten stattfinden.
Gerade deshalb könnten unterrichtsfreie pädagogische Tage wesentlich konsequenter für qualitativ hochwertige gemeinsame Fortbildungen genutzt werden. Insgesamt fehlen eine erkennbare Fortbildungsstrategie und transparente Entwicklungsperspektiven.
Die Vergütung ist grundsätzlich attraktiv, muss allerdings im Zusammenhang mit den vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten am Standort betrachtet werden.
Positiv sind außerdem die für eine Auslandstätigkeit vorgesehenen Zusatzleistungen. Insgesamt gehören Gehalt und Benefits eindeutig zu den stärkeren Seiten des Arbeitgebers.
Beim nachhaltigen Umgang mit Ressourcen besteht Verbesserungspotenzial. Transporte erscheinen teilweise wenig effizient ausgelastet, während gleichzeitig Energie für Beleuchtung und Klimatisierung wenig genutzter Bereiche eingesetzt wird. Auch der Verbrauch von Papier, Laminiermaterial und Verpackungen könnte deutlich stärker unter Nachhaltigkeitsaspekten betrachtet werden.
Im sozialen Bereich sollten insbesondere die Arbeitsbedingungen und die Wertschätzung lokal beschäftigter Service- und Facility-Mitarbeitender stärker in den Blick genommen werden. Von einer international ausgerichteten Bildungseinrichtung wäre hier eine besondere Vorbildfunktion wünschenswert.
Ein tragfähiger Kollegenzusammenhalt ist nur eingeschränkt vorhanden. Zwar gibt es zwischen einzelnen Mitarbeitenden durchaus gute Zusammenarbeit, insgesamt ist das Miteinander jedoch stark von Selbstschutz und Unsicherheit geprägt.
Die hohe personelle Fluktuation und wenig transparente Personalentscheidungen verstärken dieses Klima zusätzlich. Dadurch entsteht eher Zurückhaltung als Solidarität. Viele konzentrieren sich darauf, die eigene Position abzusichern. Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und ein echtes gemeinsames Verantwortungsgefühl können sich unter diesen Bedingungen nur schwer entwickeln.
Auf die besonderen Bedürfnisse älterer Mitarbeitender wird nur begrenzt Rücksicht genommen. Insbesondere hinsichtlich der langfristigen Beschäftigungsmöglichkeiten können Unsicherheiten entstehen, ohne dass ausreichend transparent über Perspektiven und Möglichkeiten informiert wird.
Auch bei gesundheitlichen Einschränkungen oder altersbedingt veränderter Belastbarkeit wäre mehr individuelle Rücksichtnahme wünschenswert. Dies betrifft beispielsweise zusätzliche Belastungen durch standortübergreifende Einsätze.
Ein wertschätzender Umgang mit Erfahrung und langjähriger beruflicher Kompetenz sollte auch bedeuten, individuelle Voraussetzungen bei der Arbeitsorganisation stärker zu berücksichtigen.
Das Führungsverhalten wird teilweise als wenig berechenbar erlebt. Auf ausgesprochen freundlichen und persönlichen Umgang können Distanz oder unerwartete Konfrontationen folgen. Kritische Gespräche werden mitunter kurzfristig angesetzt, ohne dass Anlass und Inhalt vorher ausreichend bekannt sind und eine sachliche Vorbereitung möglich wäre.
Gleichzeitig wird in der internen Kommunikation sehr häufig und ausgesprochen positiv über Schule und Mitarbeitende gesprochen. Dabei fällt jedoch auf, dass bestimmte Personen regelmäßig hervorgehoben werden, während vergleichbares Engagement anderer deutlich weniger sichtbar gewürdigt wird. Dies kann den Eindruck von Bevorzugung und unterschiedlichen Maßstäben entstehen lassen.
Auch informelle Netzwerke scheinen eine wichtige Rolle zu spielen. Dadurch entsteht bei Mitarbeitenden Unsicherheit darüber, welche Äußerungen oder Stimmungen auf welchen Wegen weitergetragen werden.
Insgesamt wären ein berechenbareres, transparenteres und für alle Mitarbeitenden gleichermaßen respektvolles Führungsverhalten sowie ein konstruktiverer Umgang mit Kritik wünschenswert.
Die Arbeitsbedingungen verlangen ein außergewöhnlich hohes Maß an Flexibilität. Kurzfristige Veränderungen und zusätzliche organisatorische Anforderungen gehören zum Arbeitsalltag.
Belastend sind insbesondere die internen Strukturen und die damit verbundene psychische Beanspruchung. Viel Energie fließt in Kommunikation, organisatorische Abläufe und den Umgang mit Unsicherheiten. Diese Energie fehlt letztlich dort, wo sie am wichtigsten wäre: bei gutem Unterricht und der pädagogischen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.
Die räumliche und technische Grundausstattung ist grundsätzlich gut. Bei internen digitalen Systemen und organisatorischen Prozessen besteht dagegen deutliches Verbesserungspotenzial.
Die interne Kommunikation findet zu einem großen Teil schriftlich und über zahlreiche unterschiedliche Kanäle statt. Die Informationsmenge ist hoch und unübersichtlich, sodass Wichtiges leicht untergeht. Gleichzeitig entsteht nicht immer der Eindruck, dass alle Mitarbeitenden rechtzeitig über dieselben Informationen verfügen.
Während schnelle Reaktionen von Mitarbeitenden erwartet werden, bleiben eigene Anfragen teilweise über längere Zeit unbeantwortet. Auch die persönliche Kommunikation wird nicht immer als offen und verlässlich erlebt. Insgesamt fehlen klare Kommunikationsstrukturen, Transparenz und ein konsequenter Austausch auf Augenhöhe.
Eine konsequente Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden ist nicht immer erkennbar. Bei der Verteilung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und der Gestaltung von Arbeits- bzw. Stundenplänen entsteht teilweise der Eindruck, dass persönliche Nähe und Sympathien Entscheidungen beeinflussen können.
Transparente und nachvollziehbare Kriterien würden dazu beitragen, den Eindruck von Bevorzugung oder Benachteiligung zu vermeiden und die Akzeptanz von Entscheidungen deutlich zu erhöhen.
Bei der Vergabe interessanter Aufgaben und besonderer Verantwortungsbereiche ist nicht immer nachvollziehbar, nach welchen Kriterien entschieden wird. Fachliche Kompetenz, individuelle Stärken und die Qualität der geleisteten Arbeit scheinen dabei nicht durchgehend ausschlaggebend zu sein.
Stattdessen entsteht der Eindruck, dass persönliche Netzwerke und Nähe zu Entscheidungsträgern eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Dadurch bleiben vorhandene Kompetenzen und Potenziale im Kollegium teilweise ungenutzt.
Insgesamt ist die Atmosphäre an der DSS deutlich mieser geworden in den letzten Jahren. Dies hängt mit dem großen Druck, der von der Führungsebene auf die Mitarbeiter ausgeübt wird, zusammen. Es herrscht kein Vertrauen, sondern Kontrolle und ein permanentes Beschäftigthalten sowie ein sinnloser Performancedruck, der auf persönliche Belange absolut keine Rücksicht nimmt.
Nach außen hin gut.
Ebenfalls- die Schulleitung sowie das Management wollen keine glücklichen, ausgeglichenen Mitarbeitenden, sondern hart arbeitende. Wer um 4 Uhr nachts Mails verschickt wird ausdrücklich gelobt und belohnt.
Keine wirklichen Weiterbildungen möglich seit Gelder massiv gekürzt worden sind.
Einzig das Gehalt ist ok , aber nur wenn man Vollzeit durchperformt und ein Recht auf Benefits zugesagt bekommt. Verträge verschlechtern sich turnusmäßig. Deswegen werden auch viele Mitarbeitende entlassen, um neue dann anschließend zu günstigeren Konditionen einzustellen.
War früher definitiv besser und ist mit dem Wechsel der Schulleitung systematisch untergraben worden.
Strategisch bis manipulativ, es wird sich nicht an Zusagen gehalten, bedroht, lokale Regelungen bei zB. Mutterschutz gezielt umgangen, Gerüchte werden gezielt gestreut, Mitarbeitende ausgehört etc. Die ganze Klaviatur des schlechten Managements wird rauf und runter gespielt.
Viele unnötige Konferenzen, veraltete Strategien der Kollegiumsleitung, wenig zielstrebiges Handeln sowie unklare Kommunilation führen zu einem Klima der Angst.
Eratisch, tröpfchenweise und an den Mitarbeitenden vorbei.
Männer und Frauen ohne Kinder im mittleren Alter und mit eindeutig deutscher Herkunft und Sozialisierung werden klar bevorzugt. Chinesische Mitarbeitende werden wie Menschen mit Arbeitsrechten zweiter Klasse behandelt, danach kommen ältere Mitarbeitende sowie Mütter.
Ergeben sich aus dem Standort, damit hat es sich aber auch schon.
gutes Gehalt, modernes Ambiente
falsche Auswahl des Führungspersonals und arroganter Führungsstil
Bei der Auswahl des Führungspersonals mehr auf die Qualität achten und nicht Leute wählen, denen man eher einen Gefallen tun möchte, die aber wenig Ahnung haben und sich dementsprechend aufspielen
Insgesamt mittelmäßig. Leider spielen sich manche Mitarbeitenden der erweiterten Leitung doch sehr auf, obwohl ihre Kompetenzen eher mittelmäßig sind.
Es wird schon äußerst viel erwartet, manchmal einfach auch zu viel
nur begrenzt möglich
überdurchschnittlich gut
viele Dinge werden ohne Sinn und Verstand angeschafft
prinzipiell okay, bis auf die "Spione" der Leitung
Unterschiedlich, die oberste Leitung ist sehr launisch und es ist sehr tageformabhängig wie man drauf ist. Die erweiteren Führungspositionen sind teilweise kompetent, teilweise inkompetent. Je inkompetenter, desto oberflächlicher werden eigene Unzulänglichkeiten überspielt oder man zieht sich selbst ins Lächerliche.
gute Ausstattung, jedoch Einschränkungen durch inkompetente Führungspositionen, die entweder von Schule keine Ahnung haben oder eigene Unfähigkeiten überdecken
Prinzipiell gut und klar, jedoch zu viele lange und unübersichtliche E-Mails
prinzipiell okay
Wenn man auserkoren wird eine bekommen zu bekommen hat man gute CHancen
Das Gehalt, die Ferien, die Arbeit mit den Kindern
Das Verhalten und den Stil der Leitung
Tauscht alle Leitungsstellen unbedingt aus
Sehr viele nette KollegInnen, große Hilfsbereitschaft und gute Zusammenarbeit untereinander. Wenn die Leute aus den Führungspositionen oder deren "Spione" nicht da waren, war alles gut. Die Spione sind bestimmte Lehrkräfte, die alles an die Leitung weitergeben und mit Absicht andere Gespräche mithören. Sobald eine von diesen Personen im Haus war, wurde sich vom Sprechen umgeguckt, Türe zugemacht oder Gespräche abrupt beendet und auf später verlegt.
Es wird viel (in meinen Augen pädagogisch unnötiges) von den Mitarbeitern verlangt. Es gab letztes Schuljahr 3(!) Schulfeste, wo selbst die Eltern und die Kinder keine Lust zu hatten. Es gibt ständig irgendwelche Aufführungen, Ausflüge etc. die gut für die Außenwirkung sind. Ob es den Kindern langfristig in ihrer Entwicklung etwas bringt, wage ich ganz zu bezweifeln.
Nur bestimme Mitarbeiter werden gefördert. Die meisten werden kleingehalten. Die jährlich anstehenden Vertragsverlängerungen sind ein Drama, da die Leitung die Verlängerungen nutzt, um die Angestellten unter Druck zu setzen und ihre Macht zu zeigen. Verträge werden öfters ohne vernünftigen Grund nicht verlängert.
Das alles ist überdurchschnittlich gut
Materialien werden zum Teil ohne Sinn und Verstand angeschafft und sehr oft nur zum einmaligen Gebrauch. Danach vergammeln die Sachen in irgendwelchen Lagerräumen. Auf die herstellende Firma und die Arbeitsbedingungen dahinter wird nicht geachtet. Hauptsache es ist günstig und sieht (zumindest von außen) gut aus.
Der Zusammenhalt ist sehr gut, vor allem gegen die Leitung
Das Verhalten geht überhaupt nicht. Manipuliert, droht, spielt immer die Leitungskarte aus, akzeptiert keine anderen Meinungen. Das Verhalten hat mit modernen Vorgesetztenverhalten nichts zu tun! Andere Vorgesetzte gucken nur zu, sagen nichts und machen die Augen zu, obwohl sie gesetzlich auch die Fürsorgepflicht gewährleisten müssen. Das tun sie alle nicht.
Deutsche Arbeitsregeln im Bereich Arbeitssicherheit und Must-have in der Ausstattung werden nicht eingehalten und es ist der Leitung auch egal.
VIELE, LANGE, UNORGANISIERTE Mails, Posts, Nachrichten über diverse Plattformen, wo keiner (selbst die Abteilungsleitungen) nicht mehr durchgestiegen sind. Alles ein großes Durcheinander, kurzfristige Aufgaben oder "wichtige" Informationen, Priorität immer auf Außenwirkung und wenig bis gar nicht auf die eigentliche pädagogische Arbeit mit den Kindern. Es wurden von den Abteilungsleitungen auch vertrauliche Informationen weitergetratscht und die Leitungspositionen haben ihre eigenen Kommunikationsregeln nicht eingehalten. Die mündliche und schriftliche Einzelkommunikation auf Seiten von einzelnen Leitungspersonen würde ich schon fast als menschenunwürdig beschreiben. Mitarbeitende wurde in der Öffentlichkeit angeschrien und fertig gemacht. In Gesprächen wurde öfters von der Schulleitung gedroht, falsche Informationen gegeben und bewusst manipuliert sowie versucht, die "Macht" zu demonstrieren und gezielt gegen die Mitarbeiter zu verwenden.
Ich habe mal eine Situation mitgehört. Eine Leitungsperson (männlich) saß zusammen mit zwei weiteren (männlichen) Lehrern zusammen und haben über Flüge und die Flugbegleiterinnen gesprochen. Da meinte die Leitungsposition, dass er nicht besonders gerne mit einer bekannten deutschen Airline fliegt, weil auf seinen letzten Flügen die Flugbegleiterinnen so alt und nicht mehr hübsch waren und er sich bei einem so langen Flug wenigstens schöne Frauen angucken möchte. Da meinte der andere Lehrer, dass es bei einer türkischen Airline besser ist, weil da angeblich nur junge und hübsche Flugbegleiterinnen sind und die "alten" schnell aussortiert werden. Da meinte die Leitung nur, dass die deutschen Airlines solche Vorgehensweisen auch brauchen.
Ich war echt geschockt von diesem Gespräch und bereue es bis heute, dass ich nichts gesagt habe. Ich finde, dass diese Situation sehr gut die Einstellung der einen Leitungsperson zeigt.. Ich finde es schlimm, dass diese Person junge Menschen unterrichten darf.
Die Arbeit mit den Kindern macht echt Spaß. Eltern sind im Großen und Ganzen auch sehr nett.
Mitarbeiter werden nur als Ressourcen gesehen, Verträge werden nicht eingehalten, Managemententscheidungen nicht verständlich erklärt. Langjährige Mitarbeiter werden plötzlich vor die Tür gesetzt.
Es herrscht ein Klima der Angst
Keine Aufstiegschancen, Stellen werden stattdessen extern besetzt
Verträge werden nicht eingehalten
Teilweise ruppiger Umgangston
Entscheidungen werden nicht klar kommuniziert, es gibt keine Abstimmungen
Die tägliche Arbeit an dieser Schule habe ich häufig als belastend erlebt. Die allgemeine Atmosphäre ist nach meinem Eindruck eher von Vorsicht als von Vertrauen geprägt. Man überlegt sich sehr genau, wem man was anvertraut und welche Meinung man offen äußert. Es scheint an dieser Schule auch normal zu sein, dass bei Problemen nicht mit der betroffenen Person direkt gesprochen wird, sondern gleich zur Schulleitung gerannt wird. Man erhält den Eindruck, dass ein solches Verhalten von Seiten der Schulleitung erwünscht ist.
Ich hatte oft das Gefühl, dass Anpassungsfähigkeit stärker belohnt wird als ein kritischer und konstruktiver Austausch. Unterschiedliche Sichtweisen werden nicht immer als Bereicherung wahrgenommen. Dadurch entsteht eine Kultur, in der viele Konflikte nicht offen angesprochen, sondern vermieden wurden.
Besonders erschöpfend war für mich nicht die pädagogische Arbeit selbst, sondern die emotionale Anspannung, die durch die zwischenmenschlichen und strukturellen Rahmenbedingungen entstand. Man ging häufig mit deutlich weniger Energie nach Hause, als es die eigentliche Unterrichtstätigkeit allein erklärt hätte.
Die Schule versteht es hervorragend, sich nach außen als exzellente deutsche Auslandsschule zu präsentieren. Moderne Ausstattung, professionelle Außendarstellung und ein exklusives Umfeld sorgen für einen ausgezeichneten Ruf.
Im Inneren habe ich jedoch eine deutlich größere Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wahrgenommen. Der Druck, den hohen Erwartungen von Eltern und Öffentlichkeit jederzeit gerecht zu werden, war spürbar. Teilweise entstand bei mir der Eindruck, dass die Pflege des positiven Images wichtiger war als die ehrliche Auseinandersetzung mit internen Problemen.
Wer ausschließlich auf das äußere Erscheinungsbild vertraut, erhält meines Erachtens kein vollständiges Bild der tatsächlichen Arbeitsbedingungen.
Die Arbeitsbelastung geht weit über den Unterricht hinaus. Lange Präsenzzeiten, zusätzliche Veranstaltungen, kurzfristige Zusatzaufgaben und regelmäßige Termine außerhalb des eigentlichen Unterrichts bestimmten den Alltag.
Besonders belastend empfand ich die Erwartung einer nahezu permanenten Erreichbarkeit. Teams-Nachrichten, E-Mails und Anfragen von verschiedenen Seiten führten dazu, dass sich Beruf und Privatleben immer stärker vermischten. Selbst außerhalb der regulären Arbeitszeiten fiel es schwer, gedanklich abzuschalten. Eine annehmbare Work-Life Balance muss man sich erkämpfen. Es kann aber gelingen, wenn man nicht versucht, jedem überzogenen Anspruch der Schulleitung gerecht zu werden, was eh nahezu unmöglich ist.
Wer gezielte Förderung, strukturierte Personalentwicklung oder klare Karriereperspektiven erwartet, sollte seine Erwartungen deutlich zurückschrauben.
Ich habe nur wenige nachhaltige Maßnahmen wahrgenommen, die Mitarbeitende aktiv in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen. Gleichzeitig ließ die hohe Arbeitsbelastung kaum Raum, sich eigenständig weiterzubilden.
Teilweise entstand der Eindruck, dass Entwicklungsmöglichkeiten nicht immer transparent vergeben wurden. Dies führte bei einigen Kolleginnen und Kollegen zu dem Gefühl, dass Einsatz und fachliche Kompetenz allein nicht zwangsläufig ausschlaggebend sind. Es wurden offenbar Kollegen bestimmte Funktionen und Positionen versprochen, die dann an andere gingen, während sie selbst mit Tätigkeiten beauftragt wurden, die nicht ihren Kompetenzen entsprachen.
Für Lehrkräfte, die Wert auf kontinuierliche Weiterentwicklung und Anschlussfähigkeit an Entwicklungen im innerdeutschen Schuldienst legen, ist dies ein wichtiger Punkt.
Die Gehälter sind überdurchschnittlich gut, auch für Ortslehrkräfte.
Positiv hervorzuheben ist das Engagement einzelner Schülerinnen und Schüler, die sich im sozialen Bereich einsetzen und Spendenaktionen organisieren.
Im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit habe ich dagegen eher Entwicklungspotenzial gesehen. Umweltbewusstsein wirkt im Schulalltag nicht wie ein zentraler Bestandteil der gelebten Kultur. Beispielsweise erhält man am Dessert-Stand in der Kantine für ein Stückchen Kuchen Einmal-Besteck aus Hartplastik, das mit Sicherheit noch jahrelang verwendet werden könnte und das obwohl es in der Kantine für die Hauptspeisen normales Besteck aus Metall gibt. Die Klimaanlage läuft ab Mai durchgehend, egal ob es draußen heiß ist oder nicht.
Es gibt Kolleginnen und Kollegen, auf die man sich jederzeit verlassen kann. Gleichzeitig habe ich den allgemeinen Zusammenhalt als deutlich schwächer erlebt, als ich es von Schulen gewohnt bin.
Misstrauen und Zurückhaltung sind nach meinem Eindruck weit verbreitet. Viele scheinen bemüht, keine Angriffsfläche zu bieten und Konflikte möglichst zu vermeiden.
Unter solchen Bedingungen entsteht nur schwer eine Kultur gegenseitiger Unterstützung. Stattdessen konzentrieren sich viele verständlicherweise darauf, die eigene Situation möglichst stabil zu halten. Im schlimmsten Fall gibt es Kollegen, die gegen einen arbeiten.
Die hohe Fluktuation im Kollegium fällt deutlich auf.
Der Weggang erfahrener Kolleginnen und Kollegen wird von vielen als Verlust wahrgenommen. Mit ihnen gehen wertvolle Erfahrungen, gewachsene Beziehungen und wichtiges institutionelles Wissen verloren.
Gleichzeitig entsteht bei einigen Mitarbeitenden der Eindruck, dass langjährige Erfahrung und kritische Reflexion nicht immer die Wertschätzung erfahren, die man erwarten würde. Befristete Verträge verstärken zusätzlich das Gefühl fehlender Planungssicherheit.
Wer langfristige Perspektiven sucht und Kontinuität schätzt, sollte diesen Aspekt berücksichtigen. In Deutschland wird oft gesagt, dass Auslandsschulen es erwarten oder zumindest begrüßen, wenn man so lange wie möglich bleibt. Dieser Eindruck entsteht an der DSS nicht.
Das Führungsverhalten war für mich der mit Abstand schwierigste Teil meiner Tätigkeit. Ich habe den Führungsstil als stark hierarchisch, kontrollierend und wenig partizipativ erlebt. Entscheidungen wurden häufig ohne erkennbare Einbindung der Betroffenen getroffen und erst anschließend kommuniziert. Rückmeldungen wurden nicht immer als wertschätzend empfunden. Teilweise entstand der Eindruck, dass Fehler und Defizite wesentlich stärker thematisiert wurden als Engagement.
Kritische Nachfragen führten nach meiner Wahrnehmung nicht regelmäßig zu einem offenen Dialog. Vielmehr entwickelte sich bei manchen Mitarbeitenden eine zunehmende Vorsicht im Umgang mit Kritik.
Die Folge ist ein Klima der Verunsicherung, in dem viele lieber schweigen, als offen ihre Sichtweise einzubringen. Als besonders belastend empfand ich die zunehmende Spaltung innerhalb des Kollegiums. Nach meiner Wahrnehmung trugen bestimmte Führungs- und Kommunikationsstrukturen eher zur Bildung von Lagern bei, als den Zusammenhalt zu fördern.
Die Klassenräume sind angemessen ausgestattet, die Aufenthaltsbereiche angenehm gestaltet und die Kantine bietet ein gutes Angebot. Diese Aspekte erleichtern den Arbeitsalltag und werden von vielen geschätzt.
Sie konnten für mich jedoch die strukturellen Belastungen nicht aufwiegen. Gute Ausstattung ersetzt auf Dauer weder transparente Kommunikation noch eine Führungskultur, die Vertrauen fördert.
Die interne Kommunikation ist von einer enormen Informationsflut geprägt.
E-Mails, Teams-Nachrichten, Rundschreiben und kurzfristige Änderungen bestimmten den Alltag. Die Menge der Informationen erschwert eine strukturierte Arbeitsweise erheblich. Hinzu kommt, dass relevante Informationen teilweise sehr kurzfristig kommuniziert werden. Dies führt zu zusätzlichem Druck und dem Gefühl, ständig reagieren zu müssen.
Positiv hervorheben möchte ich dennoch die Hilfsbereitschaft einzelner Kolleginnen und Kollegen, die versuchen, die Belastungen gemeinsam aufzufangen.
Im Bereich Gleichbehandlung und Fairness sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Unterschiedliche Vertragsmodelle und Arbeitsbedingungen wurden innerhalb des Kollegiums wiederholt kritisch diskutiert. Teilweise entstand der Eindruck, dass einzelne Beschäftigtengruppen hinsichtlich Vergütung, Zusatzleistungen oder Planungssicherheit unterschiedlich behandelt werden. Genauso verhält es sich mit der Arbeitsverteilung. Manche Kollegen erhalten Deputate und Stundenpläne, die einen erheblich höheren Arbeitsaufwand bedeuten, als andere; beispielsweise drei Oberstufenkurse in einem Schuljahr.
Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde von Betroffenen als ausbaufähig beschrieben.
Mehr Transparenz und nachvollziehbare Kriterien könnten aus meiner Sicht wesentlich dazu beitragen, Vertrauen und Gerechtigkeitsempfinden zu stärken.
Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern bleibt der größte Pluspunkt dieser Tätigkeit. Das internationale Umfeld bietet spannende Einblicke und bereichernde Erfahrungen. Gleichzeitig hatte ich häufig den Eindruck, dass vorhandene Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen nicht immer bestmöglich genutzt werden. Gestaltungsspielräume wirkten teilweise begrenzt und Beteiligungsprozesse nicht durchgehend transparent.
Furchtbare Atmosphäre, offiziell wird offene Kommunikation propagiert, tatsächlich wird Kritik unterdrückt bzw. Kritiker entlassen. Das erzeugt eine Atmosphäre der Angst, in der niemand sich mehr traut, den Mund aufzumachen. Mitarbeiter werden nicht wertgeschätzt, sondern die "Motivation" erfolgt ausschließlich durch Druck von oben. Langjährige Kollegen werden gezielt benachteiligt. In leitenden Postionen sitzt leider häufig ein Klüngel an Günstlingen, die für Führungsaufgaben nicht oder nur sehr unzureichend qualifiziert sind. Keinerlei Weiterbildungsmöglichkeiten. Seit meinem Ausscheiden hat sich offenbar nicht viel geändert! Ich bin froh, dass ich mich dem nicht mehr aussetzen muss!
- Wertschätzung und offener Dialog statt Autorität und Einschüchterung
- Besetzungen strikt nach Qualifikation
- klare Grenzen der Erreichbarkeit und sofortiges Ende von "Strafpendeln" zwischen den Standorten
- weg von ständigen Befristungen hin zu dauerhaften Verträgen, um die Fluktuation zu stoppen
- sofortiger Abbau der heimlich installierten Kameras
- Etablierung eines unabhängigen Personalrats oder einer Ombudsstelle
Das Schulgebäude ist gut und die Mensa ist ordentlich.
- Klima der Kontrolle und Angst
- aktives Mobbing wird unterstützt und vollzogen
- einer seltsame Riege an Nobodies in Schul-, und Personalverwaltung, bei Stundenplan und ausserunterrichtlichen Aktivitäten wird die Macht eingeräumt, Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Vorgaben und ihrer unkollegialen Art zu terrorisieren
Auf Vertrauen und Augenhöhe setzen, statt auf Kontrolle. Initiativen der Beschäftigten nicht unterdrücken und es nicht einzelnen, super loyalen Auserkorenen überlassen ihre Macht und ihren Einfluss ungehemmt auszuspielen.
Es herrscht eine Atmosphäre der Einschüchterung und des Misstrauens. Man bekommt die Ellenbogen der Anderen zu spüren, eigene Leistungen werden ignoriert oder von anderen übernommen.
Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch, da es neben dem Unterricht, den Nachmittagsaktivitäten sehr viele administrative Vorgaben, Bestimmungen für den sprachsensiblen Unterricht, verschiedenste Konferenzen und Extra-Termine gibt.
Vor Beginn der Beschäftigung werden große Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden.
Es gibt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, die selbsternannte Führungselite und diejenigen, die dieser Elite loyal ergeben sind und der ganze Rest. Der Zusammenhalt innerhalb dieser Gruppen ist ausgepragt, insgesamt herrscht eine kalte Atmosphäre, in der alle nach sich selbst schauen müssen.
Eine tragende Säule der Führungskultur ist es, Kollegen permanent auszuwechseln, ohne Ansehen des Alters oder der sozialen Situation. So werden permanent (potenzielle)
Kritiker kaltgestellt. Verdiente langjährige Mitarbeiter werden beim kleinsten Fehlverhalten demonstrativ gefeuert, um ein Exempel zu statuieren und absoluten Gehorsam zu erwirken.
Die Kultur der Vorgesetzten ist herrisch, brüsk und hat nichts mit modernen Führungsstil auf Augenhöhe zu tun.
Das Schulhaus und der Campus sind sehr gut. Aber es macht keinen Spaß in diese Schule zu gehen, weil man ständigem Mobbing ausgesetzt ist. Die Bedingungen sind sehr belastend und bedrückend.
Die Kommunikation findet klar top-down statt.
Es werden Ansagen gemacht, die zu befolgen sind. Eigene Ansichten oder gar Widerspruch werden nicht toleriert.
Das Gehalt ist im Vergleich zu anderen Auslandsschulen höher. Wenn man bereit ist den Preus dafür zu zahlen.
Man kann den eigenen Unterricht frei gestalten, bei anderen Aktivitäten wird extrem stark Kontrolle ausgeübt.
So verdient kununu Geld.