6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv ist, dass man ab und zu Geschäftsreisen machen kann, bei denen Zuschüsse gezahlt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, nach längerer Betriebszugehörigkeit im Homeoffice zu arbeiten. Dadurch entsteht etwas Flexibilität und Abwechslung im Arbeitsalltag.
Es herrscht viel Lästerei, insbesondere hinter dem Rücken von Mitarbeitenden. Man fühlt sich unwohl, da klar ist, dass über einen gesprochen wird, sobald man den Raum verlässt. Zudem habe ich Diskriminierung miterlebt. Besonders problematisch: Es gab Fälle von sexueller Belästigung (u. a. unerlaubtes Fotografieren von Mitarbeitenden), die ignoriert oder nicht ernst genommen wurden.
Die Entscheidungsprozesse im Team wirken teilweise emotional und gruppenabhängig. Langjährige Mitarbeitende bilden feste Gruppen, die sich gegenseitig unterstützen, während andere oft benachteiligt werden. Es wäre wünschenswert, dass Mitarbeitende ernst genommen werden und Entscheidungen professionell, transparent und sachlich getroffen werden – unabhängig von Gruppenzugehörigkeit oder persönlichen Sympathien. Eine klarere Struktur und objektive Bewertungskriterien könnten das Arbeitsumfeld fairer gestalten.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr belastend. Es herrscht starker Druck, der von oben nach unten weitergegeben wird. Viele Mitarbeitende – auch solche ohne Führungsverantwortung – verhalten sich, als wären sie Vorgesetzte. Besonders Werkstudenten, neue Mitarbeitende oder Jüngere bekommen diesen Druck stark zu spüren. Der Umgangston ist oft respektlos, teilweise wird angeschrien oder stark unter Druck gesetzt. Es kam mehrfach vor, dass jüngere Mitarbeitende deswegen geweint haben, ohne dass Konsequenzen gezogen wurden.
Von außen als sehr Interessant angesehen
Es gibt keine flexiblen oder planbaren Arbeitszeiten. Teilweise arbeitet man bis zu sechs Tage die Woche mit sehr langen Schichten. Dienstpläne ändern sich kurzfristig („komm jetzt doch / komm doch nicht“). Freie Tage an Wochenenden oder bei gutem Wetter sind kaum möglich.
Die Bezahlung ist zwar okay, steht aber in keinem Verhältnis zu der Verantwortung, dem Druck und dem Arbeitspensum, das verlangt wird. Wertschätzung für die geleistete Arbeit fehlt.
Der Kollegenzusammenhalt ist nur teilweise gut. Wenn man zu einer bestimmten Gruppe gehört, kann das Miteinander funktionieren. Gehört man jedoch nicht dazu, wird man schnell ausgeschlossen. Es gibt viele interne Grüppchen, zwischen denen eine angespannte Stimmung herrscht. Insgesamt ist das Arbeitsklima von Konkurrenz geprägt, besonders unter den weiblichen Mitarbeitenden. Das führt zu Missgunst, Konflikten und einem Gefühl von „jeder gegen jeden“, statt echter Teamarbeit.
Sind die schlimmsten
Kritik wird häufig unsachlich und wegen Kleinigkeiten geäußert. Statt konstruktivem Feedback gibt es Schimpfen und Stress. Gespräche werden nicht ernst genommen; Anliegen werden eher belächelt oder ignoriert. Eine offene, wertschätzende Kommunikation findet kaum statt. Probleme werden nicht aufgearbeitet.
Es gibt viele komische Männer . Wird nichts dagegen gemacht
Die Aufgaben sind insgesamt interessant und abwechslungsreich. Man arbeitet in vielen unterschiedlichen Bereichen und bekommt teilweise eigene Projekte in die Hand, was Verantwortung und Abwechslung bringt. An manchen Tagen ist die Arbeit sehr spannend und fordernd.
Die Arbeit ist vor allem vom Saisonbetrieb geprägt, während der Flugsaison zwischen März und November ist es also sehr stressig. Die Kolleginnen und Kollegen im Flugbetrieb sind teilweise mehrere Wochen unterwegs. Im Winter ist es etwas ruhiger. Jeder kennt die äußeren Bedingungen und Einflüsse auf den Erfolg (z.B. das Wetter) und kann damit umgehen. Neben einer Weihnachtsfeier gibt es auch unter Mitarbeitern organsierte treffen.
Der Zeppelin ist ein einzigartiges Produkt - das merkt man jeden Tag aufs neue. Kunden und Besucher sind immer begeistert.
Auch hier macht sich der Saisonbetrieb bemerkbar. In der Saison ist sehr viel zu tun, Urlaub ist nicht immer möglich und muss oft in die Wintermonate verlegt werden. Es gibt für Mitarbeiter in der Verwaltung die Möglichkeit zu Home Office und Gleitzeit.
Natürlich gibt es in der Region große Konzerne die besser bezahlen, unter dem Strich ist das Gehalt aber fair, es gibt Zusatzleistungen wie Jobrad oder VWL. Das Gehalt kommt immer pünktlich.
Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung lernt man schnell kennen. Alle sind nett und haben jederzeit ein offenes Ohr. Die Mitarbeiter im Flugbetrieb sieht man seltener da diese Saisonal sehr eingespannt sind und oft mit dem Luftschiff irgendwo in Europa auf Tour sind. Der Umgang ist immer freundlich und fair.
Die Vorgesetzten stellen sich immer vor ihr Team.
In den letzten Jahren tut sich hier sehr viel. Die Büros sind modern, nach Bedarf werden Mitarbeiter mit Laptops und Mobiltelefonen ausgestattet, in den Büros gibt es auch Stehtische. Im Betriebsrestaurant wird ein Mittagstisch angeboten, es gibt Parkplätze direkt vor dem Haus.
Innerhalb der Abteilungen gibt es meistens eine sehr gute Kommunikation, Abteilungsübergreifend besteht noch Verbesserungsbedarf, viel Kommunikation findet "auf dem Flur" statt.
Kein Tag ist wie der Andere - die Arbeit mit dem Zeppelin ist sehr abwechslungsreich, spannend und vielfältig.
Die tätigkeit im Flugdienst ist interessant und lehrreich, das Arbeitsklima relaxt, die Kollegen nett.
Ich wurde mit Aussicht auf eine unbefristete Festanstellung gelockt, weshalb ich, nach kurzer Probezeit, auf eigene Kosten den Wohnort wechselte. Der Arbeitsvertrag, den ich dann bekam, war, wider erwarten, ein sogenannter Aktiv-/Passiv-Vertrag. Nach Ende der Flugsaison wurde ich kurzerhand gefeuert und so stand ich da, am Bodensee gestrandet und mit einer Wohnung, die ich mir nun gar nicht leisten kann. Die Abwicklung war insgesamt schlampig, ordentliche Kündigung und Arbeitszeugnis kamen erst auf Nachfrage, der Rest wurde von einer Fremdfirma erledigt. Unseriös und per definition asozial. Mein Tipp: FINGER WEG!
Direkt Zeitarbeitsfirmen beauftragen oder "Junger Mann zum mitreisen gesucht"-Schild in's Fenster, da weiss man wenigstens woran man ist.